«Wir möchten nicht nur als Bank wahrgenommen werden, sondern als Partnerin der Region»
14.08.2026 PublireportageVor knapp einem Jahr übernahm Christian Zach die Leitung der UBS Gstaad sowie die Verantwortung der hiesigen Vermögensverwaltung. Seither hat sich einiges bewegt: Das Team wurde weiter gestärkt und mit Lukas Häberli steht seit Juli ein neuer Geschäftsstellenleiter ...
Vor knapp einem Jahr übernahm Christian Zach die Leitung der UBS Gstaad sowie die Verantwortung der hiesigen Vermögensverwaltung. Seither hat sich einiges bewegt: Das Team wurde weiter gestärkt und mit Lukas Häberli steht seit Juli ein neuer Geschäftsstellenleiter an der Spitze des Privatkundengeschäfts. Im Gespräch erzählen die beiden, weshalb persönliche Beratung auch im digitalen Zeitalter unverzichtbar bleibt, die UBS in den Standort Gstaad investiert und weshalb sie für Einheimische genauso da sein will wie für internationale Gäste.
Christian Zach, seit Oktober vergangenen Jahres setzen Sie hier in Gstaad als Leiter des Standorts und der Vermögensverwaltung neue Akzente. Wie fällt Ihre erste Bilanz aus?
Christian Zach (CZ): Es war intensiv, spannend und vor allem ein erfolgreiches erstes Jahr. Mich begeistert die einzigartige Mischung aus lokaler Bevölkerung und internationalem Flair. Diese Vielfalt macht unsere Arbeit jeden Tag spannend. In einem bewegten Börsenjahr war es mir zudem wichtig, den Kundinnen und Kunden gemeinsam mit meinem Team Orientierung und Stabilität zu bieten. Persönlich stand für mich das Kennenlernen der Menschen vor Ort im Mittelpunkt. Meine Familie und ich fühlen uns hier wohl und wir entdecken das wunderschöne Saanenland Schritt für Schritt.
Lukas Häberli, Sie sind seit Anfang Juli neuer Geschäftsstellenleiter. Was hat Sie an dieser Aufgabe besonders gereizt?
Lukas Häberli (LH): Auch mir gefällt dieses besondere Miteinander hier: Gstaad bewahrt seine regionale Identität und ist gleichzeitig weltoffen und international. Das ist in dieser Form einzigartig. Hinzu kommt ein eingespieltes Team, mit dem ich den Standort weiterentwickeln kann. Das hat mich sofort angesprochen.
Sie stammen aus Spiez und kennen das Berner Oberland schon lange. Was verbindet Sie persönlich mit der Region?
LH: Sehr viel! Schon als Kind habe ich hier Ferien verbracht, später während des Studiums sogar als Postbote in Gstaad gearbeitet. Die Region hat mich immer fasziniert. Heute pendle ich zwar noch von Spiez, kann mir aber gut vorstellen, später ganz hierherzuziehen.
Viele Leserinnen und Leser fragen sich vielleicht: Was macht eigentlich ein Geschäftsstellenleiter – und was ein Standortleiter?
CZ: Als Standortleiter vertrete ich die UBS nach aussen und verantworte die strategische Weiterentwicklung unseres Geschäfts in der Region. Ein wichtiger Teil meiner Aufgabe ist es, die nahtlose Zusammenarbeit über alle Bereiche der Bank hinweg zu fördern. So können wir unseren Kundinnen und Kunden die gesamte Expertise der Bank aus einer Hand zugänglich machen – das gilt für Private wie auch für Firmen jeglicher Grösse.
LH: Ich bin mit meinem Team die erste Anlaufstelle für unsere Kundinnen und Kunden in der Geschäftsstelle. Ob Göttikonto oder Finanzierung – wir möchten, dass die Menschen wissen: Die UBS Gstaad ist für alle da. Dafür braucht es nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch ein Team, das den Menschen zuhört und ihre Bedürfnisse versteht. Genau diese Kundennähe möchte ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen weiter stärken.
Gstaad ist international bekannt. Welche Erwartungen bringt diese internationale Kundschaft mit?
CZ: Oft geht es in der Vermögensverwaltung um sehr komplexe Fragestellungen – mehrere Wohnsitze, unterschiedliche Steuersysteme oder Nachfolgeplanung. Viele internationale Kundinnen und Kunden sind persönlich vor Ort, nehmen sich Zeit und suchen den direkten Austausch, statt alles über ein Family Office abzuwickeln. Hier können wir ihnen bei Bedarf die ganze UBS-Welt öffnen und Spezialistinnen und Spezialisten aus unserem Netzwerk beiziehen. Gleichzeitig profitieren wir enorm davon, dass viele unserer Mitarbeitenden aus der Region stammen und die lokalen Gegebenheiten und Menschen hier kennen.
Viele Menschen kommen wegen eines Kontos oder einer Hypothek zur Bank. Wann wird eine Bank zur langfristigen Begleiterin?
LH: Das beginnt schon mit dem ersten Jugendsparkonto oder dem Konto für den Lehrlingslohn. Später folgen vielleicht die Gründung einer Familie, ein Eigenheim, Vorsorgethemen oder irgendwann die Nachlassplanung. Unser Ziel ist es, Menschen über all diese Lebensphasen hinweg zu begleiten. Wir erklären auch proaktiv, was es aus finanzieller Sicht etwa bei einer Scheidung oder einem Arbeitsverlust zu berücksichtigen gilt. Gerade dann zeigt sich, wie wichtig Vertrauen und eine langfristige Kundenbeziehung sind.
Sie begleiten auch Unternehmerfamilien bei der Nachfolge. Was bedeutet das konkret?
CZ: Die Übergabe eines Unternehmens ist oft eine der emotionalsten Entscheidungen überhaupt. Nicht selten sitzen mehrere Generationen am Tisch. Da geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Verantwortung oder ganz unterschiedliche Vorstellungen. Deshalb begleiten wir Familien frühzeitig und bieten auch spezielle Workshops für die nächste Generation an, damit sich die Nachfolgerinnen und Nachfolger frühzeitig auf ihre künftige Rolle vorbereiten können.
Wie wichtig ist Ihnen der persönliche Kontakt zu den Kundinnen und Kunden?
LH: Sehr wichtig! In Orten wie Gstaad ist die Geschäftsstelle fast wie ein Begegnungsort. Viele Menschen kommen nicht nur wegen einer Bankdienstleistung vorbei. Manche schauen einfach kurz herein und erzählen von ihren Ferien. Man spürt, dass sich viele hier fast ein bisschen zu Hause fühlen. Genau diese Nähe schätzen wir sehr – und genau diese Atmosphäre möchten wir auch in Zukunft bewahren.
Viele Bankgeschäfte erledigen wir heute am Handy. Wofür braucht es trotzdem noch den persönlichen Berater und die persönliche Beraterin?
LH: Digitale Lösungen gehören heute selbstverständlich dazu und erleichtern vieles. Dass die UBS von der Hochschule Luzern dieses Jahr zum fünften Mal in Folge als digitalste Retailbank der Schweiz ausgezeichnet wurde, bestätigt unseren konsequenten Fokus auf Innovation. Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen persönliche Gespräche unersetzlich sind – etwa bei wichtigen Anlageentscheiden oder der langfristigen Vermögensplanung. Technologie hilft uns dabei, mehr Zeit für genau diese Gespräche zu gewinnen. Sie ersetzt die Beratung nicht.
Das heisst, die klassische Bankfiliale wird es auch in Zukunft geben?
CZ: Ja. Gerade in Gstaad. Deshalb investieren wir bewusst in unsere Geschäftsstelle und modernisieren sie in naher Zukunft. Für uns ist das ein klares Bekenntnis zum Standort. Wir möchten, dass sie ein Ort bleibt, an dem sich Menschen willkommen fühlen.
Herr Zach, wenn wir uns in einem Jahr wieder treffen – woran würden Sie merken, dass die UBS Gstaad einen weiteren Schritt gemacht hat?
CZ: Ich wünsche mir, dass die Menschen sagen: Die UBS ist nicht einfach eine Bank, sondern eine verlässliche Partnerin der Region. Wir möchten bestehende Beziehungen vertiefen, neue Kundinnen und Kunden gewinnen und gleichzeitig jungen Menschen Perspektiven bieten – dazu gehört auch, hier in Gstaad wieder verstärkt Lernende auszubilden und jungen Menschen aus der Region den Einstieg ins Bankwesen zu ermöglichen. Wenn wir als Team weiter zusammengewachsen sind und unsere Kundinnen und Kunden spüren, dass wir ihnen mit Kompetenz, Offenheit und persönlichem Engagement begegnen, dann wäre das für mich der grösste Erfolg.
Factbox: Lukas Häberli
Position: Geschäftsstellenleiter UBS Gstaad
Geboren: 11. September 1996
Wohnort: Spiez
Ausbildung: Bachelor und Master of Science in Business Administration an der Berner Fachhochschule, Auslandssemester in Melbourne.
Beruflicher Werdegang: Seit 2024 Privatkundenberater bei UBS in Thun, seit Juli 2026 Geschäftsstellenleiter UBS Gstaad.
Privates: Sportbegeistert, spielt Tennis, fährt Ski und reist gerne. Engagiert sich unter anderem als J+S-Leiter Ski und für die Rebbau Genossenschaft Spiez.



