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Grillunterstand wird vergrössert

Fr, 19. Feb. 2021
Bis zur nächsten Grillsaison werden die Arbeiten abgeschlossen und die Grillstelle neu aufgebaut sein. FOTO: MARIO HÄHLEN

Wegen dem Outdoorboom gibt es in Turbach viel Verkehr. Die Bewohner nehmen es gelassen, wie Dorforganisationspräsident Mario Hählen anlässlich der schriftlichen Hauptversammlung mitteilt. Die Grillstelle an der alten Strasse wird aufgewertet.

BLANCA BURRI
Der Brätliplatz an der alten Turbachstrasse ist sehr beliebt. Bei unsicherer Witterung bietet der offene Unterstand Schutz. Einziger Nachteil war, dass der Grill bisher im Freien stand und das Bräteln bei Regen etwas unangenehm war. Im vergangenen Herbst wurde der Unterstand verlängert. Als Nächstes wird die Grillstelle darin integriert. Der Lead für dieses Projekt liegt bei Gstaad Saanenland Tourismus. «Wir beteiligen uns bei diesem Projekt finanziell», sagt Mario Hählen und verspricht: «Bis zur Eröffnung der Grillsaison wird der Platz fertiggestellt sein.»

Weitere Ideen verfolgen
Die Dorforganisation hat weitere Ideen, um die Attraktivität des Tals zu steigern. Zum Beispiel möchte sie den Spielplatz beim Rotengraben überarbeiten. «Wir möchten mit Gstaad Saanenland Tourismus und Spezialisten ein gutes Projekt ausarbeiten und anschliessend die entsprechenden Ämter begrüssen», sagt Hählen. Zuerst solle jedoch das Grillplatzprojekt fertiggestellt werden, bevor das nächste Projekt in Angriff genommen werde.

Geheimtipp
Es scheint, als ob die Gäste die unberührte Natur im Turbach frisch für sich entdeckt hätten. «Das ist ein Traum», hörte Dorforganisationspräsident Mario Hählen im vergangenen Jahr oft, wenn er beim Präparieren der Loipen und Wanderwege manchmal anhielt und mit den Gästen ein Wort wechselte. «Das dürfen Sie gerne weitersagen», habe er geantwortet und darauf manchmal einen Korb erhalten: «Diesen Geheimtipp teilen wir nicht, sonst bleibt es kein Geheimtipp …» Mario Hählen freut sich sehr darüber, dass es den Gästen im Turbach wohl ist.

Tolerante Bewohner
Der pandemiebedingte Outdoorboom bescherte den Turbachern bis zu 40 Autos, die während der Hochsaison auf dem neu geschaffenen Parkplatz im Rotengraben oder auf anderen Parkmöglichkeiten standen. Das neue Parkangebot wird von Bergführern wie Gästen geschätzt. «Wir erhielten sogar ein schriftliches Dankesschreiben», freut sich Hählen.

Weder der Mehrverkehr noch die Autos, die ab und zu auf einem privaten Gelände abgestellt wurden, vermochten die Bewohner aus der Ruhe zu bringen. «Ich bin froh und dankbar, dass die Bewohner von Turbach so verständnisvoll sind», sagt Mario Hählen. Nie habe er deswegen ein negatives Wort gehört. Im Gegenteil: Die Bevölkerung freue sich darüber, dass das Tal mit seinen Langlaufloipen, Winterwanderwegen und den Skitourenzielen belebt werde. Und alle Sportarten gingen aneinander vorbei: «Am Morgen gibt es mehr Skitüreler und am Nachmittag mehr Langläufer und Spaziergänger.» Ein grosses Dankeschön spricht Mario Hählen auch dem Landbesitzer aus, der das Land für den Parkplatz gegen ein Entgelt zur Verfügung stellt.

Einzig der liegen gelassene Hundekot stört wie in anderen Jahren auch. «Mich dünkt aber, dass es dieses Jahr weniger Kotverschmutzung gab», sagt Hählen. Wahrscheinlich sei das auf die Herkunft der Gäste zurückzuführen. «Schweizer sind darauf bedacht, alles sauber zu hinterlassen.»


HAUPTVERSAMMLUNG

Alle Traktanden der ordentlichen Hauptversammlung der Dorforganisation Turbach wurden von den 28 Votanten einstimmig genehmigt: Protokoll, Jahresbericht 2019/20, Jahresrechnung 2019/20 mit einem Gewinn von 477 Franken, Entlastung Vorstand sowie Wiederwahl Präsident Mario Hählen und Kassierin Isabelle Matti.

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