Mehr als nur eine Skischule – eine Bewegung für das Saanenland
14.04.2026 PublireportageWas macht eine Skischule eigentlich aus? Unterricht auf der Piste – klar. Doch in Gstaad geht man seit Jahren einen Schritt weiter. Die Offizielle Schweizer Skischule Gstaad versteht sich nicht nur als Dienstleister für Gäste, sondern als treibende Kraft für die ...
Was macht eine Skischule eigentlich aus? Unterricht auf der Piste – klar. Doch in Gstaad geht man seit Jahren einen Schritt weiter. Die Offizielle Schweizer Skischule Gstaad versteht sich nicht nur als Dienstleister für Gäste, sondern als treibende Kraft für die Schneesportförderung im ganzen Saanenland: von den Kleinsten im Kindergarten bis zu den zukünftigen Schneesportlehrpersonen.
Wer an der Wispile oder am Eggli eine Gstaader Skilehrerin oder einen Skilehrer sieht, denkt zuerst an professionellen Unterricht. Doch dahinter steckt weit mehr als klassische Lektionen. «Wir leben und lieben diesen Sport», sagt Michael Zimmermann, Geschäftsführer der offiziellen Schweizer Skischule Gstaad. Und das spürt man. Nicht nur auf der Piste, sondern im ganzen Saanenland. So ist die Skischule Gstaad auch Ausbildnerin, Partnerin der Schulen und Förderin des Nachwuchses. «Der Schneesport ist für das Saanenland identitätsstiftend und soll es auch in Zukunft bleiben», so Michael.
Nachwuchs fördern: gemeinsam statt getrennt
Ein Herzensprojekt der Skischule Gstaad ist die JO Saanenland. Gemeinsam mit den regionalen Skiclubs und unterstützt durch weitere Skischulen wird der Nachwuchs heute gebündelt gefördert und in einer professionellen Struktur betreut. Die Koordination erfolgt durch eine Arbeitsgruppe rund um Björn Brand in enger Zusammenarbeit mit der Skischule Gstaad (siehe Kasten).
Der grosse Anspruch der JO Saanenland ist es, die Freude am Skifahren zu vermitteln. «Unsere Philosophie: Es geht nicht nur um Zeiten und Resultate, sondern darum, dass Kinder den Schneesport lieben lernen», so Michael. Diese Haltung prägt auch die Angebote der Skischule Gstaad. Ob Mini-JO, Academy-Programme oder Anfänger-Gruppenunterricht, der Spass und die Begeisterung stehen im Zentrum. Gleichzeitig zeigt sich hier, wie Skischulunterricht und JO-Training nebeneinander bestehen und sich gegenseitig ergänzen.
Genau diese Vielfalt macht die Arbeit für die Schneesportlehrpersonen besonders spannend. Einerseits begleiten sie Kinder bei den ersten Schwüngen auf der Piste, andererseits geben sie ihr Können an fortgeschrittene Jugendliche weiter, sei es beim Torefahren oder beim Erlernen von Freestyle-Tricks.
Engagement weit über die Skischule hinaus
Gleichzeitig versteht sich die Skischule nicht nur als Anbieterin auf der Piste, sondern als Teil des Saanenlands. Entsprechend stark ist sie im regionalen Leben verankert. Ein Beispiel sind die Skiwochen mit den Kindergarten- und Primarschüler:innen. Über mehrere Wochen stehen Kinder aus dem Saanenland auf den Ski, teilweise zum ersten Mal. Ein besonderes Highlight ist die Pastaparty auf dem Eggli mit anschliessender Fackelabfahrt. Trotz der Unterstützung lokaler Partner sind diese Angebote nur dank eines vierstelligen Sponsorings der Skischule Gstaad möglich. Doch diese Investition ist es ihr wert. «Solche Erlebnisse bleiben und prägen die Beziehung der Einheimischen zum Schneesport nachhaltig», so Michael.
Auch Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums OSZ profitieren. Wenn Lehrpersonen bei Skitagen Unterstützung brauchen, stellt die Skischule Gstaad unkompliziert und kostenlos Instruktoren zur Verfügung. So wird möglichst vielen Kindern und Jugendlichen der Zugang zum Schneesport ermöglicht.
Die Skischule denkt dabei auch langfristig. «Solche Einsätze sind eine Investition in die Zukunft, denn so bleibt die Verbindung zum Schneesport bestehen. Aus diesen Erfahrungen entstehen nicht selten neue Perspektiven, vielleicht sogar der Wunsch, selbst einmal als Schneesportlehrperson tätig zu sein», erklärt Michael. Damit trägt die Skischule dazu bei, dass auch die nächste Generation aus der Region kommt und den Schneesport im Saanenland weiterlebt.
Von der Piste ins Berufsleben
Die Skischule Gstaad denkt also langfristig. Mit internen Ausbildungsangeboten, Schnuppermöglichkeiten und gezielter Förderung werden junge Menschen an den Beruf der Schneesportlehrperson herangeführt. Dazu gehören regelmässige interne Leitenden, die während der Saison mehrmals pro Woche stattfinden. Ergänzt wird dieses Angebot durch den Ausbildungsverbund POSS, an dem die offiziellen Skischulen Gstaad, Schönried, Saanenmöser und Zweisimmen beteiligt sind. Im Rahmen von Abendtrainings an den Hublen oder am Eggli sowie einer intensiven Trainingswoche bereiten sich angehende Skilehrer- und -lehrerinnen gezielt auf ihre weiterführenden Ausbildungen bei Swiss Snowsports, dem Ausbildungsverband für Schneesportlehrpersonen, vor.
Wer diesen Weg einschlägt, wird von der Skischule Gstaad auch finanziell unterstützt. Sie übernimmt einen Teil der Ausbildungskosten.
Zusätzlich werden nach Abschluss der Ausbildung 50 Prozent der Kurskosten durch den Bund rückvergütet. So wird die Ausbildung erleichtert und gleichzeitig sichergestellt, dass gut ausgebildete Schneesportlehrpersonen langfristig in der Region bleiben. Qualität steht dabei für die Skischule Gstaad immer an erster Stelle. «Die rote Jacke bedeutet für uns Verantwortung. Aus- und Weiterbildung ist unsere DNA», betont Michael.
Ein Betrieb mit Haltung
Rund 100 Schneesportlehrerinnen und -lehrer stehen in der Hochsaison für die Skischule Gstaad im Einsatz. Dahinter steht ein Betrieb, der bewusst auf Nachhaltigkeit setzt, mit Ganzjahresstellen, kontinuierlicher Ausbildung und einer klaren Strategie: Qualität vor kurzfristiger Expansion. Denn eines ist klar: Die Skischule Gstaad will nicht einfach wachsen. Sie will wirken.
Damit auf der Piste alles läuft: Wir suchen Verstärkung für unser Büroteam
Was von den Schneesportlehrpersonen mit Begeisterung und Professionalität umgesetzt wird, braucht im Hintergrund eine ebenso starke Organisation. Ob Skiunterricht, JO-Trainings oder Schulprogramme, die Einsätze der Skilehrer und -lehrerinnen müssen geplant, koordiniert und abgestimmt werden.
Die Skischule Gstaad sucht eine ganzjährige Stütze für das Büroteam. Mehr erfahren und bewerben unter www.skischoolgstaad.ch/jobs.
JO SAANENLAND – MIT HERZBLUT KOORDINIERT
Die Skischule Gstaad engagiert sich aktiv für die Nachwuchsförderung im Saanenland. Ein zentrales Element dabei ist die JO Saanenland. Gemeinsam mit den Skiclubs Gstaad, Lauenen, Saanen und Gsteig-Feutersoey wird der Nachwuchs gebündelt gefördert. Auch die Skischulen Schönried und Saanenmöser unterstützen das Projekt.
Bis anhin organisierten die Clubs ihre Trainings eigenständig. Getragen vom grossen Engagement einzelner Personen wurde der Aufwand jedoch immer grösser, und es wurde zunehmend schwieriger, genügend Leiterinnen und Leiter zu finden. Heute gehen die Clubs bewusst einen gemeinsamen Weg. Sie bündeln ihre Kräfte und schaffen ein starkes, zukunftsorientiertes Angebot für den Nachwuchs.
Koordiniert wird die JO Saanenland von einer Arbeitsgruppe rund um Björn Brand (siehe Kasten) in enger Zusammenarbeit mit der Skischule Gstaad und deren Office-Ressourcen. Die Skischule übernimmt dabei eine zentrale Rolle und stellt die organisatorische und strukturelle Grundlage sicher.
Bereits im ersten Winter zeigt sich, dass der neue Ansatz funktioniert. «Wir haben eine grosse Nachfrage, und die Resonanz der Eltern war sehr positiv», so Björn. Rund 60 bis 70 Kinder trainieren heute in verschiedenen Gruppen, betreut von einem Pool von rund 20 bis 25 Leitenden.
Professionalisierung durch digitale Organisationstools und Lohnsysteme
Ein entscheidender Schritt war die Entlöhnung der JO-Leitenden über die Skischule Gstaad. Was früher auf freiwilligem Engagement beruhte, ist heute in eine professionelle Struktur mit klarer Anstellung und Lohnsystem überführt worden, ergänzt durch Leitende, die sich weiterhin bewusst ehrenamtlich engagieren. Damit schafft die Skischule die Voraussetzungen für Qualität und Verlässlichkeit und trägt wesentlich dazu bei, qualifizierte Coaches zu gewinnen und langfristig zu halten.
Zusätzlich stellt die Skischule Gstaad der JO Saanenland ihr digitales Verwaltungstool zur Verfügung. Darin erfassen die Skilehrpersonen und Coaches ihre Verfügbarkeiten, auf deren Basis Einsätze und Trainings geplant werden. «Ein echter Mehrwert für die vielfältige und auch aufwendige Organisation», bilanziert Björn.
Vielfältiges Angebot – für jeden etwas dabei
Neben klassischen Renngruppen bietet die JO Saanenland auch eine Freestylegruppe, eine Mini-JO für die Kleinsten sowie eine Academy für ältere Kinder und Jugendliche an. Die Trainings sind flexibel gestaltet, sodass die Kinder je nach Interesse und Verfügbarkeit teilnehmen können. «Wir wollen die Freude am Schneesport weitervermitteln und alle mitnehmen», erklärt Björn.
Neu ist auch die Betreuung der Kinder und Jugendlichen an Wettkämpfen. «Für viele Eltern ist es organisatorisch anspruchsvoll, ihre Kinder jedes Wochenende an Rennen zu begleiten, besonders bei mehreren Kindern oder zusätzlichen Hobbys. Wir entlasten die Familien und ermöglichen den Kindern, ihren Sport weiterhin auszuüben», so Björn.
Skifahren soll vor allem Freude machen
Das Angebot ist bewusst breit aufgestellt. «Nicht jedes Kind wird Rennfahrer. Aber vielleicht wird es später Skilehrer, arbeitet bei den Bergbahnen oder bleibt dem Schneesport einfach verbunden. Genau das wollen wir erreichen», sagt Björn.
Das sagt Danja Ellenberger aus Chalberhöni über ihren Beruf als Schneesportlehrerin:
«Nach meiner Lehre im Detailhandel suchte ich für den Winter eine Beschäftigung, die draussen stattfindet und bei der ich mit Kindern arbeiten kann. Eine Saisonstelle in der Skischule Gstaad hat mich deshalb sofort angesprochen. Am meisten schätze ich, wie abwechslungsreich die Arbeit ist. So kann ich Kindern das Skifahren beibringen, aber auch einheimische Kinder, die bereits gut fahren, in den JO Trainings begleiten. Da schätze ich auch, dass ich Deutsch sprechen kann (lacht). Mit ihnen kann man anspruchsvollere Sachen machen, schwierigere Pisten fahren oder Tore trainieren. Diese Vielseitigkeit ist super.»
Das sagt Tabitha Reichenbach aus Lauenen über ihren Beruf als Schneesportlehrerin:
«Ich habe bereits meine zweite Saison bei der Skischule Gstaad gearbeitet. Mir gefällt besonders, dass ich meine Freude am Sport weitergeben kann. Jeder Tag ist anders, je nach Kind und Gruppe ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen. Auch die sprachliche Vielfalt ist spannend. Ich lerne immer wieder etwas Neues dazu. Besonders schön finde ich die Arbeit in den verschiedenen JO-Gruppen, ob Freestyle, Race oder Mini-JO. Die Kinder sind sehr motiviert und wollen unbedingt Skifahren, selbst bei schlechtem Wetter.»







