Kantonswahlen 2026: Schär und Speiser wiedergewählt, Bach neu im Parlament

  29.03.2026 Politik

– Update: 20.51 Uhr –

Die Stimmen für die Grossräte sind ausgezählt. Die EVP zählt zu den klaren Verlierern der Wahlen. Sie verliert vier Sitze im Grossen Rat und ist neu noch mit fünf Mandaten vertreten. Damit halbiert sich ihre Fraktionsstärke nahezu. Auch die Mitte büsst an Einfluss ein. Sie verliert drei Sitze und kommt noch auf insgesamt neun. Die Grünen geben zwei Sitze ab und halten neu 17 Mandate. Die GLP verliert ebenfalls einen Sitz und ist künftig mit 15 Sitzen im Parlament vertreten.

Aus dem Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen sind Schär Hans (FDP West) und Speiser Anne (SVP West) wiedergewählt. Neu ins Parlament zieht Bach Simon (SVP West) ein.

Die Gewählten aus dem Wahlkreis Oberland lauten: Aeschimann Peter (FDP Ost), Bach Simon (SVP West), Blatti Dominik (EDU, bisher), Däpp Christian (SVP Mitte), Egger Martin (glp, bisher), Fiechter Nils (SVP Mitte, bisher), Gartenmann Stephanie (SVP Ost, bisher), Hurni Beatrix (SP, bisher), Josi Barbara (SVP Mitte, bisher), Kohler Beat (GRÜNE, bisher), Maeder René (Die Mitte, bisher), Rubi Huber Adelheid (SVP Ost), Schranz Willy (EDU, bisher), Schär Hans (FDP West, bisher), Speiser Anne (SVP West, bisher), Studer Daniel (SP, bisher)

 

– Update: 19.14 Uhr –

Die Resultate sind nun publik: Mit 138'672 Stimmen und damit mit dem Bestresultat sicherte sich Astrid Bärtschi (Mitte/bisher) ihren Platz im Regierungsrat. Auch die bisherigen Regierungsräte Evi Allemann (SP), Philippe Müller (FDP) und Pierre-Alain Schnegg (SVP) wurden vom Volk wiedergewählt. Raphael Lanz (SVP) und Aline Trede (Grüne) sind neu in der Kantonsregierung. Daniel Bichsel (SVP) verpasste den Einzug, jedoch nur knapp: 7'000 Stimmen fehlten ihm, weshalb Reto Müller (SP) das Rennen machte. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 34 Prozent.

Bei den Grossratswahlen sind die vergebenen Sitze um 19 Uhr noch nicht bekannt, doch es zeigen sich Tendenzen: Wie SRF vermeldet, sagte Lukas Golder vom Forschungsinstitut GFS Bern bei der Präsentation der zweiten Hochrechnung zu den Grossratswahlen: «Zugewinne gibt es vor allem auf der rechten Seite, bei EDU und SVP.» Dies sei eindeutig ein Rechtsrutsch. Auf der linken Seite zeichne sich ein Bild ab, welches schon bei anderen kantonalen Wahlen aufgetaucht sei: Die SP lege etwas zu, während die Grünen etwas stärker verlieren würden.

jop/29.3.2026, 19.14 Uhr


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