Das erste Halbjahr 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie schwierig kurzfristige Prognosen sind und wie wichtig ein langfristiger Anlagehorizont bleibt. Geopolitische Spannungen, Diskussionen über Staatsverschuldung und Geldpolitik sowie die anhaltende Dynamik rund um künstliche Intelligenz ...
Das erste Halbjahr 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie schwierig kurzfristige Prognosen sind und wie wichtig ein langfristiger Anlagehorizont bleibt. Geopolitische Spannungen, Diskussionen über Staatsverschuldung und Geldpolitik sowie die anhaltende Dynamik rund um künstliche Intelligenz sorgten für ein anspruchsvolles Marktumfeld.
Gleichzeitig befindet sich die globale Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs. Die Aktienmärkte konnten ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen und strukturelle Anlagethemen wie künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Infrastrukturinvestitionen bleiben intakt. Die vergangenen Monate haben jedoch verdeutlicht, dass geopolitische Risiken und politische Unsicherheiten jederzeit zu erhöhten Marktschwankungen führen können.
Auch im weiteren Jahresverlauf dürften geopolitische Spannungen, Energiepreise und die bevorstehenden US-Zwischenwahlen für erhöhte Schwankungen sorgen. Solche Marktphasen sollten jedoch nicht als Grund für einen Rückzug aus den Finanzmärkten verstanden werden, sondern vielmehr als Gelegenheit, langfristige Positionen gezielt auszubauen.
In einem gemischten Portfolio präferieren wir Aktien deutlich gegenüber Obligationen und sind in Aktien entsprechend übergewichtet.
Mit einem Portfolio aus defensiven Grundbausteinen und Satelliten zur Renditeoptimierung ist man für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 gut positioniert.