banner
banner
banner
banner
banner

Wärmeverbund auf dem neuesten Stand der Technik

Di, 14. Mai. 2019
Das Chalet mit der modernen Wärmeanlage und als Löschzug-Standort wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. FOTOS: FRITZ LEUZINGER

Seit Herbst letzten Jahres wurde die neue Heizzentrale als Wärmeversorgung für 500 Wohneinheiten in Betrieb genommen. Das stolze Doppelfirstchalet ist zudem Standort des Löschzuges Saanenmöser-Schönried.

FRITZ LEUZINGER
An der offiziellen Einweihung wurde die neue Wärmezentrale im Gassegüetli in Schönried der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) mit Sitz in Liestal der Öffentlichkeit vorgestellt. Die EBL ist Bauherrin und Betreiberin der Anlage. Gemeinderätin Vreni Müllener blätterte zurück: «Vor gut zehn Jahren hat die EBL die damalige und an ihre Grenzen gestossene Schönrieder Fernwärmeversorgung samt dem Leitungsnetz übernommen. Die enge Zusammenarbeit zwischen der EBL und der Gemeinde Saanen hat sich gelohnt: Mit einem Kostenanteil von 1,05 Millionen Franken bekam auch der Löschzug Saanenmöser-Schönried im stolzen Doppelchalet einen geeigneten Standort.» Müllener wünschte der EBL-Betreiberin, dass das Feuer nicht ausgeht und andererseits der Feuerwehr, dass sie nur den Durst zu löschen habe.

Roger Scheidegger, Leiter Wärme und Mitglied EBL-Geschäftsleitung, lobte die hartnäckigen Pioniere, die sich lange vor der heutigen Klimaproblematik mit CO²-Emissionen und Klimastreiks für eine nachhaltige Produktion aus erneuerbaren Energien einsetzten. Rund zehn Millionen Franken kostete das Gebäude mit der modernen Heiztechnik und das ca. 2500 Trassenmeter umfassende Leitungsnetz im Wärmeverbund von Schönried. Wärmeingenieur Scheidegger ist erfreut am Gelingen der Anlage: «Die EBL nimmt die Besorgnisse über den Klimawandel ernst. Durch die moderne zweistufige Filteranlage liegt der maximale Feinstaubausstoss deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben.» Die beiden Heizkessel liefern 9,5 Millionen Kilowattstunden Wärme für 600 Wohneinheiten. Zurzeit ist die Anlage zu etwa 80 Prozent ausgelastet.

Energie aus dem Saanewald
Von Rolf Schwenter, dem Anlagewart vor Ort, war zu vernehmen, dass die gelieferten Holzschnitzel der Energie Holz Saanen AG zu 60 Prozent aus den Wäldern im Saanenland stammen. Je 20 Prozent kommen aus dem Obersimmental und aus dem Pays-d‘Enhaut. Schwenter ist auch zuständig für die beiden EBL-Fernwärmeanlagen von Saanen-Gstaad und Gsteig.

Anfang 2019 ist Löschzugchef René Martin mit seinen 22 Feuerwehrleuten in die neuen Magazine ins Wärmechalet umgezogen. Der Löschzug Saanenmöser-Schönried hat nun mehr Platz für sein Kleintanklöschfahrzeug mit Atemschutz und für das Pionierfahrzeug. Auch der mobile Grossventilator der Feuerwehr Saanen ist im neuen Depot stationiert.

Category: 

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Die Emailadresse wird nicht veröffentlicht oder an dritte weitergegeben. Sie wird nur zu Kontaktzwecken im Zusammenhang mit diesem Kommentar verwendet.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und automatisiertem Spam vorzubeugen.

Kommende Events

Stellen

Immobilien

Diverses