Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im März 2026 um 370 auf 12’826 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,3 Prozent (Schweiz: von 3,2 auf 3,1 Prozent). Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnete das ...
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im März 2026 um 370 auf 12’826 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,3 Prozent (Schweiz: von 3,2 auf 3,1 Prozent). Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnete das Baugewerbe. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern stabil geblieben.
Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im März ist grösstenteils saisonal bedingt: Das Baugewerbe verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit (–206 Personen). Hinzu kam, dass in den Branchen «Handel; Reparatur- und Autogewerbe» (–60 Personen, davon –37 im Handel), «Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, inkl. Uhren» (–50 Personen) sowie «sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen» (–30 Personen) die Arbeitslosenzahlen sanken.
Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent.
Verglichen mit dem März 2025 sind 1129 Personen mehr arbeitslos. Im März wurden 99 Voranmeldungen zur Kurzarbeit genehmigt. Sie betrafen potenziell 1333 Beschäftigte (Februar 2026: 80 genehmigte Voranmeldungen, potenziell 1507 Beschäftigte).
Deutliche Zunahme im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen
In sieben von zehn Verwaltungskreisen ging die Arbeitslosigkeit zurück. Einzig im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen nahm sie deutlich zu, was auf den saisonalen Nachfragerückgang im Tourismus zurückzuführen ist. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den Verwaltungskreisen geht von 1,1 (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,7 Prozent (Biel/Bienne).
Im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen stieg die Arbeitslosenquote im März gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent auf 1,5 Prozent. Im März waren 148 Personen (+51) arbeitslos gemeldet (90 Männer und 58 Frauen).
PD/AMO