Die Arbeit im Garten- und Landschaftsbau ist körperlich anspruchsvoll. Wer schon einmal einen Tag lang Pflastersteine gesetzt, schwere Pflanzkübel bewegt oder einen Garten neu gestaltet hat, weiss: Am Abend spürt man jeden einzelnen Handgriff im Rücken. «Wenn man den ...
Die Arbeit im Garten- und Landschaftsbau ist körperlich anspruchsvoll. Wer schon einmal einen Tag lang Pflastersteine gesetzt, schwere Pflanzkübel bewegt oder einen Garten neu gestaltet hat, weiss: Am Abend spürt man jeden einzelnen Handgriff im Rücken. «Wenn man den ganzen Tag draussen arbeitet, merkt man abends genau, wie viele Steine man gesetzt hat», sagt ein Mitarbeiter der Schopfer Gartenbau AG mit einem Schmunzeln. Gerade Arbeiten in gebückter Haltung oder das wiederholte Heben schwerer Materialien gehören im Alltag der Gärtnerinnen und Gärtner einfach dazu. Gleichzeitig werden die Sommer immer heisser. Lange Arbeitstage in der Sonne fordern den Körper zusätzlich heraus.
Deshalb beschäftigt sich die Schopfer Gartenbau AG derzeit mit neuen Ideen, wie sich die Arbeit im Garten- und Landschaftsbau ergonomischer und angenehmer gestalten lässt. Eine Möglichkeit könnten sogenannte Exoskelette sein. Diese tragbaren Unterstützungssysteme wirken wie eine mechanische Feder für den Rücken: Beim Bücken speichern sie Energie, beim Aufrichten geben sie einen Teil davon wieder zurück. Gleichzeitig verteilen sie die Belastung vom Rücken stärker auf Beine und Rumpf.
Auch beim Thema Hitze denkt das Unternehmen über neue Lösungen nach. Kühlwesten sollen an besonders warmen Tagen für zusätzliche Entlastung sorgen und helfen, den Körper während der Arbeit besser zu temperieren.
Klingt ein wenig futuristisch? Vielleicht. Doch gerade in körperlich anspruchsvollen Berufen wird zunehmend darüber nachgedacht, wie moderne Technologien die tägliche Arbeit unterstützen können.
Nun sind Sie dran:
Was denken Sie – Realität oder Aprilscherz? Die Auflösung folgt am Dienstag, 14. April im «Anzeiger von Saanen».