Die Dividendensaison in der Schweiz hat am 10. März 2026 mit Novartis begonnen. Schweizer Dividendenaktien gelten in unsicheren Zeiten als besonders attraktiv und defensiv. Im internationalen Vergleich bieten sie höhere Renditen: Während der globale Index MSCI World rund 1,8 ...
Die Dividendensaison in der Schweiz hat am 10. März 2026 mit Novartis begonnen. Schweizer Dividendenaktien gelten in unsicheren Zeiten als besonders attraktiv und defensiv. Im internationalen Vergleich bieten sie höhere Renditen: Während der globale Index MSCI World rund 1,8 Prozent aufweist, liegt der Schweizer Index SPI bei rund 2,8 Prozent. Etwa die Hälfte der ausgeschütteten Dividenden stammt von grossen Unternehmen wie Nestlé, Novartis, Roche und der Zurich Insurance Group.
Viele Firmen erhöhen ihre Dividenden seit Jahren kontinuierlich. Nestlé hat die Ausschüttung seit 1959 nie gesenkt und erhöht sie bereits zum 31. Mal in Folge. Auch Novartis und Roche steigern ihre Dividenden seit Jahrzehnten.
Dividenden sind ein wichtiger Treiber des langfristigen Anlageerfolgs. In den vergangenen 21 Jahren erzielten Schweizer Aktien eine durchschnittliche Kursrendite von 4,2 Prozent pro Jahr. Mit reinvestierten Dividenden stieg die Rendite dank des Zinseszinseffekts auf rund 7,2 Prozent. Langfristig tragen Dividenden rund 40 bis 50 Prozent zur Gesamtrendite bei.
Bei der Auswahl von Dividendentiteln setzen wir auf Unternehmen mit kontinuierlichen Ausschüttungen, soliden Bilanzen und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen, um Anlegerinnen und Anlegern sowohl ein stabiles Einkommen als auch langfristiges Wachstum zu ermöglichen. Die Streuung über verschiedene Branchen hinweg sorgt für Diversifikation und Risikostreuung. Alternativ bieten sich ETFs oder Fonds an, die eine diversifizierte Anlage in Unternehmen mit stabilen Erträgen ermöglichen.