Beim letzten Mal wurden Sie nicht wiedergewählt. Wieso kandidieren Sie trotzdem wieder?
Weil es zur Demokratie gehört, dass man das kann. Und weil ich immer noch Freude am Mitgestalten habe. Sechs Jahre Erfahrung im Gemeinderat sind ja auch ein Plus.
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Beim letzten Mal wurden Sie nicht wiedergewählt. Wieso kandidieren Sie trotzdem wieder?
Weil es zur Demokratie gehört, dass man das kann. Und weil ich immer noch Freude am Mitgestalten habe. Sechs Jahre Erfahrung im Gemeinderat sind ja auch ein Plus.
Wofür stehen Sie?
Für Klarheit und Respekt. Und einen Schuss Humor. Das hat der Politik nie geschadet. Liberal und kreativ sein kann nur, wer keine Berührungsängste hat und den Kopf auch mal aus dem Fenster streckt. Weitblick ist mir auch lieber als Pflästerlilösungen.
Was sind Ihre Themen?
Unsere Stärken von Landwirtschaft, Tourismus und Gewerbe multiplizieren. Zum Beispiel so, wie wir das in unserem Projekt in Abländschen bewiesen haben.
Was hat Sie zur Politik gebracht?
Am 21. August 1968 geriet ich als Erstklässler auf dem Heimweg, kein Witz, in einen Protestumzug. Alle schrien «Dubček Svoboda - Dubček Svoboda». Das hat mir gefallen und ich habe mitgeschrien. 1970 ging ich gegen die Überfremdungsinitiative von James Schwarzenbach auf die Strasse.
Was sagten Ihre Eltern dazu?
Ich solle nicht hingehen. Also bin ich hingegangen.
Und wann sind Sie in die FDP eingetreten?
Als ich gescheiter geworden bin. Meine erste Partei war die «Poch» (Progressive Schweiz). Die hatten eine genossenschaftliche Beiz: Konzerte, Theater, Debatten, sehr cool. Die Lust an der Auseinandersetzung ist geblieben, der Sinn für das Machbare ist dazugekommen.
FDP SAANEN