Jubiläumsreise Bach & Perreten Holzbau AG nach Hamburg und Köln

Fr, 07. Jun. 2019
Bach & Perreten AG feierte das 25-jährige Bestehen der Firma mit einer viertätigten Reise. FOTOS: ZVG

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Bach & Perreten Holzbau AG lud uns die Geschäftsleitung auf eine fantastische Reise nach Hamburg und Köln ein.

Die 4-tägige Reise begann am 16. Mai frühmorgens in Gstaad, an dem die Firma Kübli Reisen uns auflud und sicher zum Flughafen Zürich beförderte. Der Flug nach Hamburg mit der Swiss-Airline verging rasch und wir landeten sicher in Hamburg. Beim Flughafen erwartete uns bereits unser Car mit dem Fahrer Jörg Thomann und unserer Reisebegleiterin Annagreth Thomann, die uns ins optimal gelegene Hotel Radisson Blue brachte. Dort durften wir die Zimmer beziehen und uns kurz erfrischen, bevor wir eine stärkende Mahlzeit im hotelinternen Restaurant genossen.

Am Nachmittag unternahmen wir eine spannende Rundfahrt durch das Hafengelände «Auge um Auge mit dem Giganten». Der Bus fuhr uns durch mehr als 800 Jahre Hamburger Hafen, während vor unseren Augen die Zeit des konventionellen Güterumschlags auf eine beeindruckende Weise auflebte: Nikolaifleet, Speicherstadt, die 50er-Schuppen der Stiftung Hamburg Maritim und vieles mehr. Nach einem Blick aus knapp 60 Metern Höhe von der Köhlbrandbrücke über das riesige Areal des Hafens befanden wir uns auf einmal wieder in der Gegenwart mit einem modernen Hafen. Durch die fachkundigen Erklärungen der Tourenbegleiterin wurde aus dem Zusammenspiel der Van-Carrier und Rahmenstapler auf dem Burchardkai ein filigranes Präzisionsräderwerk. Die fahrerlosen Transportplattformen und vollautomatisch arbeitenden Portalkräne in Altenwerder, dem modernsten Terminal weltweit, fügten sich vor unseren Augen zu einem logistischen Ganzen zusammen.

Im Anschluss an die Hafenführung fuhr uns der Bus ins legendäre St. Pauli, wo wir ein leckeres Abendessen im Tivoli-Theater einnahmen, bevor wir das bekannte und für St. Pauli typische Musical «Heisse Ecke» besuchten, welches seit Jahren gespielt wird. Die neun äusserst talentierten Schauspieler/innen lieferten in 50 verschiedenen Rollen und einer Darbietung von 22 grossartigen Ohrwurm-Songs eine temporeiche Bühnenshow der Extraklasse. Anschliessend hatten wir die Wahl, ins Hotel zurückzukehren oder den Abend in der berühmten Ausgangstrasse (Reeperbahn) ausklingen zu lassen.

2. Tag: Hamburg
Am Freitagmorgen lernten wir Hamburg bei einer Stadtrundfahrt im Car mit eigener Stadtführerin näher kennen. Die bedeutende norddeutsche Hafenstadt, die über die Elbe mit der Nordsee verbunden ist, wurde 2011 zur «Umwelthauptstadt Europas» gekürt. Den Grund dafür konnten wir deutlich erkennen: Fast jede Strasse und Gasse ist mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt und vor fast jedem Wohnhaus sind grüne und teils üppig bepflanzte Gärten zu bestaunen. Uns fiel auf, dass die Stadt von zahlreichen Kanälen durchzogen ist, die an Venedig erinnern. Auf der zentrumsnahen Binnenalster sahen wir Boote fahren und rings um den Stausee liegen zahlreiche Cafés. Vorbei am Jungfernstieg kamen wir von der Neustadt in die Altstadt, in der Wahrzeichen wie die Hauptkirche Sankt Michaelis aus dem 18. Jahrhundert liegen. Wir erkannten, dass die im 2016 fertiggestellte Elbphilharmonie das neue wichtige Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

Im Anschluss erlebten wir eine interessante Plazaführung durch die Elbphilharmonie. Unsere versierte Stadtführerin erläuterte uns die Geschichte, den Bau und die Architektur dieses Gebäudes und am Schluss genossen wir die wunderschöne Aussicht von der Plazaterrasse aus über den Hafen und in die Speicherstadt.

Nach einer programmfreien Zeit zur Stärkung und der Möglichkeit, Hamburg auf eigene Faust zu erkunden, trafen wir uns im Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt, welches die grösste Modelleisenbahnanlage der Welt zeigt. Dieser faszinierende Ort hatte für alle etwas dabei: Die detailreichen Nachbauten von Städten und Landschaften begeisterten uns ebenso wie die vielen realitätsnahen Szenen, wie zum Beispiel der Flugbetrieb eines internationalen Flughafens, das Ausrücken einer Feuerwehrflotte bei einem Brand oder der Tag- und Nachtwechsel über der ganzen Miniaturwelt. Das Abendessen nahmen wir gemeinsam im Restaurant Hamburger Elbspeicher, wunderschön an der Elbe gelegen, ein.

3. Tag: Meyer Werft–Köln
Am Samstagmorgen fuhren wir mit dem Bus an die Nordseeküste nach Papenburg, wo uns eine eindrucksvolle Führung durch die berühmte Meyer Werft erwartete. Die faszinierenden Fakten rund um dessen Geschichte des Schiffbaus und den heutigen Bau der riesigen Kreuzfahrtschiffe zogen uns sofort in den Bann.

Die Meyer Werft ist ein traditionsreiches Unternehmen: 1795 nahm sie in Papenburg an der Ems erstmals ihren Betrieb auf. Seit über 200 Jahren werden ununterbrochen Schiffe verschiedenster Bauart von den Experten und Spezialisten des Familienunternehmens gebaut. 1975 wechselte die Werft ihren Standort und zog an den Stadtrand Papenburgs. Erstmals sollten hier Kreuzfahrtschiffe entstehen. Schon 1986 lief die weltbekannte «Homeric» aus. Sie ist heute eines der letzten Schiffe, das klassisch durch einen Stapellauf zu Wasser gelassen wurde. Um international mit anderen Werften konkurrieren zu können, wurde die Produktionstechnik beständig erweitert. So entstand bis 1987 in Papenburg eines der grössten überdachten Baudocks auf der Welt. Dies verlängerte die Meyer Werft Anfang der Neunziger um weitere 100 Meter. Hier entstehen bis heute anspruchsvollste Passagier- und Kreuzfahrtschiffe. Doch die Entwicklung ging weiter: 2001 wurde der Bau eines zweiten überdachten Baudocks beschlossen. Auch neue Vorfertigungshallen kamen hinzu. In diesen wird vor allem die Laserschweisstechnik serienreif eingesetzt. Auch das zweite Baudock wurde inzwischen um 120 Meter auf eine Gesamtlänge von 504 Meter verlängert. Die Bauarbeiten wurden Ende 2008 abgeschlossen. Heute verfügt die Meyer Werft weltweit über die modernsten Anlagen im Schiffbau.

Nach einem kurzen Mittagessen fuhren wir südwärts nach Köln, wo wir die Zimmer im beliebten Hotel Courtyard by Marriott Köln beziehen durften. Das gemeinsame Abendessen genossen wir in einem typischen Kölner Braukeller, dem Brauhaus Gaffel am Dom, welches unmittelbar unter dem Wahrzeichen des Kölner Doms liegt. Das währschafte Essen und gute Bier wurden von heiterem Stimmengewirr begleitet.

4. Tag: Köln–Gstaad
Nach dem Frühstück erfolgte auch schon die Heimreise zurück in die Schweiz. Die lange, aber kurzweilige Fahrt wurde durch ein angeregtes Jassturnier im Bistro im Unterdeck des Edellinercars erheblich verkürzt, währenddessen andere den versäumten Schlaf der vergangenen Nächte in den Komfortsitzen im Oberdeck nachholten, Filme schauten oder einfach Gemeinschaft pflegten. Ausserdem wurden wir im careigenen Bistro im Unterdeck mit Getränken und Speisen von unserer Reisebegleitung verwöhnt.

Die Reise nach Hamburg, Papenburg und Köln war eine fantastische und teamfördernde Zeit, die uns noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. MITARBEITENDE VON BACH & PERRETEN AG

 

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