Bildung als eigenständige Abteilung
17.04.2026 PublireportageIm Rahmen der Organisationsentwicklung der Gemeinde Saanen wird die Abteilung Bildung per 1. Juni 2025 als eigenständige Abteilung geführt. Der Fokus liegt auf qualitativ hochstehender Bildung, klar definierten Rollen und Zuständigkeiten, gezielten Massnahmen gegen den ...
Im Rahmen der Organisationsentwicklung der Gemeinde Saanen wird die Abteilung Bildung per 1. Juni 2025 als eigenständige Abteilung geführt. Der Fokus liegt auf qualitativ hochstehender Bildung, klar definierten Rollen und Zuständigkeiten, gezielten Massnahmen gegen den Fachkräftemangel sowie einer zukunftsorientierten Schul- und Organisationsentwicklung.
Welches sind die Kernaufgaben im Bereich Bildung?
Die Abteilung Bildung übernimmt eine zentrale Drehscheibenfunktion im kommunalen Bildungswesen, indem sie Schule, Gemeindeverwaltung und Politik miteinander verbindet. Sie setzt die von der Bildungskommission gefällten Entscheide um, die ein leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Schulwesen zum Ziel haben.
Zu den Hauptaufgaben gehören die Unterstützung der Schulen in organisatorischen, personellen und – bei Bedarf – auch pädagogischen Fragen, die Weiterentwicklung der Schulstrukturen und -angebote sowie die Förderung der Zusammenarbeit. Ebenso sorgt die Abteilung für eine zeitgemässe und verlässliche Schul-IT-Ausstattung.
Wie ist die Abteilung Bildung aufgebaut und wie sind die Aufgaben verteilt?
Die Abteilung Bildung ist Teil der Gemeindeverwaltung und setzt die Beschlüsse von Gemeinderat und Bildungskommission operativ um. Sie koordiniert das Schul- und Bildungswesen der Gemeinde.
Die Abteilung arbeitet in einem Team aus Abteilungsleitung, Fachbereichsleitung, Sachbearbeitung und Schulsekretariat. Ressortvorsteher ist Gemeinderat Philippe Marmet, Abteilungsleiterin Samanta Trauffer.
Bettina Kochsiek übernimmt die Fachbereichsleitung und leitet das Schulsekretariat. Die Sachbearbeiterinnen sorgen für reibungslose Abläufe, übernehmen administrative Aufgaben und unterstützen das Team im Alltag.
LEGISLATURZIEL 1
ROLLENENTFLECHTUNG UND KLARE FÜHRUNGSSTRUKTUREN
Klare Zuständigkeiten sind eine zentrale Voraussetzung für eine gut funktionierende Schule. In der laufenden Legislatur wird deshalb die Rollenentflechtung zwischen Politik, Verwaltung und Schulleitung überprüft.
Dabei werden auch die strategische Ebene, die Bildungskommission (BiKo) und das Modell der geleiteten Schule neu beurteilt. Gleichzeitig werden das Schulreglement und das Funktionsdiagramm überarbeitet, um Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen.
Ziel ist eine effiziente Führung, welche operative und strategische Aufgaben klar trennt und allen Beteiligten Planungssicherheit gibt.
LEGISLATURZIEL 2
MASSNAHMEN GEGEN DEN FACHKRÄFTEMANGEL
Der zunehmende Fachkräftemangel stellt die Volksschule vor grosse Herausforderungen. Um die Unterrichtsqualität langfristig zu sichern, setzt die Gemeinde auf frühzeitige und gezielte Massnahmen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der systematischen Nachfolgeplanung für Schulleitungen und Lehrpersonen im Hinblick auf die bevorstehende Pensionierungswelle. Zusätzlich wird die Organisation der Schulleitungen überprüft und – wo nötig – angepasst.
Attraktive Arbeitsbedingungen, klare Strukturen und stabile Führungsmodelle sollen dazu beitragen, qualifiziertes Personal zu gewinnen und langfristig zu halten.
LEGISLATURZIEL 3
SCHULRAUM- UND IT-STRATEGIE
Moderne und bedarfsgerechte Schulräume sind entscheidend für einen zeitgemässen Unterricht. Die Gemeinde verfolgt deshalb eine Schulraumstrategie, die den Erhalt bestehender Anlagen sowie den gezielten Ausbau von Schulraum vorsieht. Dabei stehen flexible Nutzungsmöglichkeiten für methodisch vielfältigen Unterricht im Vordergrund. Ergänzend wird eine zukunftsgerichtete Schul-IT-Strategie vorbereitet. Diese umfasst sowohl die technische Infrastruktur als auch die organisatorische Umsetzung und schafft die Voraussetzungen für digitales Lernen und Arbeiten in der Schule von morgen.
LEGISLATURZIEL 4
INTERKOMMUNALE ZUSAMMENARBEIT
Die interkommunale Zusammenarbeit gewinnt im Bildungsbereich zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, Ressourcen effizient einzusetzen und Bildungsangebote langfristig zu sichern.
Durch abgestimmte Lösungen sollen sowohl pädagogische als auch organisatorische Vorteile erzielt werden. Gleichzeitig schafft die Zusammenarbeit die Grundlage, um flexibel auf demografische und strukturelle Veränderungen zu reagieren.


