«Rückkehr zur Normalität?» – so lautete der als Frage formulierte Titel unseres Anlageausblicks 2025, den wir im vergangenen Dezember publiziert haben. Einerseits rechneten wir damit, dass nach dem turbulenten und ereignisreichen Jahr 2024 eine gewisse Normalisierung ...
«Rückkehr zur Normalität?» – so lautete der als Frage formulierte Titel unseres Anlageausblicks 2025, den wir im vergangenen Dezember publiziert haben. Einerseits rechneten wir damit, dass nach dem turbulenten und ereignisreichen Jahr 2024 eine gewisse Normalisierung einsetzen würde. Andererseits war uns bewusst, dass die Rückkehr Donald Trumps ins Weisse Haus mit seiner unberechenbaren Politik erhebliche Unsicherheit mit sich bringen würde.
Der Start ins Börsenjahr 2025 widerspiegelt rückblickend alles andere als Normalität. Betrachtet man den Schweizer Aktienmarkt, weicht vor allem die Entwicklung in den Monaten Januar, März und April vom üblichen saisonalen Muster ab. So lag die Performance im Januar mit +8,2 Prozent klar über dem langjährigen Mittelwert von +0,2 Prozent, während März und April ausgesprochen schwach ausfielen.
Die US-Zollankündigungen Anfang April lösten an den Finanzmärkten nach dem starken Jahresauftakt ein Börsenbeben aus. Weltweit verloren Aktienmärkte innerhalb weniger Tage rund 10 Prozent an Wert. Ebenso rasant wie die Korrektur kam, folgte jedoch die Erholung.
Wir rechnen damit, dass die Volatilität im weiteren Jahresverlauf hoch bleibt, sich für Anlegerinnen und Anleger aber zugleich taktische Chancen ergeben. Die Wiederaufnahme der Leitzinssenkungen in den USA und die Aussicht auf eine Entspannung im Handelskonflikt sollten für Aufhellung sorgen. Die zyklische Einstufung spricht somit weiterhin unmissverständlich für Aktien.
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