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Ein Konzert wie ein Gedicht

Di, 06. Aug. 2019

Die Matinée der japanischen Pianistin Miyako Arishima baute auf Vielgestaltigkeit und endete mit einem gefühlsakrobatischen Finale aus der polnischen Avantgarde.

SARA TRAILOVIC
Nur wenige schaffen es, innerhalb von sechzig Minuten den musikalischen Fächer so weit aufzuspannen, ohne dabei hektisch oder unpräzsise zu werden – die Japanerin Miyako Arishima gehört dazu. Sie bewies am Samstagmorgen in der Kapelle Gstaad ihr nuanciertes Können an Werken von polnischen und japanischen Komponisten. Bei der Matinée des Jeunes Etoiles III begeisterte sie das Publikum mit Mut zur klanglichen Lücke genauso wie mit beeindruckenden Crescendos und schnellen Tonfolgen.

Polnische Vielfalt
Arishima startete behutsam in das erste Stück ihres Landsmanns Toru Takemitsu, welcher sich vorwiegend als Autodidakt…

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