Gemeinderatskandidatin Heidi Schopfer-Hefti beantwortet vier Fragen

| Fr, 09. Okt. 2020
Heidi Schopfer-Hefti Foto: ZVG

Am 25. Oktober findet die Urnenabstimmung in Saanen statt. Wir haben den Kandidierenden Fragen zu den Themen Jugend, Fachkräftemangel und Legislaturschwerpunkte gestellt.

Weshalb möchten Sie in den Gemeinderat gewählt werden?
Als aktive Bäuerin möchte ich für die Anliegen der Landwirtschaft, in Zusammenarbeit mit dem Tourismus und dem Gewerbe, in der Gemeindepolitik Verantwortung übernehmen. Es ist mir ein Anliegen, dass auch Frauen im Gemeinderat mitdenken.

Was konkret kann die Gemeinde unternehmen, um Fachkräfte, Unternehmen, Familien etc. in die Region zu ziehen und zu halten?
Es braucht bezahlbaren Wohnraum und gute Ausbildungsplätze. Man muss sich aber auch weiterentwickeln können, zum Beispiel Orte für innovatives Kleingewerbe schaffen. Wir als Randregion müssen kämpfen, dass die Grundversorgung in der Region möglich bleibt.

Welche persönlichen Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer Amtszeit?
Es ist mir ein Anliegen, dass sich die Bürger von Saanen durch die Gemeinde ernst genommen fühlen. Um das zu erreichen, braucht es in erster Linie den gegenseitigen Austausch. Das Gespräch auf Augenhöhe mit der Bevölkerung ist wichtig. Oft können Probleme mit einem persönlichen informativen Gespräch verhindert oder gelöst werden.

Was kann die Gemeinde unternehmen, um den Jugendlichen bessere Ausgangsmöglichkeiten zu bieten?
Fast jedes innovative Angebot, das unsere Jugend schätzt, wird durch uns als Bürger mit Einwänden zum Scheitern gebracht. Es braucht mehr gegenseitiges Verständnis zugunsten einer attraktiven Region für Jung und Alt.

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