Frühlingszeit ist Dividendenzeit
18.03.2025 PublireportageMit dem Dividendenabgang von Novartis startete letzte Woche in der Schweiz die Dividendensaison. Im globalen Vergleich weisen Schweizer Unternehmen mit 2,9 Prozent eine hohe Dividendenrendite auf. Die meisten Unternehmen konnten im Geschäftsjahr 2024 ihre Dividenden steigern. Attraktive und zuverlässige Dividendenzahler kommen weiterhin aus dem Banken- und Versicherungssektor sowie aus dem Immobilienbereich.
Dividenden müssen in der Schweiz von Privatanlegern versteuert werden. Sie unterliegen der Einkommens- und Verrechnungssteuer, was normalerweise für Dividenden aus Gewinnreserven gilt. Einige Unternehmen können ihre Dividenden jedoch zur Hälfte steuerbefreit ausschütten. In speziellen Fällen lässt die Gesetzgebung sogar eine vollständige Steuerbefreiung zu.
Einige Unternehmen zahlen zusätzlich eine Sach- oder Naturaldividende aus. Bei der Swatch Group und bei Lindt & Sprüngli erhalten Inhaber von Namensaktien jährlich eine Uhr bzw. einen süssen «Schoggikoffer», und bei Calida ein Pyjama. Bergbahnbetreiber locken zuweilen mit vergünstigten Tageskarten oder Rabatten.
Anleger, die in den letzten 20 Jahren auf Schweizer Aktien gesetzt haben, konnten sich über eine jährliche Rendite von durchschnittlich 4,2 Prozent freuen. Wer die Dividenden reinvestierte, profitierte zudem vom Zinseszinseffekt. Über die gleiche Periode resultierte so eine jährliche Rendite von 7,2 Prozent. Die immer wieder neu investierte Dividende ist eine wichtige Performancekomponente. Sie trägt rund 30 bis 40 Prozent zur Gesamtrendite bei.
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