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Die World Tour wird zur Pro Tour

Fr, 31. Dez. 2021
Auch im neuen Format erhalten neben der Weltspitze des Beachvolleyballs auch die Schweizer Teams Aufmerksamkeit. Insbesondere am Gstaader Turnier ist die Schweizer Beteiligung ein echter Publikumsmagnet. FOTO: ARCHIV AVS

Der Beachvolleyball Weltverband (FIVB) erhofft sich mit der Transformation der World Tour zur Pro Tour die Steigerung der Attraktivität sowohl für die Zuschauer als auch für die Gastgeber der Tourniere.

Die Organisatoren des Swatch Major Gstaad sind bereits voll mit der Planung des kommenden Turniers beschäftigt. Vom 6. bis 10. Juli wird im Gstaader Sand wieder Beachvolleyball gespielt.

Neues Format
Dem aufmerksamen Leser und Beachkenner wird auffallen, dass sich nur fünf statt der üblichen sechs Turniertage dahinter verbergen. Die Erklärung für einen Tag weniger ergibt sich aus dem neuen Format der internationalen Turnierserie.

Der FIVB gab bereits im Oktober bekannt, dass die bisherige Beach World Tour als Turnierserie zur FIVB Beach Pro Tour weiterentwickelt wird. Das Gstaader Turnier ist Teil dieser neuen Serie neben traditionellen Veranstaltungsorten wie Rio de Janeiro, Kapstadt und Hamburg. Dazu kommen Turniere in Australien, Mexico und Asien.

Was ist neu?
In der Beach Pro Tour werden die Challenge-, Elite16- und Futures-Turniere ausgetragen. Während an den Futures-Turnieren jeweils 16 Damen- und Herrenteams um die Startplätze an den Challenge-Turnieren kämpfen, eröffnet sich mit der erfolgreichen Teilnahme an den Challenge-Turnieren die Möglichkeit, sich an den Elite16-Turnieren mit den international Bestplatzierten des Beachvolleyballsports zu messen.

An den Elite16-Turnieren werden sich die jeweils weltbesten Damen- und Herrenteams messen. Die üblichen Qualifikationsrunden sind in dieser Kategorie nicht mehr dabei und somit verkürzt sich die Turnierdauer um einen Tag. Das bisherige Swatch Major Gstaad wird neu ein solches Turnier sein. Da für den Gstaader Turnierdirektor Ruedi Kunz und sein OK die Schweizer Nachwuchsförderung ein zentraler Punkt bei der Turnierplanung ist, gibt es für Gstaad eine Ausnahmeregelung. Nach Rücksprache mit dem FIVB werden an der Swatch Pro Tour in Gstaad weiterhin 32 Teams antreten. «So haben vier Schweizer Teams pro Geschlecht die Möglichkeit, in Gstaad zu spielen und nicht nur zwei wie angedacht», schlussfolgert Kunz.

Warum ein neues Format?
Das Ziel dieser neu kreierten Serie sind Sportanlässe, die sowohl mit Leistungsniveau der Spielerinnen und Spieler als auch mit hohem Unterhaltungswert punkten. Und das alles in einem Rahmen, der für jeden potenziellen Veranstalter und überall auf der Welt zu realisieren ist. In der Umsetzung soll es neben Beachvolleyball auf höchstem Niveau auch Musik, Kulinarik und ein familienfreundliches Unterhaltungsprogramm geben. Zusammengefasst soll Festivalatmosphäre geschaffen werden. «Gstaad erfüllt diese Anforderungen schon seit Jahren und gilt da auch als Vorbild», ergänzt Kunz.

Mit dem vereinfachten Format der Turnierkategorien, bedingt durch die reduzierte Anzahl teilnehmender Teams, möchte der FIVB mehr Turnieraustragungen auf allen Kontinenten der Welt ermöglichen. Somit ergeben sich für die Athletinnen und Athleten mehr Gelegenheiten, an Wettkämpfen auf höchstem Niveau glänzen zu können.

Langfristig wird mit dem neuen Format eine starke Verbindung zwischen dem Beachvolleyballsport und seinen Fans angestrebt. Neue Partner und viel mehr internationale TV-Stunden verhelfen dabei dem Gstaader Turnier zu einer weltweiten Verbindung mit dem Publikum.

PD/JENNY STERCHI

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