Leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit

Di, 11. Feb. 2020

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern erhöhte sich im Januar 2020 um 407 Personen auf 11488. Die Arbeitslosenquote stieg von 1,9 auf 2,0 Prozent (Schweiz: von 2,5 auf 2,6 Prozent). Von der Zunahme der Arbeitslosigkeit waren nahezu alle Branchen betroffen. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte blieb die Arbeitslosigkeit stabil.

Das bernische Baugewerbe verzeichnete aus saisonalen Gründen einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Auch die übrigen Branchen wiesen mehrheitlich steigende Arbeitslosenzahlen auf, allen voran das Gastgewerbe und der Handel. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 1,8 Prozent.

Verglichen mit dem Januar 2019 sind 326 Personen weniger arbeitslos. Aus der Industrie trafen 35 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 733 Beschäftigte (Dezember: 36 Gesuche, 682 Beschäftigte).

Anstieg auch im Obersimmental-Saanen
In acht von zehn Verwaltungskreisen stieg die Arbeitslosigkeit leicht an, in zwei Verwaltungskreisen blieb sie stabil. Den grössten Anstieg verzeichneten die Verwaltungskreise Jura bernois und Obersimmental-Saanen. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen geht von 0,9 (Frutigen-Niedersimmental) bis 3,4 Prozent (Biel/Bienne).

Im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen stieg die Arbeitslosenquote im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent auf 1,1 Prozent. Im Januar waren 97 Personen (+12) arbeitslos gemeldet (78 Männer und 19 Frauen).

PRESSEDIENST KANTON/ANJA MOOSMANN

Category: 

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Die Emailadresse wird nicht veröffentlicht oder an dritte weitergegeben. Sie wird nur zu Kontaktzwecken im Zusammenhang mit diesem Kommentar verwendet.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob Sie ein menschlicher Benutzer sind und automatisiertem Spam vorzubeugen.

Kommende Events

Stellen

Immobilien

Diverses

Trending

1

Herausfordernde Verhandlungen

Die Harmonisierung der Entschädigung der Landeigentümer durch die Bergbahnen Destination Gstaad AG (BDG) läuft auf Hochtouren. Die Stimmung bei den Landeigentümern ist unterschiedlich: Alle verstehen, dass es eine Vereinheitlichung braucht, trotzdem gibt es Kritikpunkte.

BLANCA BURRI
Weil die Skipisten und Bergbahnen über fremdes Eigentum führen, geschäften viele Bergbahnen sozusagen auf fremdem Eigentum. Im Gegenzug erhalten die Landeigentümer von den ...