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Lawinenniedergänge in Feutersoey

Fr, 05. Feb. 2021
Mehrfingrig floss die Lawine ins Tal. Nach aktuellen Kenntnissen verursachte sie «nur» Waldschaden. Kleines Bild rechts mit rotem Kreis: Diese Vorschess verfügt über eine Lawinenverbauung. Doch scheint es fast ein Wunder, dass die Lawine kurz oberhalb stoppte. FOTOS: RUEDI PERRETEN

Mehrfingrig floss die Lawine ins Tal. Nach aktuellen Kenntnissen verursachte sie «nur» Waldschaden. Kleines Bild rechts mit rotem Kreis: Diese Vorschess verfügt über eine Lawinenverbauung. Doch scheint es fast ein Wunder, dass die Lawine kurz oberhalb stoppte.

FOTOS: RUEDI PERRETEN


«Ganzes Primelod kam»

Fast zuoberst im Primelod in Feutersoey löste sich eine riesige Lawine und wälzte sich ins Tal. Augenzeuge Ruedi Perreten sieht von seinem Wohnort Gschwänd in Feutersoey direkt auf den mehrfingrigen Lawinenkegel. «Es kommt nur sehr selten vor, dass das ganze innere Primelod aufs Mal abrutscht», sagt der pensionierte Landwirt. Erstaunlich und natürlich äusserst erfreulich dabei ist, dass es nach bisherigen Kenntnissen «nur» Schaden am Wald und nicht an Gebäuden oder gar Personen gab. Ruedi Perreten macht dafür mehrere Faktoren verantwortlich: «Zum Glück war es eine Grundlawine und keine Staublawine, Staublawinen haben einen viel grösseren Radius.» Ebenfalls ist er froh, dass es oberhalb von 1800 Höhenmetern nicht so viel Schnee gab wie in anderen Jahren. «1970 hätte die Situation anders ausgesehen. Damals hatte es viel mehr Schnee.»

BLANCA BURRI

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