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Klimaschutz mit Schweizer Holz

Di, 14. Mai. 2019

Der Vorstand der Berner Waldbesitzer BWB denkt langfristig und beschliesst, auf Schweizer Holz für den Klimaschutz zu setzen. Dafür startet der BWB eine Projektinitiative, die vom Bund anerkannte Zertifikate anstrebt. Das nachhaltig genutzte Holz aus den heimischen Wäldern ersetzt fossile Energie und leistet so einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Der Vorstand der Berner Waldbesitzer (BWB) positioniert sich in der aktuellen Klimadiskussion und setzt sich für nachhaltigen Klimaschutz mit Schweizer Holz ein. Gleichzeitig werden damit regionale Stoffkreisläufe und Arbeitsplätze gefördert. Schweizer Holz ist äusserst vielfältig verwendbar und ersetzt fossile Energie beispielsweise als Energieträger oder im Holzbau. Verbaut speichert das Holz viel CO2 – und das über Jahrzehnte hinweg. Der einheimische Rohstoff Holz hat deshalb ein grosses Potenzial, um den CO2-Ausstoss der Schweiz zu verringern. Deswegen unterstützt der BWB eine Projektinitiative für vom Bund anerkannte Zertifikate, basierend auf der Substitutionswirkung von Schweizer Holz.

Der BWB fördert gemeinsam mit der Initiative Holz BE die Bereitstellung und Verwendung von Schweizer Holz. Erich von Siebenthal, Nationalrat (SVP) und Präsident BWB, engagiert sich mit seiner neusten Motion (19.3277) dafür, dass das Energieholzpotenzial in den Schweizer Wäldern besser ausgeschöpft wird. Weniger Holz zu nutzen, um das Klima zu schützen, entspricht nicht der Strategie des BWB. Zwar leisten diese Wälder vorübergehend einen höheren Beitrag zum Klimaschutz, indem sie als CO2-Senken wirken und damit mehr CO2 speichern können. Diese Wirkung erlahmt aber mit der Zeit aufgrund der reduzierten Wuchsleistung der Bäume. Dabei nehmen die Risiken von Stürmen und Krankheiten zu. Der Bevölkerung wird mit solchen Projekten suggeriert, weniger Holz zu nutzen, sei besser fürs Klima. Bei einem Zusammenbruch dieser Wälder setzen diese aber gleichviel CO2 frei, wie sie gebunden haben. Solange die Nutzung nachhaltig erfolgt, bewirkt die Substitutionsleistung des Holzes und die Senkenleistung des Waldes mit nachfolgender Nutzung und Bindung in langfristigen Verwendungen (wie z.B. Bauwerken) den langfristig wirkungsvollsten Klimaschutz.

PD

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