Mit tiefer Fluktuationsrate gegen den Fachkräftemangel
01.03.2024 SchönriedMit insgesamt 82’915 Übernachtungen erreicht die HLS Hotels & Spa AG im Jahr 2023 wieder das Niveau vor der Pandemie. Der Grossteil der Gäste stammt aus der Schweiz.
Wie die HLS Hotels & Spa AG in einer Medienmitteilung schreibt, haben im Jahr 2023 die Übernachtungszahlen in den beiden Hotels Beatus und Ermitage zugenommen. Das Buchungsverhalten sei immer noch bestimmt durch kurzfristige Entscheide. Zudem legten die Gäste nach wie vor Wert darauf, Buchungen bis kurz vor der Anreise stornieren zu können. Die Zahl der Gäste, die das Hotel als Homeoffice-Platz benutzen und von dort aus remote arbeiten, sei ebenfalls leicht steigend. Die Gäste im Ermitage stammten vorwiegend aus der Schweiz, gefolgt von Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und den USA.
Tiefe Fluktuationsrate bei den Mitarbeitenden
Die HLS-Hotels seien stolz auf ihre tiefe Fluktuationsrate bei den Mitarbeitenden, heisst es weiter in der Mitteilung. So werde sichergestellt, dass Stammgäste von ihnen bekannten Mitarbeitenden empfangen und betreut würden. «Das stärkt ganz klar die Bindung der Gäste zum Hotel», sagt Sebastian Moser, der den beiden Hotels bereits im achten Jahr als Generaldirektor vorsteht. Überdies sei der Ansporn, Mitarbeitende halten zu können, ein wirkungsvolles Mittel gegen den Fachkräftemangel, mit welchem die gesamte Hotellerie- und Gastrobranche zu kämpfen habe. Eine weitere Massnahme dagegen sei die Investition in Nachwuchskräfte. «Die HLS-Gruppe bildet bei insgesamt 262 Mitarbeitenden derzeit 14 Lernende aus», schreibt die HLS Hotels & Spa AG.
Auszeichnung «Bestes Wellnesshotel» von Holiday Check
Im vergangenen Jahr sei das Hotel Beatus erneut vom Bewertungsportal Holiday Check als das beliebteste Wellness-Hotel im Berner Oberland sowie als das zweitbeliebteste Wellness-Hotel der Schweiz ausgezeichnet worden. Das Ermitage schaffte es bei dem Bewertungsportal auf den siebten Rang schweizweit.
Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählte für das Ermitage erneut die Begleitung des Gstaad Menuhin Festival & Academy als Festivalhotel. Ausserdem habe sich das Ermitage wieder den Auftrag für das Catering in den Lounges der Zeltkonzerte gesichert. Neben dem normalen Hotelbetrieb bedeutet dies vor und während der Konzerte die Verköstigung der Festivalbesucher, welche aufgrund des Konzertprogramms nur knappe Zeitbudgets für die Mahlzeiten zur Verfügung hätten. «Da muss jeder Handgriff sitzen. Als eingespieltes Team gelingt es uns, die Gäste des Musikfestivals unter herausfordernden Bedingungen auch kulinarisch zu verwöhnen», sagt Romuald Bour, der seit 2020 im Ermitage als Direktor für das Tagesgeschäft verantwortlich ist.
PD/KMA
