Raumplanung für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung
17.04.2026 PublireportageDie Raumplanung der Gemeinde Saanen sorgt dafür, dass sich die Gemeinde nachhaltig entwickeln kann. Sie bringt die Bedürfnisse von Bevölkerung, Gewerbe und Tourismus mit dem Schutz von Landschaft und natürlichen Ressourcen in Einklang. Ein wichtiges Ziel ist dabei der ...
Die Raumplanung der Gemeinde Saanen sorgt dafür, dass sich die Gemeinde nachhaltig entwickeln kann. Sie bringt die Bedürfnisse von Bevölkerung, Gewerbe und Tourismus mit dem Schutz von Landschaft und natürlichen Ressourcen in Einklang. Ein wichtiges Ziel ist dabei der Erhalt der einzigartigen Landschaft und der kulturellen Werte der Gemeinde Saanen. Die Abteilung begleitet Bau- und Planungsvorhaben fachlich und sorgt dafür, dass sie korrekt, transparent und im öffentlichen Interesse umgesetzt werden. Dabei vermittelt sie zwischen privaten Anliegen und den langfristigen Zielen der Gemeindeentwicklung.
Welches sind die Kernaufgaben der Abteilung Bauinspektorat, Raumplanung und Umwelt?
Die Kernaufgaben der Abteilung liegen im gesetzeskonformen Vollzug des kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Bau-, Planungs-, Umwelt- und Energierechts. Die Abteilung sorgt für eine koordinierte, effiziente und dienstleistungsorientierte Aufgabenerfüllung und setzt die politischen Vorgaben des Gemeinderates in Bau- und Planungsverfahren um.
Das Bauinspektorat führt komplexe Baubewilligungsverfahren durch und stellt eine einheitliche Anwendung der baurechtlichen Grundlagen sicher. Die Raumplanung koordiniert die verschiedenen raumwirksamen Tätigkeiten der Gemeinde vorausschauend. Ziel ist eine attraktive, lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde, die den Bedürfnissen von Einwohnerinnen, Einwohnern und Gästen gerecht wird.
Wie ist die Abteilung Bauinspektorat, Raumplanung und Umwelt aufgebaut und wie sind die Aufgaben verteilt?
Die Abteilung Bauinspektorat, Raumplanung und Umwelt wird politisch nach aussen durch Gemeinderätin Patricia Matti vertreten. Abteilungsleiter Heinz von Gunten führt die Abteilung und trägt die strategische, fachliche und organisatorische Verantwortung.
Gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Raumplanung und Umwelt, Ann-Kathrin Braendle, sowie den beiden Fachbereichsleitern Bauinspektorat, Michael Herrmann und Toni-Beat Romang, stellt die Abteilung die Beratung von Politik, Kommissionen, Privatpersonen und dem Gewerbe sicher.
Insgesamt umfasst die Abteilung 13 Vollzeitstellen in den Bereichen Sekretariat, Verfahrensleitung, Baukontrolle und Abteilungsleitung.
LEGISLATURZIEL 1
FESTLEGUNG DER GEWÄSSERRÄUME
Für die Festlegung der Gewässerräume sind im Kanton Bern die Gemeinden zuständig. Die Gewässerräume werden im ordentlichen Planerlassverfahren grundeigentümerverbindlich in der baurechtlichen Grundordnung ausgeschieden. Damit wird die langfristige Sicherung der natürlichen Funktionen der Gewässer gewährleistet, Hochwasserrisiken werden reduziert und eine geordnete Nutzung der Gewässer ermöglicht.
LEGISLATURZIEL 2
AKTUALISIERUNG DER GEFAHRENKARTE
Die Gemeinde aktualisiert derzeit die Gefahrenkarte, um Risiken frühzeitig zu erkennen und in der kommunalen Planung zu berücksichtigen. Nach der Aktualisierung wird die Gefahrenkarte in die Nutzungsplanung überführt, was eine Anpassung des Zonenplans erfordert. Diese Umsetzung erfolgt im ordentlichen Planerlassverfahren.
LEGISLATURZIEL 3
SCHAFFUNG NEUER GEWERBEFLÄCHEN
Die Gemeinde setzt sich für die Schaffung neuer Gewerbeflächen ein. Mögliche Standorte werden sorgfältig identifiziert, und die notwendigen Planungsverfahren werden eingeleitet. Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Unternehmen eine langfristige Ansiedlung ermöglichen und gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde fördern.
LEGISLATURZIEL 4
UMSETZUNG INNOVATIVER UND BEVÖLKERUNGSNAHER PROJEKTE
Die Gemeinde setzt künftig einen stärkeren Fokus auf Umwelt und Nachhaltigkeit. Durch einen gezielten Einsatz von Ressourcen sollen innovative und bevölkerungsnahe Projekte realisiert werden. Ziel ist es, Prozesse zu entwickeln und umzusetzen, die langfristig positive Auswirkungen auf die soziale, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung haben.
Ein Beispiel dafür ist der Energieplan, der den Weg zu einer effizienteren und nachhaltigeren Energieversorgung aufzeigt. Mit diesen Massnahmen soll die Lebensqualität weiter erhöht und ein aktiver Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft unserer Gemeinde geleistet werden.
WEITERE LEGISLATURZIELE:
Die Gemeinde setzt die Wohnbaustrategie gezielt um, um genügend Wohnraum zu schaffen, der den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird. Ziel ist ein vielfältiges und attraktives Wohnangebot für verschiedene Altersgruppen und Lebenssituationen, das die Lebensqualität in der Gemeinde langfristig stärkt.
Wer bauen will, benötigt eine rechtsgültige Baubewilligung. Das Bauinspektorat stellt sicher, dass Bauvorhaben den bau- und umweltrechtlichen Vorschriften entsprechen. Während der Ausführung überwacht die Baukontrolle die Einhaltung der Vorgaben, etwa bei Wärme-, Brand- und Sicherheitsanforderungen.
Im letzten Jahr gingen im Bauinspektorat 170 Baugesuche und etwa 75 Projektänderungen ein. Zusammen mit den Meldungen zu widerrechtlich erstellten Bauten und Baueinstellungen wurden gesamthaft 530 Gesuche beurteilt. Die Baukontrolle führte rund 250 Bauabnahmen sowie Teilabnahmen und Schnurgerüstabnahmen durch.
Im Bereich Brandschutz wurden 160 Fachberichte oder Teilabnahmen erstellt. Im Bereich Umwelt und Energie beurteilte die Abteilung 100 Gesuche für Förderbeiträge. Insgesamt wurden Fördergelder von 365’000 Franken zugesichert.


