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Auf der Wiese zum Dinieren

Fr, 30. Jul. 2021
Alles ist möglich im The Lodge Gstaad, sogar die festlich gedeckte Tafel mitten im Grünen. FOTO: ZVG

Die folienbespannten Holzkuppeln der The Lodge Gstaad auf der Wiese im Dorfkern bieten Sommeratmosphäre und eine Erlebnisgastronomie, auch wenn das Wetter so gar nicht helfen will.

JENNY STERCHI
«Das Konzept habe ich im letzen November ausgearbeitet», erklärt Annakarina Tretow die Entstehungsgeschichte des Freiluftrestaurants The Lodge Gstaad, das derzeit seinen Platz auf der Wiese mitten in Gstaad hat. «Die Holz-Stahl-Konstruktion wurde gemeinsam mit Fachleuten entwickelt und mit viel Liebe zum Leben erweckt.»

Eigenständig
The Lodge Gstaad – so der Name des Pop-up-Restaurants – ist ein Betrieb ganz für sich. Die Geschäftsführerin und Initiantin Annakarina Tretow agiert eigenständig und entgegen allgemeinen Vermutungen sehr unabhängig vom Hotel. Für anfängliche Verwirrung sorgte vermutlich die Tatsache, dass der interessierte Gast die Bellevue-Wiese betreten muss, um auf die überdachte Terrasse zu gelangen. «Wir sind über zwei Eingänge zu erreichen, die jedoch beide über die Wiese führen», erklärt Annakarina Tretow. Schon im Dezember 2020 fand sie eine Einigung mit Daniel Koetser, den Platz auf der Wiese zu mieten, um dort ihr Pop-up-Konzept zu realisieren. Bereits im Winter sollten die Holzkuppeln mit eigenen Toiletten und einer Containerküche für jedermann geöffnet werden. Corona kam jedoch dazwischen und es gab keine Möglichkeit, Gäste zu empfangen.

Jetzt werden in der eigenen Küche spannende Gerichte gezaubert. Neben einheimischen Köstlichkeiten stehen sogar frische Austern und Nordseekrabben auf der Karte. «Uns ist jeder Gast willkommen, egal ob zum schnellen und dennoch leckeren Mittagessen oder zum gemütlichen Abendessen.» Das Feierabendgetränk finde genauso viel Beachtung wie ein Sonntagsfrühstück mit Familie und Freunden. «Diese Vielfalt ist ein wesentlicher Teil unserer Philosophie.»

Liebe zum Detail
«Die Einrichtung hat für mich grosse Bedeutung», bemerkt die Initiantin und schaut sich um. Es sollte farbenfroh, gemütlich und doch elegant sein.

«Die Zusammenarbeit mit hiesigen Produzenten halte ich für sehr wichtig und ich freue mich als Neuling, der Dorfgemeinschaft so auch ein Stück näherzukommen», betont die Gastronomin, die aus Hamburg stammt und sich nun in Gstaad niedergelassen hat. Sie bezieht die meisten Produkte, die in der Küche verarbeitet werden, aus der Region.

Nur noch bis Anfang Oktober kann der Gast bei einem Gläschen Rosé in den Schaukelstühlen verweilen oder es sich an den Tischen auf der Wiese gut gehen lassen.

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