Juni 2009

SVP-Nationalrat Erich von Siebenthal reicht drei weitere Vorstösse ein

Erich von Siebenthal fordert vom Bundesrat Auskunft zu den Themen HIV-Bekämpfung, Ritalin-Konsum und Waldgesetzrevision.

Der Gstaader Nationalrat Erich von Siebenthal (SVP) hat in der Sommersession drei Vorstösse eingereicht. Zum einen hat er den Bundesrat beauftragt, auf die angekündigte zweijährige Aids-Präventionskampagne zu verzichten. Anstelle dessen solle der Bundesrat eine gesetzliche Grundlage für obligatorische Aidstests bei Prostituierten, für Routinetests bei Spitaleintritten und Schwangerschaften sowie für eine verbindliche staatliche Anordnung der Rückverfolgung der Ansteckungskette bei HIV-Infizierten schaffen, fordert von Siebenthal. Das BAG führe schon seit Jahren teure Präventionskampagnen gegen Aids durch. Die Ansteckungszahlen zeigten jedoch klar, dass diese Investitionen ihr Ziel nicht erreichten. Anstatt einer neuen teuren Werbekampagne solle Prävention vor Ort und in den gefährdeten Kreisen betrieben werden.

Chopard Challenge: Nostalgische Fahrt über den Col du Pillon

Auch in diesem Jahr starteten Karl und Karl-Friedrich Scheufele auf dem Parkplatz des Gstaad Palace wieder mit zur Oldtimer-Rallye. Ihr schöner Wagen war einer der ältesten. Daher durften sie sich recht weit vorne einreihen in die edle Autoschlange.

47 Liebhaber alter Autos haben am Wochenende an der Chopard Challenge teilgenommen und sind vom Palace-Parkplatz in Gstaad nach Murten und über den Col du Pillon zurück ins Saanenland gebraust. Das älteste der edlen Autos stammt aus dem Jahr 1924. Sei Fahrer eröffnete die Rallye. Im Minutentakt wurde die Konkurrenz anschliessend auf die 221 Kilometer lange Reise geschickt. Die Fahrt ging Richtung Montbovon, Broc nach Murten, wo sich die Teilnehmer bei Franz Fäh im Hotel Le Vieux-Manoir zum Mittagessen zusammenfanden. Via Villeneuve und über den Col du Pillon – dieser dürfte wohl den einen oder anderen Oldie ins Schwitzen gebracht haben – kam der Tross gegen Abend wieder im Saanenland an. Im kommenden Jahr findet die Spass-Rallye, bei der Freundschaft, Geselligkeit und alte Autos geniessen mehr zählen als Rang und Punkte, bereits zum 40. Mal statt.

Die angesagtesten Künstler der Schweiz geben sich in Gstaad ein Stelldichein

Les trois Suisses unterhalten mit einer Mischung aus Comedy und Musik.

In den Genuss eines abwechslungsreichen Musikprogramms mit den angesagtesten Künstlern der Schweiz kommen die Besucher der Side Events des Beachvolleyball Grand Slams Gstaad 2009. Die Side Events starten ist am zweiten Turniertag, dem 8. Juli mit Good Vibes Music von DJ Funky Soulsa. Er eröffnet mit Funk, Soul, Reggae, Latin und Hip-Hop die «Beach Night Concerts» in der Tennishalle Gstaad. Am Donnerstag, 9. Juli gewähren Les trois Suisses mit ihrem aktuellen Programm «The Making Of …» einen Blick in das Innenleben einer bekannten Popgruppe. Eingebettet in ein vollgepacktes musikalisches Programm erlebt das Publikum, was sich im Proberaum, on the road und backstage wirklich abspielt. Am Freitag, 10. Juli wird die junge Berner Beat-Boxerin Steff la Cheffe das Gstaader Publikum begeistern und mit «Bum tschak, bum bum tschak» für Bligg einheizen.

Konzert von Bligg und Patent Ochsner auch in Gebärdensprache

Die Besucher der Side Events des Beachvolleyball Grand Slam Gstaad 2009 dürfen sich auf hochkarätige Musiker und ein abwechslungsreiches Programm freuen. Den Organisatoren ist es gelungen, die angesagtesten Schweizer Top Acts ins Saanenland zu holen. Darunter Les trois Suisses, Bligg und Patent Ochsner. Doch damit nicht genug. Zwei Dolmetscherinnen werden die Konzerte von Bligg und Patent Ochsner in Gebärdensprache übersetzen. Das teilen die Veranstalter Marc Schär und Rolf Meichle mit.

Der künstliche Schnee rieselt künftig zwei Wochen früher

Laut einer neuen Verordnung ist künstliche Beschneiung im Kanton Bern nun bereits ab dem 15. Oktober erlaub und nicht erst – wie bisher – ab dem 1. November. Die Bergbahnen-Verantwortlichen, so auch BDG-Direktor Armon Cantieni, sind mit diesem Entscheid des Regierungsrats zufrieden. Bisher durfte vom 1. November bis zum 31. März technisch beschneit werden, neu vom 15. Oktober bis zum 15. März. Bis vor einiger Zeit sei der Zeitraum für technische Beschneiung überkantonal geregelt gewesen, erklärt Cantieni.

Freilichttheater zum zehnjährigen Bestehen des Museums der Landschaft Saanen


Vor der steilen Felswand unterhalb der Saaner Kirche wird schon eifrig geprobt für die «Madrisa»-Premiere am 2. September.

Kultur pur ist im Spätsommer in Saanen angesagt. Dann nämlich wird das zehnjährige Bestehen des Museums der Landschaft Saanen mit einem Freilichttheater gefeiert. 27 Laienschauspieler aller Altersstufen und aus dem ganzen Amtsbezirk haben sich zusammengetan, um das Sagenspiel «Madrisa» aufzuführen. Premiere ist am 2. September auf der Pfrundmatte unterhalb der Kirche. «Das Niveau ist hoch und professionell», sagt Beat Lochner, einer der Darsteller. Und damit im September auch wirklich jeder Text und jeder Handgriff auf der Bühne sitzt, probt die Gruppe bereits seit einem Jahr. Regie führen Ruth Domke, die selbst auch die Madrisa mimt, Margith Brand und Anita Oehrli. Das Stück wird in Saanendeutsch gespielt und erzählt die Geschichte Madrisas, einer jungen Frau, die als Hexe verfolgt wird.

Wie es aussieht, kann die Flugplatzgenossenschaft das Saaner Airport-Areal bald übernehmen

Kann die FGGS das Saaner Flugplatzareal übernehmen, gehen nicht nur die Rechte, sondern auch die Pflichten an sie über. Es ist einiges zu investieren. Zum Beispiel in die Sanierung der Betonpiste.

Das Plangenehmigungsverfahren für die Übernahme des Flugplatzareals in Saanen ist im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben worden. Die Unterlagen sind nun beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der baldigen Übernahme der Anlage vom VBS an die Genossenschaft sollte nun nichts mehr im Wege stehen, informierte Genossenschafts-Präsident Benno Lüthi bei der jüngsten Generalversammlung im Hotel Steigenberger. Mit der Übernahme gehen nicht nur die Rechte an die Flugplatzgenossenschaft über, sondern auch die Pflichten, klar. Und «die aus der Sicht des BAZL notwenigen Vorschriften und Erlasse – vor allem zum Thema Sicherheit und Haftungsfragen – steigen. Internationale Standardisierung ist beim BAZL gross geschrieben. Das hat seinen Preis», betonte Lüthi. 22 Jahre habe die Genossenschaft den Platz kostendeckend betrieben. «Doch wenn das so weitergeht, ist die FGGS in absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage, den Flugplatz zu 100 Prozent aus Eigenmitteln zu betreiben.»

37 Kinder sind für das neue Tageschulangebot Rütti angemeldet

In der Schule Rütti zu Mittag essen und am Nachmittag dort lernen und spielen können Kinder ab August.

Mit einer Ausnahme von 1,5 Stunden am Dienstagnachmittag startet das neue Tagesschulangebot im Schulhaus Rütti am 10. August mit allen Betreuungseinheiten. Insgesamt 37 Kinder werden von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr vom Mittagstisch und der Nachmittagsbetreuung profitieren. 16 Fünf bis Sechsjährige, zehn Erst- bis Drittklässler, neun Viert- bis Sechstklässler und je ein Kind aus der Klasse für besondere Förderung resp. der Heilpädagogischen Schule machen mit. Jede Betreuungseinheit wird von je einem Lehrer und einer betreuenden Person begleitet, pro zusätzliche zehn Kinder kommt eine weitere Betreuungsperson dazu.

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