Handwerkszeug und ein symbolträchtiger Schlüssel

Di, 13. Okt. 2020
Eine wichtige Etappe ist abgeschlossen: Der Neubau ist bezogen, liebevoll eingerichtet und funktionsfähig. Hier in einem symbolhaften Akt mit der Übergabe eines überdimensionalen Schlüssels vom Architekten Marko Göhre (Mitte) an den Präsidenten des Stiftungsrates Matthias Brunner (rechts). Die Bauarbeiten gehen aber weiter: Institutionsleiter Markus Kindler mit der frisch geschenkten «Garette» ist bereit, die Umgebungsarbeiten mit den Bewohnenden in Angriff zu nehmen. FOTO: SONJA WOLF

Gestern Vormittag fand die feierliche Schlüsselübergabe für den Alpenruhe-Neubau statt. Damit ist eine erste grosse Etappe abgeschlossen – die Bewohnenden konnten den Neubau ja bereits vor drei Wochen beziehen. Die Bauarbeiten gehen aber weiter.

SONJA WOLF
Einen überdimensionalen symbolischen Holzschlüssel überreichte gestern Vormittag Architekt Marko Göhre feierlich an Matthias Brunner, Präsident des Stiftungsrates, vor den erwartungsvoll wartenden Bewohnenden und Werkstattbeschäftigten. Als Geschenk erhielt Institutionsleiter Markus Kindler noch eine Schubkarre und Handwerkszeug, welche den Klientinnen und Klienten der Alpenruhe sicher für die kommende Garten- und Umgebungsgestaltung von grossem Nutzen sein werden.

Aus dem ursprünglich geplanten grossen Eröffnungsfest war coronabedingt leider nichts geworden, dennoch wandten sich der Architekt und auch der Stiftungsratspräsident kurz und herzlich an die Anwesenden in der Hoffnung, dass sie gut im Neubau angekommen sind. Das 24,63 Millionen teure Bauprojekt sei finanziell nur durch ein Zusammenwirken der öffentlichen Hand und auch vieler privater Spender zustande gekommen. Gedankt wurde ebenso den zahlreichen beteiligten Handwerkern. Der Neubau war insgesamt eine sehr regionale Angelegenheit: Von den knapp 100 am Neubau beteiligten Firmen haben laut Göhre 95 Prozent ihren Sitz im Kanton Bern und von jenen wiederum 45 Prozent in der Region.

Stiftungsratspräsident Brunner betonte, dass die Bauarbeiten weitergehen mit dem Abriss des alten Wohngebäudes, der Komplettsanierung der Werkstatt und der Gestaltung der Umgebung. Er freue sich bereits, wenn voraussichtlich im Frühjahr 2022 der Spielplatz fertiggestellt und das Areal wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden wird. (Siehe die Beilage in der heutigen Ausgabe)

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