Trockenheit setzt dem Schweizer Wald zu

Mi, 12. Jun. 2019

Der extrem niederschlagsarme Sommer 2018 hat im Wald Spuren hinterlassen, wo sie nicht erwartet worden waren. Zahlreiche Weisstannen, die als «klimafit» galten, sind eingegangen.

«Wir haben festgestellt, dass die Weisstannen absterben», sagt Förster Thomas Studer, Leiter des Forstbetriebs Leberger im Kanton Solothurn. Rund 30 Prozent der Weisstannen, weit über 1000 Stück, mussten gefällt werden.

Studer führt das auf die extremen Niederschlagsdefizite der letzten Jahre zurück. «Die Bäume haben nie so viel Wasser erhalten, wie sie benötigt hätten. Sie sind quasi verdurstet», so sein ernüchterndes Fazit. Die Weisstanne galt lange als «klimafit», da sie verhältnismässig tief wurzelt, aber der letzte Sommer war scheinbar auch für sie zu viel. «Wir tun seit letztem Herbst nichts anderes, als solche Bäume aus dem Wald zu pflücken», so der Förster.

LID

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