Konzert mit Naturklängen auf Edelhölzern
13.11.2018 VorschauWir freuen uns, Sie am kommenden Samstag, 17. November um 17 Uhr im Landhaussal ganz herzlich einzuladen zu unserem Konzert mit Naturholz- und Jodelklängen.
Als Gastformation konnten wir das Jodlerterzett «Silberdistel» gewinnen. Die drei Frauen werden uns mit urchigen, naturverbundenen Jodelklängen begeistern. Mit den Alphörnern und dem Marimbafon kommen Sie in den Genuss von Naturinstrumenten, die aus Edelhölzern (Mondholz) hergestellt wurden.
Jodlerterzett «Silberdistel»
Das Jodlerterzett «Silberdistel» existiert bereits seit 20 Jahren. Der Name entstand aus einer Laune heraus, die drei Frauen wollten einen edlen Namen für ihr Terzett, den es noch nicht gab und der etwas Besonderes darstellt. Die Silberdistel ist eine Pflanze mit guter Bodenhaftung, zudem äusserst genügsam und anspruchslos, genau was die drei Jodlerinnen auch darstellen.
Alphörner = Mond- und Edelhölzer
Die Alphörner werden heute meistens aus sogenanntem Mondholz hergestellt. Mondholz (Klangholz) für den Alphornbau ist Fichtenholz (Rottannenholz), das schön regelmässig mit engen Jahrringen (ca. 1 bis 2 mm) langsam gewachsen ist. Dies ist in der Schweiz vor allem im Jura sowie in den Bergen am Alpennordhang auf ca. 1000 bis 1900 m ü.M. möglich. Damit der Becher vorne am Alphorn aus einem Stück hergestellt werden kann, muss der Stamm einer Fichte ca. 60 bis 80 cm Durchmesser aufweisen, was nicht so einfach ist, da das Holz in den Bergen langsamer wächst als im Unterland. Das Mondholz muss in der Winterzeit vor dem Neumond in einem Wasserzeichen in der Nähe des kürzesten Tages gefällt werden. Dies wäre in diesem Jahr am 14. und 15. Dezember der Fall.
Marimbafon
Das Marimbafon gehört zur Familie der Plattenistrumente, welches meistens mit vier Schlägeln gespielt wird. Es hat einen Tonumfang von bis zu fünfeinhalb Oktaven. Das Vorgängerinstrument des Marimbafons ist das Xylofon, das erstmals um 1352 in Afrika erwähnt wird. Der älteste eindeutige Hinweis auf die Existenz des Marimbafons findet sich im Bereich des heutigen Guatemala und stammt aus dem Jahr 1680. Darum ist es in Guatemala das Nationalinstrument, das dort viel gespielt wird. Die Platten des heutigen Marimbafons sind meistens aus Palisanderholz hergestellt. Dabei wird beim Fällen des Holzes auch auf die Mondphasen geschaut (siehe Inserat).
FRITZ FRAUTSCHI
Konzert am Samstag, 17. November um 17 Uhr im Landhaus mit dem Jodlerterzett «Silberdistel» (Ruth Domke, Heidi Marmet, Renate Romang), der Alphorngruppe Saanenland und Sandro Frautschi (Marimbafon)



