Firmen-Übernahme bei der Kurt Trachsel AG

Fr, 03. Nov. 2017
Tosender Applaus für die perfekte Firmenübergabe der Kurt Trachsel AG. Von links: Simon und Fränzi Waldmann, Elsbeth und Kurt Trachsel. Simon Waldmann hält nun symbolisch den Hafnerhammer. Foto: zVg

Seit 1978 haben das Simmental, Saanenland und sogar das Jauntal zur Erfolgsgeschichte von Ofen- und Cheminéebauer und Plattenleger Kurt Trachsel beigetragen. Nun konnte die Firmenübergabe auf den Zweisimmer Simon Waldmann vollzogen werden. Über 170 Gäste feierten diese im Gemeindesaal Zweisimmen bei einem unvergesslichen Event.

Es war eindrücklich, wie die gut 170 Gäste – Kunden, Partner, Lieferanten, Architekten und Freunde – durch eine Feuerfackelallee zum Firmenübernahme-Event der Kurt Trachsel AG in den Gemeindesaal Zweisimmen gehen durften. Heute ist es nicht alltäglich, von einer idealen Geschäftsübergabe berichten zu dürfen, gute Lösungen dürfen gefeiert werden. Mäuschenstill war es an den fein herbstlich dekorierten Tischen, als Kurt Trachsel ein Resumée zu fast 40 Jahren erfolgreichen Geschäften zog. 1978 war für Elsbeth und Kurt Trachsel ein hektisches Jahr: Meisterprüfung von Kurt, Heirat und Geschäftsübernahme vom Hafnerhandwerksbetrieb von Vater Gottfried Trachsel in Blankenburg. Der Bauboom sorgte für viele Aufträge im Simmental, Saanenland und auch im Jauntal. Kurt Trachsel machte sich mit seinem starken Team als Ofen- und Cheminéebauer und Plattenleger einen hervorragenden Namen. Präzise Handwerkskunst sorgte für Vertrauen und Erfolg. Mit 60 Jahren wollte Kurt Trachsel die Firmenzukunft geregelt haben. Es hat nun länger gedauert, die Lösung ist aber umso besser.

Neue Firmeninhaber sind Simon und Fränzi Waldmann
Mit Herzlichkeit dankte er der Kundschaft, den Mitarbeitern, den Architekten und Partnergewerblern und vor allem seiner Frau Elsbeth. Das Bonmot «Hinter einem erfolgreichen Mann ist eine starke Frau» stimmt bei Trachsels. Dankbarkeit und Stolz lag in Kurt Trachsels Worten, als er ankündigte: «Auf den 1. Januar 2018 übernehmen Simon und Fränzi Waldmann die Aktien der Kurt Trachsel AG.» Sympathisch und mit wohltuender Überzeugung stellte Simon Waldmann seinen Werdegang und seine Ziele vor. Es war sein Vater, der dem 11-jährigen Jungen einen Zeitungsbericht über den Hafnerberuf auf den Nachttisch legte. Die Sehnsucht für den schönen und faszinierenden Beruf war geweckt. Von 2003 bis 2006 machte Simon Waldmann bei Kurt Trachsel die Lehre. Danach zog es ihn auf Erfahrungssammlung nach Lausanne – en passant mit gutem Französisch – und nach Gstaad. «Doch öppis het mi immer uf Blankeburg zoge», stellte Simon Waldmann mit Schmunzeln fest. Mit der Meisterprüfung 2013 holte er sich den Rückhalt für die Übernahme. Wie Elsbeth für Kurt wird seine Frau Fränzi für Simon Waldmann die Administration der AG führen.

Neu Exklusiv-Vertreter von Rüegg-Cheminées
Ein Trumpf zum Start ist, dass ab 2018 die Kurt Trachsel AG exklusiv Vertreter in der Region für die Rüegg-Cheminées sein wird. Seit 2012 hat der Rüegg-Ausstellungsraum in Blankenburg schon viele Kunden überzeugt. Simon Waldmann erkennt die Zeichen der Zeit mit Vorgaben wie der Zweitwohnungsinitiative und analysiert richtig, künftig auch mit ganzheitlichen Lösungen im Umbau zu glänzen. Mit dem Claim «Trachsel AG für ein Heim mit flammendem Herz» freut sich Simon Waldmann, die Erfolgsgeschichte weiterzuführen.
Kurt Trachsel darf man nicht einfach so von 120 % auf null abbremsen lassen. Er wird als Teilzeitangestellter noch gerne seine Erfahrung einbringen.

Wohnraumfeuerungen haben Zukunft
Alles andere als trocken war die Botschaft von Corsin Farrer, Geschäftsführer vom Branchenverband feusuisse. Er präsentierte die Ergebnisse der Branchenstudie «Faktenfeuer». Gemäss dieser Studie würden 73 % der Mieter für eine Wohnraumfeuerung mehr Miete bezahlen, 90 % der Eigenheimbesitzer wieder eine Wohnraumfeuerung wählen und diese Form der Heizung ergänze sich bestens mit Minergie. Das Bundesamt für Energie konnte überzeugt werden, dass Wohnraumfeuerungen ein wichtiges Element der Schweizer Energiestrategie sind.

Unterhaltung und Dank
So wohltuend ein Cheminéefeuer ist und die richtigen Keramikplatten für warmen Wohnkomfort sorgen, so stark war der Event im Gemeindesaal. Das Team von Marco Feuz von der Brasserie zur Simme in Zweisimmen zauberte ein Spitzenklasse-Essen auf den Tisch. Die Lachmuskeln strapazierte zwischen den Gängen das Trio «Comedyalarm». Jazz vom Feinsten bot das Quartett Jerome Decarli, Hans Ermel, Pius Holzer und Mike Maurer.
Vor dem grandiosen Dessertbüffet hielt der Zweisimmer Gemeindepräsident und Lehrer Ueli Zeller eine Dankesrede. Die Kurt Trachsel AG sei wichtig, auch wegen der Lehrlingsausbildung. «Starke Gewerbebetriebe wie die Trachsel AG bringen den Standort Zweisimmen und die Region super vorwärts», betonte Zeller. Wie ein Routinier bedankte sich Simon Waldmann zum Schluss des unvergesslichen Firmen-Übernahme-Events und er motivierte die Anwesenden, für die Bergquelle zu spenden. Die Kurt Trachsel AG ist weiter flott auf Kurs und bietet insbesondere mit Wohnraumfeuerungen und Plattenbelägen zukunftsträchtige und nachhaltige Lösungen für höchsten Wohnkomfort.

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