Kann die FGGS das Saaner Flugplatzareal übernehmen, gehen nicht nur die Rechte, sondern auch die Pflichten an sie über. Es ist einiges zu investieren. Zum Beispiel in die Sanierung der Betonpiste.
Das Plangenehmigungsverfahren für die Übernahme des Flugplatzareals in Saanen ist im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben worden. Die Unterlagen sind nun beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der baldigen Übernahme der Anlage vom VBS an die Genossenschaft sollte nun nichts mehr im Wege stehen, informierte Genossenschafts-Präsident Benno Lüthi bei der jüngsten Generalversammlung im Hotel Steigenberger. Mit der Übernahme gehen nicht nur die Rechte an die Flugplatzgenossenschaft über, sondern auch die Pflichten, klar. Und «die aus der Sicht des BAZL notwenigen Vorschriften und Erlasse – vor allem zum Thema Sicherheit und Haftungsfragen – steigen. Internationale Standardisierung ist beim BAZL gross geschrieben. Das hat seinen Preis», betonte Lüthi. 22 Jahre habe die Genossenschaft den Platz kostendeckend betrieben. «Doch wenn das so weitergeht, ist die FGGS in absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage, den Flugplatz zu 100 Prozent aus Eigenmitteln zu betreiben.»