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Lauenen: Lawine verschüttet Strasse

Fr, 29. Jan. 2021
Die Staublawine verursachte Schäden am Wald, Gebäude wurden hingegen nicht in Mitleidenschaft gezogen. FOTO: ZVG

In der Nacht auf Donnerstag ging am Lauenenhorn eine Lawine nieder und verschüttete eine Zufahrtsstrasse. Personen oder Gebäude kamen nicht zu Schaden.

ANITA MOSER
Die Lawinensituation ist derzeit prekär. An verschiedenen Orten in der Schweiz gingen Lawinen nieder oder mussten Strassen wegen Lawinengefahr gesperrt werden. Auch in unserer Region ist die Lawinengefahr derzeit auf Stufe 4 = gross.

Lawine verursacht Schäden am Wald
Eine Lawine ging in der Nacht auf gestern Donnerstag am Lauenenhorn nieder und verschüttete die Schönenbodenstrasse. Das Gebiet ist besiedelt, die Häuser sind aber gut geschützt, sodass glücklicherweise weder Personen noch Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die mittelgrosse Staublawine hat jedoch Schäden am Wald angerichtet, wie Feuerwehrkommandant Bernhard Perreten auf Anfrage sagt.

Die Lawinenkommission – Gusti Oehrli, Daniel Oehrli, Bernhard Perreten und Vizekommandant Victor Brand – ist am Donnerstagmorgen durch den Schneeräumungsdienst informiert worden. «Wir haben die Situation begutachtet und entschieden, dass die Strasse unter Hilfsmassnahmen geräumt werden kann», erklärte Gusti Oehrli auf Anfrage. Das heisst, der Fahrer des Schneeräumungsfahrzeugs musste ein Lawinenverschüttetensuchgerät auf sich tragen. Gegen Mittag konnte die Strasse wieder freigegeben werden.

Lawinengefahr nach wie vor gross
Die Lawinengefahr sei nach wie vor gross, warnt Gusti Oehrli. Die betroffene Strasse ist zwar passierbar, aber nur unter Einhaltung von Sicherheitsmassnahmen. Eine Tafel warnt vor der Gefahr von weiteren Lawinen. «Auf dem entsprechenden Abschnitt darf zum Beispiel nicht parkiert werden und er ist zügig zu passieren», so Oehrli.

Lauenensee wegen Lawinengefahr gesperrt
Wegen Lawinengefahr sind die Lauenenseestrasse und der Winterwanderweg zum Lauenensee bis auf Weiteres gesperrt. Die Anwohner kommen via die alte Strasse zu ihren Häusern. «Wir beurteilen die Lage laufend neu», erklärt Bernhard Perreten.

 

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