Jahresrückblick 2025 – Sport: Erfolge, die über das Saanenland hinausreichen
13.01.2026 SaanenlandIm Jahr 2025 zeigte sich der Sport im Saanenland so vielfältig wie erfolgreich. Von Weltcup- und Meisterschaftsmedaillen über nationale Titel und starke Nachwuchsleistungen bis hin zu grossen internationalen Sportanlässen reichte die Spannweite. Athletinnen und Athleten, ...
Im Jahr 2025 zeigte sich der Sport im Saanenland so vielfältig wie erfolgreich. Von Weltcup- und Meisterschaftsmedaillen über nationale Titel und starke Nachwuchsleistungen bis hin zu grossen internationalen Sportanlässen reichte die Spannweite. Athletinnen und Athleten, Vereine und Veranstalter setzten sportliche Ausrufezeichen – auf Schnee, Wasser, Rasen und im Sägemehl.
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Anmerkung der Redaktion: Die hier präsentierten Ereignisse und Ergebnisse stellen eine Auswahl der sportlichen Highlights des Jahres 2025 dar. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Skisport: vom Nachwuchs bis zur Weltspitze
Piller prägt den Winter auf allen Ebenen
Der Name Sue Piller (SC Schönried) zog sich 2025 wie ein roter Faden durch den alpinen Skisport. Im Januar dominierte sie zunächst auf FIS-Stufe mit Siegen und Podestplätzen, ehe sie sich im Europacup konstant in den Punkterängen etablierte. Ihren internationalen Höhepunkt erreichte sie an den FISU World University Games in Turin, wo sie Gold im Riesenslalom, Gold im Slalom sowie Silber im Mixed-Team gewann. Im Februar folgte das Weltcup-Debüt in Sestriere, bevor sie im April mit dem Vizeschweizermeistertitel im Riesenslalom einen starken nationalen Schlusspunkt setzte.
Lanz zwischen starkem Comeback und erneutem Rückschlag
Chiara Lanz (SC Schönried) kämpfte sich nach einem Kreuzband- und Meniskusriss am rechten Knie eindrucksvoll zurück. Beim Comeback im Januar in Chamonix stand die C-Kader-Athletin gleich zweimal auf dem FIS-Podest und bestätigte ihre Form im weiteren Saisonverlauf mit konstanten Top-15-Klassierungen sowie fünf FIS-Slalomsiegen in Serie. Die Saison verlief sportlich erfolgreich, wurde jedoch Ende April jäh gestoppt: Im Slalomtraining in Davos erlitt Lanz einen erneuten Kreuzband- und Meniskusriss, diesmal am linken Knie. Trotz des Rückschlags wurde sie ins Swiss-Ski-Elite-Team EC 4 aufgenommen.
Allenbach und Reichenbach mit Titeln im Nachwuchs
Im Nachwuchsbereich setzten Dania Allenbach (SC Turbach-Bissen) und Céline Reichenbach (SC Lauenen) Akzente. Allenbach gewann an den Schweizer Jugendmeisterschaften den U18-Titel im Super-G und klassierte sich auch in weiteren nationalen Rennen mehrfach in den Spitzenrängen. Zudem sammelte sie im Saisonverlauf internationale Erfahrung auf FIS-Stufe, was ihre Entwicklung Richtung nächsthöheres Leistungsniveau unterstreicht. Céline Reichenbach überzeugte mit Top-Ten-Klassierungen an nationalen Meisterschaften und bestätigte ihre Fortschritte im Übergang vom Nachwuchs- ins erweiterte Elitefeld.
Jack Spencer überzeugt auf internationaler und nationaler Bühne
Jack Spencer (SC Gstaad) setzte 2025 ein Ausrufezeichen im internationalen Nachwuchsbereich. An der Junioren-Ski-Weltmeisterschaft in Tarvisio (Italien) gewann er gemeinsam mit Gabin Janets die Silbermedaille in der Teamkombination, wobei Spencer mit einer starken Slalomleistung mehrere Ränge aufholte und sich den zweiten Schlussrang sicherte. Zusätzlich bestritt er an der Junioren-WM auch Abfahrt und Super-G und sammelte weitere Erfahrungen auf höchster Juniorenstufe.
Im Frühling bestätigte Spencer seine Entwicklung bei den Elite-Schweizermeisterschaften: In der Abfahrt klassierte er sich unter rund 100 Startern auf Rang 21, nur wenige Hundertstel hinter etablierten Kaderathleten, und erreichte auch im Riesenslalom eine solide Top- 20-Klassierung.
Larina von Siebenthal ist Vizeschweizermeisterin U18
Larina von Siebenthal bestätigte 2025 ihre konstante Entwicklung im alpinen Nachwuchsbereich. Im Dezember klassierte sie sich im FIS-Slalom in Arolla als Neunte und belegte damit zugleich den vierten Rang in der Swiss-Cup-Wertung. Ihren Saisonhöhepunkt erreichte sie im März in Champex-Lac, wo sie sich auf Basis von zwei FIS-Slaloms den U18-Vizeschweizermeistertitel im Slalom sicherte. Weitere solide Resultate folgten mit Top-25-Klassierungen bei FIS-Rennen in Sörenberg und auf der Lenzerheide.
Herrmann gewinnt am Heimrennen
Der Schönrieder Luc Herrmann gewann im Februar einen FIS-Slalom an den Hublen in Saanen und bestätigte damit seine Stärke auf heimischem Terrain. Zudem klassierte er sich an den Schweizermeisterschaften im Slalom unter den Top 15 und zählte damit zu den bestklassierten regionalen Athleten auf nationaler Stufe.
Von Allmen dominiert die Elite
Über allem stand 2025 Franjo von Allmen (SC Boltigen). Der Abfahrtsweltmeister gewann an der Ski-WM in Saalbach gleich zwei Goldmedaillen, siegte im Weltcup in Crans-Montana und krönte seine Saison mit dem Schweizermeistertitel in der Abfahrt. In seiner erst zweiten Weltcupsaison kämpfte er bis zum Schluss um die kleine Kristallkugel.
Abschied eines erfahrenen Athleten
Mit Noel von Grünigen beendete ein langjähriger Weltcup- und Europacup-Athlet seine Karriere. Nach vielversprechenden Jahren im internationalen Skisport gelang es ihm zuletzt nicht mehr, dauerhaft an frühere Resultate anzuknüpfen und sich in den Top-Rängen zu etablieren. Sein Rücktritt markiert das Ende einer Laufbahn, die von grossem Einsatz, Durchhaltewillen und dem Versuch geprägt war, sich auf höchster Stufe zu behaupten.
Ehrungen und Investitionen in die alpine Zukunft
Für seine Verdienste um den regionalen Skisport wurde Johny Wyssmüller zum Ehrenpräsidenten des Berner Oberländischen Skiverbands (BOSV) ernannt. Beim Racing Center Huble ist nach rund einem Jahr Bauzeit der Übergang von der Baustelle in den Betrieb erfolgt. Vereinshaus, Lager-, Team- und Technikräume standen Ende 2025 kurz vor der Fertigstellung, Teile der Anlage wurden in Betrieb genommen. Die alpinen Trainingspisten werden weiterhin genutzt wie bisher. Neu hinzugekommen sind Fitnessräume, ein Skiteppich für den ganzjährigen alpinen Trainingsbetrieb sowie die Integration des Padel Ski & Racquet Clubs, der künftig ebenfalls ganzjährig vor Ort trainiert. Skisprungschanzen sind geplant, gehören aber noch nicht zum Betrieb; ihre Realisierung ist mit Swiss-Ski abgestimmt und für eine spätere Etappe vorgesehen.
Saaner Skischulen triumphieren
Kantonale Überlegenheit in Adelboden
Am Bernischen Skischulen- und Schneesportlehrertreffen in Adelboden bestätigte das Saanenland im März seine Vormachtstellung. Das Demoteam Schönried gewann zum dritten Mal in Folge das kantonale Formationsfahren, gefolgt vom Demoteam Saanenland und Nüschti Synchro. Auch in den Einzelwertungen gab es Spitzenresultate: Fabrice Thormann fuhr im Riesenslalom der Skischulleiter die Bestzeit, und Joel Oehrli (Schneesportschule Gstaad) wurde im Riesenslalom Berner Meister.
Schweizer Titel am Swiss Snow Happening
Auf nationaler Ebene setzte das Saanenland Anfang April am Swiss Snow Happening in Saas-Fee seine Erfolgsserie fort. Das Demoteam Nüschti Synchro verteidigte den Schweizermeistertitel im Formationsfahren der Frauen, während sich die Teams Saanenland und Schönried im Mixed-Wettbewerb fürs Finale qualifizierten. In den Einzelrennen gewannen Belinda Schwenter (Schneesportschule Saanenmöser) als schnellste Skilehrerin sowie Joel Oehrli (Schneesportschule Gstaad) als schnellster Skilehrer den Riesenslalom in ihren jeweiligen Kategorien. Oehrli fuhr zudem mehrfach aufs Podest in verschiedenen Disziplinen, weitere Athletinnen und Athleten aus dem Saanenland erreichten zahlreiche Top-15-Klassierungen.
Tore in der Super League, Gold auf dem Wasser
Sina Hauswirth etabliert sich in der höchsten Liga
Die gebürtige Saanerin Sina Hauswirth blickte auf eine erfolgreiche Saison 2024/25 in der AXA Women’s Super League zurück. In ihrer ersten Spielzeit beim FC St. Gallen 1879 absolvierte die 21-Jährige 18 Ligaspiele und erzielte fünf Tore, womit sie beste Torschützin ihres Teams in der regulären Saison wurde. St. Gallen spielte lange um die Spitzenplätze mit und beendete die Meisterschaft auf Rang vier. Im Juni verlängerte Hauswirth ihren Vertrag um zwei weitere Jahre und bestätigte damit ihre Rolle als feste Grösse in der höchsten Schweizer Frauenliga.
Anja von Allmen gewinnt U23-Gold auf europäischer Ebene
Im Segelsport sorgte Anja von Allmen, Mitglied des Gstaad Yacht Clubs und des Swiss Sailing Teams, für einen internationalen Höhepunkt. An den ILCA-6-Senioren-Europameisterschaften in Marstrand (Schweden) gewann sie im August die U23-Goldmedaille, ein Titel, der erstmals vergeben wurde. Zusätzlich klassierte sich die Athletin auf Rang 9 im europäischen Feld und auf Platz 12 im offenen Gesamtklassement. Der Erfolg bestätigte ihre konstante Entwicklung und knüpfte an frühere Medaillengewinne an Europa- und Weltmeisterschaften sowie an ihren zwölften Rang an der Senioren-WM in China an.
Titel auf regionaler und nationaler Bühne
Schützen dominieren auf Oberländer- und Schweizer Ebene
Im Sportschiessen sorgte Seraina Krucker aus Saanen früh im Jahr für einen regionalen Höhepunkt: Sie gewann am 24. Januar 2025 die Oberländer Meisterschaft Gewehr 10m Elite auf der Anlage in Uetendorf mit starken 396 Punkten aus 40 Schüssen. Einen Monat später folgte ein nationaler Erfolg für die Sportschützen Gstaad-Saanen: Daniel Reichenbach, Michael Burri und Christina Schierbaum holten sich an der Schweizer Gruppenmeisterschaft 10m Auflage in Bern den Schweizermeistertitel. Bereits zuvor hatten die Gstaader an der Oberländer Gruppenmeisterschaft einen Doppelsieg gefeiert, wobei Michael Burri in der Schlussrunde das Maximalresultat von 400 Punkten erzielte.
Medaillenflut beim Kickboxing
Im Kickboxing zeigte der Gstaad Kickboxing Sport Club eine bemerkenswerte Saison. Beim Basler Dynamic Cup im April 2025 erreichte das Team unter Coach Cüneyt Günes den zweiten Rang in der Klubwertung unter 34 Schweizer Vereinen und gewann 15 Medaillen (8× Gold, 6× Silber, 1× Bronze). Besonders erfolgreich war Alina Kohli, die mehrfach Gold in den Tatami-Disziplinen gewann. Im Herbst führte sie ihre Erfolgsserie weiter: Bei den SCOS Swiss Championships feierte die erst 16-jährige Athletin im September 2025 in ihrem ersten Ringkampf nach K-1-Regeln einen klaren 3:0-Sieg und holte SM-Gold in der Eliteklasse, obwohl sie drei Jahre ältere Gegnerinnen hatte.
Tennis: Aufstieg in die Nationalliga C
Im Tennis gelang dem TC Gstaad ein sportlicher Erfolg auf nationaler Vereinsebene. Die Jungsenioren 35+ dominierten ihre Interclub-Saison 2025 mit Siegen in der Gruppenphase sowie im anschliessenden K.-o.-System. Den entscheidenden Erfolg erzielte das Team am 29. Juni 2025 im Aufstiegsspiel gegen den TC Schützenmatt Solothurn, womit der Aufstieg in die Nationalliga C perfekt war.
Wenn der Winter Titel bringt
Curling: Historische Titel und EM-Medaille
Im Februar 2025 krönte Celine Schwizgebel ihre Karriere mit dem Schweizermeistertitel Elite im Team Zug und schrieb als erste Saanerin mit diesem Titel Geschichte. Das Team setzte sich nach einem schwierigen Vorrundenstart über die Knockout-Phase durch und gewann den Final gegen GC Zürich im entscheidenden dritten Spiel. Im Dezember folgte der nächste internationale Erfolg: Bei der Europameisterschaft in Lohja (Finnland) holte das Team EM-Bronze – ebenfalls ein Novum für Schwizgebel auf dieser Stufe.
Snowboardcross: Siege von der U13 bis zum Weltcup
Der Snowboardclub Saanenland blickte auf eine äusserst erfolgreiche Saison zurück. Rosa Colella feierte im Februar in Flumserberg ihren ersten Sieg bei einem Junioren-FIS-Snowboardcross, später folgten Europacup-Top-15-Klassierungen in Orcières (FRA) sowie die Selektion für die Junioren-WM in Isola 2000.
Selina Ruf gewann im März am Betelberg (Lenk) den Schweizermeistertitel Snowboardcross U13, nachdem sie sich auf der BUZZ-Tour Silber gesichert hatte; Alessia Tschanz ergänzte das Podest. In der offenen Kategorie siegte Sascha Ruf, zuvor bereits Fünfter bei Elite-Open-Rennen.
Para-Snowboard: Weltcup-Medaillen und WM-Premiere
Fabrice von Grünigen setzte 2025 im Para-Snowboardcross internationale Akzente. Nach Bronze beim Heim-Weltcup an der Lenk gewann der 23-Jährige im Februar in den USA zwei Silbermedaillen im Weltcup, was ihm die Selektion für die Weltmeisterschaften in Big White (Kanada) einbrachte. Bei seiner WM-Premiere im Snowboardcross zeigte von Grünigen eine starke Qualifikation, schied jedoch im Achtelfinale aus und verpasste damit eine Finalklassierung.
Skispringen: Weltcup-Punkte und Olympia-Hoffnung
Im Skispringen hatte Sandro Hauswirth eine erfolgreiche Saison. Im Weltcup in Engelberg sprang er als bester Schweizer in den Finaldurchgang, sammelte zum dritten Mal in Serie Weltcuppunkte und erzielte 2025 sein persönliches Karrierebestresultat. Zuvor hatte er sich mit konstanten Leistungen für das Olympia-Kandidatenfeld Turin 2026 empfohlen. Bereits im Frühjahr war Hauswirth Teil des Weltcupfinals in Planica, wo er mit einem 220-Meter-Flug auf sich aufmerksam machte.
Eishockey: Nachwuchstalent auf internationalem Weg
Im Eishockey verfolgte Jan Kneubühler konsequent seinen Traum von der Profikarriere. Der 17-jährige Stürmer aus Gstaad spielte in der Saison 2024/25 in Schweden, erhielt einen U20-Vertrag bei Leksands IF und war zuvor Teil der Schweizer U16-, U17und U18-Nationalteams. Der Auslandaufenthalt markierte einen wichtigen Entwicklungsschritt auf dem Weg Richtung internationalem Spitzenniveau.
Langlauf: Schweizer Titel im Nachwuchs
Im Langlauf sorgte Danja Reichenbach (SC Gstaad) für nationale Erfolge. An den Schweizermeisterschaften in La Vue des Alpes gewann sie Gold bei den U15 und Silber bei den U16, später folgte ein Sieg zum Auftakt der Swiss Nordic Tour in Campra. Dank dieser Resultate qualifizierte sie sich für die FESA Games in Planica.
Gstaad als Bühne des internationalen Spitzensports
Tour de Suisse Women: Reussers Triumph beginnt im Saanenland
Mit Start und Ziel der ersten Etappe wurde Gstaad im Juni für zwei Tage zum Zentrum des internationalen Frauenradsports. Marlen Reusser gewann die Auftaktetappe über den Jaunpass und legte damit den Grundstein für ihren späteren Gesamtsieg der Tour de Suisse Women 2025, den sie in Küssnacht am Rigi perfekt machte. Rund 280 Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Grossanlasses, der in 130 Ländern live übertragen wurde.
Beach Pro Gstaad: Jubiläum mit Schweizer Glanzmomenten
Die 25. Ausgabe des Swatch Beach Pro Gstaad bestätigte den Anlass als festen Pfeiler im internationalen Beachvolleyball-Kalender. Erstmals standen zwei Schweizer Damenteams im Halbfinal, ehe es im Spiel um Bronze zum Schweizer Duell kam, das Anouk und Zoé Vergé-Dépré für sich entschieden und damit die erste Schweizer Medaille in Gstaad seit 2012 holten. Den Turniersieg bei den Frauen sicherten sich erneut die US-Amerikanerinnen Kristen Nuss und Taryn Brasher, bei den Männern triumphierten Cherif Younousse und Ahmed Tijan aus Katar.
EFG Swiss Open: Bubliks Premiere im Gstaader Sand
Beim EFG Swiss Open Gstaad feierte Alexander Bublik im Juli seinen ersten Titel auf Sand und damit zugleich den ersten Turniersieg eines Kasachen in Gstaad. Vor ausverkauften Rängen bezwang er im Final Juan Manuel Cerúndolo in drei Sätzen und kehrte damit in die Top 30 der ATP-Weltrangliste zurück. Auch aus Schweizer Sicht sorgte das Turnier für Höhepunkte: Jérôme Kym überzeugte mit einem starken Viertelfinalauftritt, im Doppel begeisterten Dominic Stricker und Jakub Paul das Publikum. Insgesamt verfolgten rund 40’000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Turniergeschehen.
Curling-Schweizermeisterschaft bringt Elite nach Gstaad
Auch im Curling war Gstaad Austragungsort eines nationalen Highlights: Vom 5. bis 8. März fand im Sportzentrum Gstaad die Schweizermeisterschaft Elite Mixed Doubles statt. Im Final setzte sich das Aarauer Duo Alina Pätz und Sven Michel in der Best-of-Three-Serie 2:0 gegen Stefanie Berset und Philipp Hösli (Team Bern-Glarus) durch. Mit dem Titel qualifizierten sich Pätz/Michel für die Mixed-Doubles-WM in Fredericton (Kanada).
Sportliche Leistung im Sägemehl
Solide Leistung in der Kranzfestsaison
Nach einem soliden Auftakt an den Berner Kranzfesten in Detligen und Uetendorf, wo Annen Dominic erstmals in Kranznähe vorstiess, folgten die entscheidenden Erfolge im Juni. Am Bern-Jurassischen Schwingfest in Nods gewann Annen seinen ersten Kranz der Saison, während Aellen Florian dort bereits den zweiten holte. Beide bestätigten ihre starke Form am Oberländischen Schwingfest in Adelboden, ehe Aellen Florian am Emmentalischen Schwingfest in Langnau einen weiteren Kranz gewann. Verletzungen bremsten hingegen andere Klubkollegen, darunter Adrian Reichenbach, der seine Saison vorzeitig beenden musste.
ESAF-Auftritt auf eidgenössischer Bühne
Den sportlichen Höhepunkt bildete die Teilnahme von Aellen Florian und Annen Dominic am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis. Beide qualifizierten sich für den ersten Ausstich und zeigten solide Leistungen im hochkarätigen Feld von 274 Schwingern. Aellen Florian verpasste den eidgenössischen Kranz am Ende um 1.75 Punkte, Annen Dominic schied nach dem sechsten Gang aus. Die ESAF-Teilnahme bestätigte jedoch die nationale Konkurrenzfähigkeit beider Athleten.
Zum Abschluss der Saison gewann Aellen Florian das 50. Chemihütte-Schwinget in Aeschiried.
Leichtathletik: Medaillen, Finalqualifikationen und nationale Präsenz
Das Leichtathletikteam des TV Saanen-Gstaad blickte 2025 auf ein äusserst erfolgreiches Jahr zurück. Bereits im Frühjahr qualifizierten sich U12- und U14-Teams für den UBS Kids Cup Team Kantonalfinal in Burgdorf. An den kantonalen Nachwuchsmeisterschaften in Thun folgten vier Medaillen: Gold für Danja Reichenbach (600m), Silber für Leonie Steffen (400m) sowie Bronze für Yanis Reichenbach (1500m) und Jonas Zeller (2000m).
Auch an regionalen und nationalen Anlässen überzeugten die Saaner Athletinnen und Athleten. Am «Schnällscht Oberländer» in Interlaken gewann das Team 14 Medaillen, Danja Reichenbach und Jonas Zeller stellten dabei die Tagesbestzeiten über 1000 Meter auf. An den Regionenmeisterschaften West in Düdingen wurde Leonie Steffen Regionenmeisterin über 400 Meter, während Danja Reichenbach Silber über 600 Meter gewann. Mehrere Athletinnen qualifizierten sich für Schweizerfinals (Mille Gruyère, UBS Kids Cup, Visana Sprint), wo Top-Ten-Platzierungen erreicht wurden – darunter Rang 4 für Liana Peverelli im Mehrkampf-Schweizerfinal im Letzigrund.
Geräteturnen: Titel, Auszeichnungen und starke Vereinsleistungen
Auch im Geräteturnen zeigte der TV Saanen-Gstaad eine beeindruckende Breite. An den kantonalen Meisterschaften in Zollikofen und den Oberländischen Meisterschaften in Spiez gab es zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen. Besonders herausragend waren die sechs Oberlandmeistertitel, unter anderem durch Sofia Lüthi (K4), Mika Hauswirth (K4), Valentin von Grünigen (K5), Lucien von Grünigen (K6) und Bänz Sterchi (KH). Am Mittelländischen Turnfest in Wichtrach sowie später am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne präsentierte sich der Verein geschlossen und leistungsstark. In Einzel- und Vereinswettkämpfen erreichten mehrere Turnerinnen und Turner Auszeichnungen, die Aktiven schlossen den dreiteiligen Vereinswettkampf mit einer Gesamtnote von 24.67 ab. Auch die Jugend und die Gymnastik-Riege trugen mit soliden Auftritten zum positiven Gesamtbild bei.














