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Zeitfenster für A-Post ausgedehnt

Di, 24. Mär. 2020

Die Post hat Massnahmen beschlossen, um die Unternehmen zu entlasten. Sie wird sämtliche Rechnungen unkompliziert und vor Ablauf der Zahlungsfrist bezahlen und hat hierfür 100 Millionen Franken freigegeben. Und sie dehnt das Zeitfenster für A-Post aus.

Die Coronakrise stelle die Firmen in der Schweiz vor grosse Herausforderungen, schreibt die Post in einer Medienmitteilung. Die Post habe Massnahmen beschlossen, um die Unternehmen zu entlasten. Die Post werde sämtliche Rechnungen unkompliziert und vor Ablauf der Zahlungsfrist bezahlen und habe hierfür 100 Millionen Franken freigegeben. Die Konzernleitung habe zudem beschlossen, die momentan unter schwierigen Bedingungen arbeitenden Pöstlerinnen und Pöstler zu entlasten.

Zustellfenster für A-Post ausgedehnt
«Die Post stellt weiterhin Briefe und Pakete zu und hält die Grundversorgung aufrecht», heisst es weiter. Die Konzernleitung der Post habe beim Bundesrat beantragt, dass A-Post-Sendungen nicht mehr zwingend am nächsten Werktag der Briefaufgabe zugestellt werden sollen. «Dies soll unsere Pöstlerinnen und Pöstler entlasten. Sie können so ihre Touren flexibler gestalten und auf allfällige Personalengpässe reagieren.» Das zuständige Departement habe dieser Massnahme zugestimmt. «Die Post liefert ab sofort A-Post-Briefe nicht immer am Folgetag der Aufgabe, sondern so schnell als möglich.»

Sonderbewilligung vom Bundesrat
Die Post habe beim Bundesrat um eine Sonderbewilligung ersucht, auch am Sonntag Lebensmittel zustellen zu dürfen. So sollen gerade Menschen, die zur Risikogruppe gehören, beim Einkaufen weniger exponiert sein, lautet die Begründung. «Der Bundesrat hat dies für alle Postdienstleister genehmigt. Die Post kann diese Dienstleistung nun ihren Vertragspartnern auch am Sonntag zur Verfügung stellen», heisst es in der Medienmitteilung.

Auswirkungen auf den Betrieb
Die Post wolle ihre Dienstleistungen möglichst ohne Einschränkungen erbringen und für ihre Kunden da sein. Trotz einem riesigen Effort der Mitarbeitenden wirke sich die ausserordentliche Situation wegen des Coronavirus aber auch auf den Betrieb der Post aus. «Es ist ein erklärtes Ziel der Post, die Grundversorgung auch in diesen Zeiten sicherzustellen», heisst es weiter. Der Krisenstab der Post entwickle verschiedene Szenarien, um einerseits die Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden so klein wie möglich zu halten, die Mitarbeitenden zu schützen und einen Beitrag zur Eindämmung der Krankheit zu leisten. «Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden die Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit einzuhalten – in den Poststellen und auch an der Haustüre», so der Appell. «Bitte helfen Sie mit, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit auch die Bevölkerung zu schützen», wird Roberto Cirillo, CEO der Post, zitiert. PD/ANITA MOSER

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