Was gibt es Neues im Chlösterli?

Di, 17. Dez. 2019
Das Chlösterli startet am 21. Dezember in die Wintersaison. FOTOS: ZVG

Neu ist das Chlösterli während der Hochsaison durchgehend geöffnet. Zum Lunch gibt es am Samstag ein Salatbuffet wie früher, beim Sonntagslunch ist Swissness angesagt mit lokalen Produkten und einheimischer musikalischer Unterhaltung. Weitere Highlights sind die Livekonzerte am Freitagabend. Im Januar werden Marc Amacher, die «Calimeros» und Philipp Fankhauser auftreten. Die Eintrittspreise liegen zwischen 20 und 40 Franken. Auch die Woche über darf sich das Programm sehen lassen.

Marcel Bach, im vergangenen Winter wurde das Chlösterli geöffnet, nachdem es einige Jahre geschlossen war. Zum Konzept sagten Sie damals, es bestehe im Saanenland ein Defizit an Unterhaltung und Fun. Wie war die erste Saison rückblickend?
Wir – die Matti Immobilien AG, Walter Egger und die Bach Immobilien AG – haben damals das Chlösterli käuflich erworben und unter Zeitdruck eröffnet. Einiges ist gut gelaufen, anderes eher weniger.
Womit sind Sie zufrieden?
Wir sind sehr zufrieden mit der Restauration, auch mit den Spezialabenden mit DJs oder mit dem Volksmusikabend. Diese Abende waren alle sehr gut besucht, auch von Einheimischen, was uns besonders freut.
Was lief weniger gut?
Die Bar und der Nachtclub – und das vor allem während der Woche. Deshalb haben wir das Konzept überarbeitet.
Inwiefern haben Sie das Konzept angepasst?
Wir haben aus dem ersten Jahr Lehren gezogen und sind auf Wünsche von Einheimischen eingegangen. Es gab den Vorwurf, das Chlösterli sei zu teuer für Einheimische. Damit das Chlösterli auch für Einheimische attraktiv wird, haben wir gewisse Preise nach unten angepasst und zum Beispiel den Bierpreis auf sieben Franken gesenkt.
Und was ist sonst noch neu?
Wir haben eine total neue Musikanlage installiert. Nun können wir die Lautstärke besser regeln. Das heisst, an der Bar wird die Lautstärke gesenkt, damit man sich unterhalten, zusammen «dorfen» kann, auf der Tanzfläche ist die Musik hingegen lauter.
Mit welchen Massnahmen möchten Sie die Wochentage stärken?
Am Mittwoch und Donnerstag gibt es neu Lounge-Music: Blues Night am Mittwoch und Sixties am Donnerstag. Am Donnerstag lassen wir die (guten) alten Bands von damals wieder aufleben.
Was läuft am Freitag und Samstag?
Am Samstag legt wie im vergangenen Jahr ein DJ auf. Die Livekonzerte am Freitag haben sich ebenfalls bewährt, daran werden wir festhalten. Den Auftakt am 10. Januar macht der Schweizer Bluessänger Marc Amacher – er ist bekannt geworden durch die Castingshow «The Voice of Germany». Am 24. Januar wird die Schweizer Schlagerband «Calimeros» im Chlösterli ein Konzert geben. Und am 31. Januar freuen wir uns auf den auch ausserhalb der Schweiz bekannten Schweizer Bluesmusiker und Songwriter Philipp Fankhauser. Er hat soeben sein 16. Album – «Let Life Flow» – herausgegeben und ist im Moment auf Tour. Die Eintrittspreise für diese Konzerte liegen zwischen 20 und 40 Franken.
Sie passen auch die Öffnungszeiten an.
Ja. Während der Hochsaison zwischen Weihnachten und Neujahr und im Februar ist das Chlösterli neu am Samstag durchgehend ab Mittag geöffnet. Wie früher gibt es am Samstag zwischen 11.30 und 15 Uhr ein Salatbuffet. Am Sonntagmittag ist Swissness angesagt mit Swiss-Lunch mit Schweizer Spezialitäten und regionalen Produkten sowie mit musikalischer Live-Unterhaltung von einheimischen Jodlerklubs und Kapellen. Zum Beispiel mit der Familienkapelle Walker, der Kapelle Henchoz, Toni Hählen oder den Jodlerklubs «Bärgfriede», Gsteig und Lauenen. Die Preise sind fair und wir hoffen, dass die Angebote so auch bei Einheimischen Anklang finden. Die Terrasse wird möbliert und wenn das Wetter mitspielt, kann sie genutzt werden.
Bis wann dauert die Saison?
Im Februar wird DJ Tanja La Croix auflegen und im März sind noch einmal zwei Konzerte geplant. Saisonschluss ist voraussichtlich am 15. März.
Gibt es Ideen, das Chlösterli auch im Sommer zu öffnen?
Vorläufig ist das Chlösterli nur während der Wintersaison offen. Ziel ist, dass wir den Winter optimieren und festigen. Gelingt dies, kann man in einem weiteren Schritt prüfen, ob man das Chlösterli in ein paar Jahren im Sommer ebenfalls für zwei Monate offen hat. Aber vorerst geht es darum, den Winter zu etablieren.

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