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Hotel Hornberg – so zeitlos wie möglich und so modern wie nötig

Mi, 03. Jun. 2020
Aussenansicht.

Brigitte und Christian Hoefliger-von Siebenthal vom Romantik Hotel Hornberg in Saanenmöser investieren in höchste Qualität für ihre Gäste und bauen 17 der insgesamt 40 Gästezimmer um. Die beiden sind überzeugt: Die Zimmer sind und bleiben die Kernkompetenz eines Hotels.

KEREM S. MAURER
Brigitte und Christian Hoefliger führen das Romantik Hotel Hornberg in der dritten Generation seit 17 Jahren und folgen einer langjährigen Investitionsplanung, in der die alljährlichen Umbauarbeiten definiert werden. In diesem Jahr waren die 17 Zimmer des Haupthauses «Werner» an der Reihe. Umbaustart war Montag, 30. März, die Wiedereröffnung geplant auf den 8. Mai. 17 Zimmer in fünf Wochen – da ist eine gute Planung das A und O. «Wir haben jedes Jahr nur diese kurze Zeit für die Renovationen. Mittlerweile können wir gut mit dem Zeitdruck umgehen», lacht der sympathische Hotelier, der es als ein Privileg erachtet, Besitzer und Geschäftsführer des eigenen Unternehmens zu sein, weil man ausführen kann, was und wie man es für richtig befindet und sehr kurze Entscheidungswege hat.

Natürlich lokal
«Unser Haus ist 84-jährig und traditionell mit viel Holz und hellen Farben gestaltet», erklärt Bauherr Hoefliger und führt aus, dass dieser Stil auch bei den diesjährigen Umbauarbeiten gewahrt wurde. Sichtbare Holzträger in den Zimmern wurden deutlich aufgehellt und die Täferdecken durch weisse Gipsdecken ersetzt. So wurden die Zimmer insgesamt heller und wirken, nicht zuletzt auch dank komplett neuer Einrichtung, optisch grösser. «Es muss immer maximal hochwertig sein!», betont der Hotelier. Die Bäder, der Parkettboden und die Fenster wurden bereits vor drei Jahren neu gestaltet, die gesamte Elektrik und Technik von Grund auf erneuert. Die Nutzungsfläche allgemein wurde durch den Umbau nicht vergrössert. Ausser bei den beiden Dachzimmern unter dem Giebel, die bislang keine Balkone hatten, und nun um solche erweitert wurden mit einer traumhaften Sicht ins Bergpanorama. Natürlich spielen wir bei einem solchen Umbau auch mit modernen Komponenten, sagt Hoefliger. Aber: «Ein Umbau muss möglichst zeitlos sein und eine lange Halbwertszeit haben. Etwas anderes können wir uns gar nicht leisten. Das gilt auch für die Einrichtung, die deshalb nicht zu trendy ausfallen darf.» Für ihn ist klar, man muss am Ball bleiben, denn: «Niemand muss zwingend zu uns kommen, es gibt so viele gute Häuser im Saanenland und im ganzen alpinen Raum.»

Langjährige Zusammenarbeit mit den Handwerkern
Ebenso wichtig wie die Erhaltung des heimeligen Stils ist die Vergabe der Bauarbeiten, wann immer möglich lokal, sonst zumindest regional. «Die langjährige Zusammenarbeit mit den Handwerkern ist uns insbesondere hinsichtlich der Verlässlichkeit sehr wichtig», betont der Gastgeber. Denn jedes Jahr stehen sie während der fünf Umbauwochen unter grossem Druck, da hilft es natürlich enorm, wenn ein Vertrauensverhältnis besteht. Das Umbauvolumen beläuft sich auf rund 1,25 Millionen Franken, wobei die Holzarbeiten (Mobiliar) den grössten Budgetposten ausmachten. Die getätigten Investitionen werden sich nicht auf die Zimmerpreise auswirken, verspricht Hoefliger.

Unter dem Einfluss von Covid-19
Der Zeitdruck war für einmal nicht die einzige grosse Herausforderung, resümiert Christian Hoefliger. Dieses Mal standen die Arbeiten ganz im Zeichen von Covid-19. «Zuerst kommen existenzielle Fragen: Wollen und können wir in diesem Umfeld überhaupt investieren? Wann können wir wieder Erträge generieren? Und was, wenn wir alle Zimmer ausgebrochen haben und uns dann der Bund die Baustellen schliesst?» An dieser Stelle windet Hotelier Hoefliger allen am Umbau Beteiligten ein Kränzchen und spricht ihnen seinen Dank aus. Alle gingen sehr pragmatisch mit der Situation um und hätten sich geradezu vorbildlich an die Vorgaben des BAG gehalten, sauber und speditiv gearbeitet. Letztlich habe der Bauplan genau eingehalten werden können. Rückblickend sind Hoefligers mit dem Verlauf des Umbaus sehr zufrieden. Und man darf gespannt sein, was im nächsten Jahr umgebaut wird. Denn dass ein weiterer fünfwöchiger Umbau geplant ist, steht bereits fest. Doch was genau gemacht wird, will Christian Hoefliger noch nicht verraten.


ROMANTIK HOTEL HORNBERG

Inhaber/Gastgeber: Brigitte und Christian Hoefliger-von Siebenthal

Sterne: 4
Lage: 1270m ü.M.
Baujahr: 1936

Anzahl Mitarbeiter: 52

Öffnungszeiten:
Mai bis Anfang November/Ende November bis Ostern

Rezeption und Restaurant: Täglich von 7 bis 23 Uhr

Restaurant: 120 Sitzplätze
Sonnenterrasse: 100 Sitzplätze
Zimmer:
21 Doppelzimmer
8 Einzelzimmer
3 Junior Suiten
5 Familienzimmer
3 Familien Suiten

Architekt Umbau:
FSW Kreatektur, Roger Kübli, Gstaad

Kontakt:
Tel. +41 33 748 66 88 wilkommen@hornberg.swiss
www.hornberg.swiss.ch

 

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