Mit Säge und Zange geht des dem Wald «an den Kragen»

Di, 13. Okt. 2020
Die Klasse 9a half während ihrer Arbeitswoche einheimischen Landwirten beim Schwenten. FOTOS: ZVG

Anlässlich der Arbeitswoche half die Klasse 9a des OSZ Ebnit eine Woche lang verschiedenen Landwirten im Saanenland bei Schwentarbeiten.

Die Landschaftspflege ist sehr wichtig, dabei geht es nicht nur darum, den Wald zu roden, sondern in erster Linie darum, das Land nicht «verbuschen» zu lassen. Denn wenn die Weide vom Wald überwachsen wird, finden Nutztiere wie Kühe oder Ziegen zu wenig Futter. So halfen die 23 Schüler/innen und zwei Lehrpersonen einheimischen Landwirten beim «Räumen» von Alpweiden.

Eine Woche keine Schule – dafür körperliche Arbeit
Am Montag hatten die Schüler/innen ihren ersten Einsatz. Sie besammelten sich nicht wie gewohnt in der Schule, sondern um 7.25 Uhr bei der Moosfangbrücke im Grund. Von dort aus machten sie sich auf den Weg zu den Mühlisteinen, welche oberhalb des Meielsgrunds liegen.

Auf dem Grundstück von Familie Moosmann verbrachten die Schüler/innen die ersten zwei Tage. Nach einer kurzen Instruktion, was alles geschnitten oder weggesägt werden soll, legten sie voller Motivation los. Büsche und Stauden schneiden, kleine Tannen umsägen – bald wagte man sich auch an etwas grössere Bäume. Die Zeit verging schnell. Doch kurz vor dem Mittag gab es einen kleineren Zwischenfall: Ein Schüler verletzte sich bei einem Sturz in einen Stacheldrahlt am Oberarm. Es war nichts Schlimmes, jedoch ein Schock für alle! Der Rest des Tages ging rasch vorüber. Um 15.30 Uhr packte die ganze Klasse alles Material und Gepäck zusammen und machte sich auf den Rückweg.

Am Dienstag arbeitete die Klasse weiterhin mit vollem Einsatz in den Mühlisteinen, diesmal aber glücklicherweise ohne Zwischenfall.

Halbzeit
Am dritten Tag wechselten wir den Arbeitsort. Besammlung war beim Geltenhornparkplatz, Lauenen. Von dort aus gings zur Sulz. Die Fortschritte waren bereits bis zur willkommenen Mittagspause deutlich sichtbar. Die Familie Brand spendierte der 9a sogar ein leckeres Dessert und Getränke. Nach einem recht erfolgreichen Tag spürten einige auf dem Rückweg ins Dorf dann doch die Müdigkeit.

Endspurt
Die letzten zwei Tage verbrachte die Klasse auf dem Unteren Turnels. Die Geschichte der Alp, die ihnen Herr Michel erzählte, gab den Schülern noch mehr Motivation, etwas zu bewirken. Gemeinsam gaben alle noch einmal Vollgas, sammelten Äste zusammen, räumten alles für die Räumungsfeuer auf mehrere Haufen. Auch auf Turnels kam man zügig voran und man konnte einmal mehr eine grosse Veränderung erkennen.

Fazit der Woche
Durch das gemeinsame Anpacken wurde der Klassenzusammenhalt extrem gefördert. Die Woche war sehr lehrreich und spannend, trotzdem waren alle froh, als man sich am Freitagabend erschöpft auf den Nachhauseweg machen durfte. SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DER KLASSE 9A

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