Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im April 2026 um 382 auf 12’444 Personen. Die Arbeitslosenquote ging von 2,3 auf 2,2 Prozent zurück (Schweiz: von 3,1 auf 3,0 Prozent). Den grössten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnete wie im ...
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im April 2026 um 382 auf 12’444 Personen. Die Arbeitslosenquote ging von 2,3 auf 2,2 Prozent zurück (Schweiz: von 3,1 auf 3,0 Prozent). Den grössten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnete wie im Vormonat das Baugewerbe. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern stabil geblieben.
Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im April ist von saisonalen Effekten geprägt: Das Baugewerbe verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Zahl der Arbeitslosen (–172 Personen) – jedoch weniger stark als im langjährigen Durchschnitt. Hinzu kam, dass in den Branchen «Gesundheits- und Sozialwesen» (–49 Personen), «sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen» (–45 Personen), «Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, inkl. Uhren» (–40 Personen) sowie «Handel; Reparatur- und Autogewerbe» (–40 Personen, davon –37 im Handel) die Arbeitslosenzahlen sanken.
Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent. Verglichen mit dem April 2025 sind 1092 Personen mehr arbeitslos. Im April wurden 82 Voranmeldungen zur Kurzarbeit genehmigt. Sie betrafen potenziell 1914 Beschäftigte (März 2026: 99 genehmigte Voranmeldungen, potenziell 1333 Beschäftigte).
Zunahme im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen
In sieben von zehn Verwaltungskreisen ging die Arbeitslosigkeit zurück. In den Verwaltungskreisen des Berner Oberlands nahm sie zu, was auf den saisonalen Nachfragerückgang im Tourismus zurückzuführen ist. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den Verwaltungskreisen geht von 1,1 (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,5 Prozent (Biel/Bienne).
Im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen stieg die Arbeitslosenquote im April gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf 1,8 Prozent. Im April waren 176 Personen (+28) arbeitslos gemeldet (99 Männer und 77 Frauen).
PD/AMO