Winterliche Bedingungen konnten dem Slopesound Festival nichts anhaben: In seiner dritten Ausgabe verzeichnete der Anlass so viele Besucherinnen und Besucher wie noch nie – und setzte dabei auf neue Orte sowie bewährte Ideen.
Das Organisationskomitee zeigt ...
Winterliche Bedingungen konnten dem Slopesound Festival nichts anhaben: In seiner dritten Ausgabe verzeichnete der Anlass so viele Besucherinnen und Besucher wie noch nie – und setzte dabei auf neue Orte sowie bewährte Ideen.
Das Organisationskomitee zeigt sich mit der dritten Edition des Slopesound Festivals sehr zufrieden. Trotz Schnee und kalten Temperaturen Ende März strömten die Besucherinnen und Besucher in grosser Zahl an den Berg. Das Festival verzeichnete den Veranstaltern zufolge die höchsten Besucherzahlen seit seiner Gründung.
Neue Standorte bewährten sich
«Die Verlegung des Festivalgeländes vom Why Knot auf den Parkplatz der Talstation Saanersloch erwies sich als gelungene Neuerung und bot insbesondere bei schwierigen Wetterbedingungen mehr Flexibilität», schreibt das OK in seiner Medienmitteilung.
Auch die zweite neue Location, die alte Gondelstation auf dem Saanersloch, bewährte sich bereits am Freitag als wetterfeste Ausweichlocation, als Konzerte aufgrund der Bise kurzfristig dorthin verlegt werden mussten. Am Samstagabend wurde sie zur Bühne auf über 2000 Metern für die Gruppe «Open Season».
Beim Abendprogramm im Tal sorgten am Freitag Skarra Mucci & Manudigital für energiegeladene Stimmung, bevor Phenomden gemeinsam mit seiner Liveband «The Scrucialists» das Publikum begeisterte. Am Samstag brachte zunächst die Neue-Deutsche-Welle-Band «Tiavo» das Zelt zum Kochen, ehe der Schweizer Rap-Überflieger Jule X für einen regelrechten Besucheransturm sorgte und das Zelt an seine Kapazitätsgrenzen brachte – bei durchgehend ausgelassener und friedlicher Stimmung, wie das OK zusammenfasst.
Musik auf dem ganzen Berg
Ein zentrales Element blieb die Bespielung des gesamten Bergs: DJs auf einem fahrenden Pistenbully begleiteten die Gäste zwischen den Locations. Ergänzt wurde dieses Konzept neu durch eine DJ-Position an der Mittelstation sowie durch die «Partygondel» – ein exklusives Angebot mit bewusst stark limitierter Kapazität von nur drei Personen pro Gondelfahrt, das bei den Besucherinnen und Besuchern für grosse Begeisterung sorgte.
Unterstützung aus der Region zentral
OK-Präsident Marius Mosimann, zugleich Standortleiter des Iglu-Dorfs am Saanersloch, betonte gegenüber dieser Zeitung: «Es war uns ein grosses Anliegen, dass die Konzerte am Berg tagsüber nach wie vor gratis sind.» Kostenpflichtig waren nur die Mainacts am Abend im Tal sowie das Sunset-Konzert am Samstag in der alten Gondelstation. Doch die Einnahmen aus dem Ticketverkauf decken nur einen Teil der Kosten. Am Event selbst bedankte sich Mosimann speziell bei den Sponsoren, die den Grossteil des Events tragen. «In der Region ist eine grosse Bereitschaft vorhanden, das Event zu unterstützen. Unseren Sponsoren möchten wir gerne ein Kränzchen winden», sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung.
PD/SWO
Wie viel Organisation hinter einem solchen Anlass steckt, zeigt unser Beitrag über den Musiker Argyle, den wir einen Tag lang begleitet haben.