KOLUMNE
01.01.2020 LeserbeitragDie «Mega» war auch ein Anlass für die Kids
Am Stand der G & H Insektenschutzgitter zeigt «Zubi» dem Jungen, wo er den Ball gerne platziert hätte.
ssc. «Herrlich, dä isch dinne.» Schon von Weitem war er zu hören, der Ostschweizer Fussball-Promi mit der tiefen Stimme. Pascal Zuberbühler hatte sichtlich Spass daran, den Kicker-Nachwuchs der Region auf seine Torwand an der «Mega» schiessen zu lassen. Einer nach dem anderen kam am Sonntagnachmittag an die Reihe, knallte, spitzelte oder schlenzte den Ball in Richtung Wand und bekam danach ein fachmännisches «sensationell» oder ein aufmunterndes «knapp vobi» von «Zubi» mit auf den Weg. Unermüdlich posierte der ehemalige Nati- und langjährige FCB-Goalie für ein Selfie oder bekritzelte Trikots mit seinem Autogramm – nie um einen kinderfreundlichen Spruch verlegen, der ihm die Sympathien der Zuschauer und Zuschauerinnen garantierte. Selten trauten sich auch die Erwachsenen an «Zubi\\'s» Torwand, auch wenn sie von dem gross gewachsenen Torhüter mit Schmunzeln dazu ermuntert wurden.
Viele Kinder und ebenso viele Papis liessen sich auch nicht die Gelegenheit nehmen, in die Kabine des Hubrettungsfahrzeugs der Sissacher Stützpunktfeuerwehr zu steigen. Das Fahrzeug war etwas abseits in der Postgasse stationiert, was dem Zulauf an Interessierten aber keinen Abbruch tat. Der Feuerwehrverbund feiert im September sein 20-jähriges Bestehen und rührte mit seiner Attraktion an der «Mega» schon einmal die Werbetrommel für das Fest.
Nicht nur für Jungs: Das Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr.
Ein Angebot, das von den Eltern ebenfalls äusserst gut genutzt wurde, war der Hütedienst durch das Personal der Kindertagesstätte Zwärgehuus beim Altersheim Mülimatt. Allein am Samstag tummelten sich dort insgesamt rund 130 Knirpse. Sie tobten auf der kleinen Hüpfburg, lauschten den Märlis, liessen sich schminken und bedienten sich ausgiebig an der Popcornmaschine, während sich die Eltern gemütlich aufs Bänkchen setzten oder ungestört durch die «Mega» spazierten. Das Betreuungspersonal musste zeitweise aufgestockt werden wegen des unerwartet hohen Zulaufs an Kindern.
Kaum etwas zu tun hatte hingegen die Sanität – glücklicherweise. Bis zum späten Sonntagnachmittag behandelte man lediglich Kopfschmerzen oder half mit einem «Pflästerli» aus, wie ein Mitarbeiter auf Nachfrage informierte.






