Wanderwoche auf Elba mit Kübli-Reisen

Fr, 24. Mai. 2019
Blick aus dem Zimmer des Hotels Cala di Mola, Porto Azzurro FOTOS: SONJA KÜBLI

38 Wanderlustige verbrachten eine ereignisreiche Wanderwoche auf der Insel Elba.

Über Nacht hatte es geschneit, dennoch waren alle Teilnehmer – ob aus dem Emmental, Simmental oder Saanenland – pünktlich an ihren Treffpunkten. Ruedi Neuhaus fuhr uns über den Col du Pillon Richtung Grosser St. Bernhard. Bevor es durch den Tunnel ging, machten wir die erste Kaffeepause und die Schneeräumungsequipe machte die Strasse frei. Die Wetterkapriolen zeigten sich auch in Italien. Auf der Fähre von Piombino auf die Insel Elba war der Wellengang nicht für alle angenehm. Elba begrüsste uns mit Regen, was unserer Vorfreude auf eine schöne Wanderwoche jedoch nicht trübte. Unser Hotel lag in einer hübschen Bucht, nicht weit vom Städtchen Porto Azzurro, wo es viele Restaurants und Läden gibt.

Die Sonne zeigte sich jeden Tag, trotzdem wurde es nur zaghaft wärmer, es war aber ideales Wanderwetter. Zum Glück hatten wir auch warme Kleider eingepackt. Unsere erste Wanderung führte uns entlang einem schwarz glitzernden Sandstrand, wo früher Erz abgebaut wurde. An einem grünen See vorbei stiegen wir auf den Monte Arco. Dank unseren Wanderleitern Hansjörg und Martina kamen fast alle bis auf den «Gipfel».

Jeden Tag fuhr uns Ruedi an einen anderen Ausgangspunkt. Von der Nordseite der Insel gelangten wir mit einer Korbsesselbahn auf den höchsten Punkt der Insel, den Monte Capanne auf 1017m ü.M. Oben hatten wir kurz Sicht bis nach Korsika, bevor der Nebel uns einhüllte.

Von Portoferraio fuhren wir mit dem Schiff «Nautilus», dessen Rumpf ganz aus Glas ist, hinaus aufs Meer. Dort konnten wir die Unterwasserwelt bestaunen.

Höhepunkt der Woche war die Bergwanderung vom Dorf Rio dell‘ Elba auf Cima del Monte, von hier sahen wir rundherum aufs Meer hinunter. Überall auf den Wegen wurden wir von einer wunderbaren Flora und feinriechenden Kräutern begleitet, diese Blütenpracht gibt es nur im Frühjahr zu bestaunen. Jene, die mal lieber nicht wandern wollten, wurden mit dem Car ins Dorf Marina di Campo gefahren und genossen es, einen freien Tag zu haben.

Auf der abwechslungsreichen Rundwanderung um den Monte Calamita wanderten wir durch den Pinienwald und immer wieder bestaunten wir die herrliche Sicht aufs Meer.

Mit vielen schönen Erlebnissen und Begegnungen erinnern wir uns noch lange an diese schöne Reise, und danken allen, die dazu beigetragen haben. Ein spezieller Dank geht an unsere Reiseleiterin Sonja, Chauffeur Ruedi und die Wanderleiter Martina und Hansjörg.

CORNELIA GEMPELER, BLANKENBURG

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