Das Beachvolleyball-Turnier in Gstaad ist lanciert. Am ersten Turniertag standen mehrere Schweizer Duos im Einsatz und sorgten für einen Auftakt mit unterschiedlichen Resultaten. Während in der Qualifikation drei Schweizer Duos um den Einzug ins Hauptfeld kämpften, standen später ...
Das Beachvolleyball-Turnier in Gstaad ist lanciert. Am ersten Turniertag standen mehrere Schweizer Duos im Einsatz und sorgten für einen Auftakt mit unterschiedlichen Resultaten. Während in der Qualifikation drei Schweizer Duos um den Einzug ins Hauptfeld kämpften, standen später die ersten Gruppenspiele mit mehreren Schweizer Teams auf dem Programm.
Maxime Vögele/ Jonathan Schopfer
Bei wechselhaftem Wetter ist der erste Turniertag des 26. Beach Pro Gstaad über die Bühne gegangen. In der Qualifikation kämpften drei Schweizer Teams um den Einzug ins Hauptfeld. Dies gelang dem jungen Duo Luc Flückiger und Andrin Kolb. Für Adrian Heidrich und Yves Haussener sowie das Frauen-Team Annique Niederhauser und Menia Bentele endete das Turnier dagegen bereits in der Qualifikation.
Das Qualifikationsspiel der Frauen musste Mitte des ersten Satzes wegen einer Gewitterwarnung unterbrochen werden. Der Spielbetrieb konnte nach dem Mittag wieder aufgenommen werden. Dadurch verzögerte sich auch der Start der Gruppenspiele um mehr als eine Stunde.
Im Hauptfeld wartete auf Flückiger und Kolb gleich eine schwierige Aufgabe. Gegen die amtierenden Weltmeister David Åhman und Jonatan Hellvig hielten die beiden Schweizer gut mit und zwangen ihre Gegner im zweiten Satz in die Verlängerung. Am Ende mussten sie sich jedoch mit 24:26 im Zweiten Satz geschlagen geben. Auch Julian Friedli und Jonathan Jordan verloren ihr erstes Gruppenspiel gegen die Brasilianer Evandro und Arthur Lanci.
Am Abend gehörte das Gstaadion den Schweizer Frauenteams. Nach den wechselhaften Bedingungen zeigte sich am Abend auch die Sonne wieder.
Joana Mäder und Leona Kernen unterlagen dem US-Duo Shaw/Toni in drei Sätzen mit 18:21, 21:16 und 9:15. Nach dem verlorenen Auftaktsatz kämpften sich die Schweizerinnen zurück, mussten sich im Entscheidungssatz jedoch deutlich geschlagen geben.
Erfolgreicher starteten danach Nina Brunner und Tanja Hüberli: Sie bezwangen die Japanerinnen Shiba/Reika in zwei Sätzen mit 24:22 und 21:16. Besonders der erste Satz war hart umkämpft, im zweiten Durchgang setzte sich das Schweizer Duo deutlicher durch. Nina Brunner kehrte somit erfolgreich aus der Babypause in den Gstaader Sand zurück. Auf die Frage, was sie am meisten am Gstaadion vermisst hatte, entgegnete sie schnell: «Die Fans. Im Gstaadion zu spielen, ist einzigartig.»
Die Schwestern Anouk und Zoé Vergé-Depré spielten ihr erstes Gruppenspiel gegen die Brasilianerinnen Thamela und Victoria. In drei Sätzen mit 12:21, 21:16 und 15:12 endete das Spiel zu Gunsten der Schweizerinnen.
Trotz der Auftaktniederlage sind Mäder/Kernen und Friedli/Jordan noch nicht ausgeschieden. Alle Schweizer Teams bestreiten noch zwei Gruppenspiele. Die Erst- und Zweitplatzierten jeder Vierergruppe sowie die beiden besten Gruppendritten qualifizieren sich direkt für die Achtelfinals. Die übrigen vier Gruppendritten erhalten in der Lucky-Loser-Runde eine weitere Chance. Brunner/Hüberli haben sich mit ihrem Startsieg somit eine gute Ausgangslage geschaffen.