Kiwo 2018 – von Rekordhaltern und Hoffnungsträgern

  04.05.2018 Gstaad

In der ersten Frühlingsferien-Woche fand im Rüttischulhaus Gstaad die jährliche Kinderwoche statt. Wieder haben sich zwischen 60 und 70 Kinder eingefunden, um eine gehörige Portion Spass zu haben. Dieses Jahr wurden «Rekordhalter aus der Bibel» ins selbst gestaltete Fernsehstudio eingeladen.

DANIELA ROMANG-BIELER
Es gibt Dinge, die dürfen nicht fehlen an einem Kiwo-Nachmittag. Da ist viel Musik und Tanz. Fritzli, die Handpuppe, ist immer mit von der Partie. Das Theater der Kinder begeistert. Die Geschichte, die von einer Leiterin erzählt wird, ist mitreissend. Nach einem ersten Block in der Aula strömen die Kinder in verschiedene Richtungen: Das traditionelle «1,2 oder 3-Spiel» regt Hirnzellen und Laufmuskeln an. Beim Postenlauf werden Tempo und Geschicklichkeit getestet, beim Bastel-Workshop wird es farbig und kreativ, und beim Geländespiel auf der Schulwiese wird herumgerannt und geschwitzt. Dieses Jahr muss eine Burg gebaut werden, wo so manche Architekten entdeckt werden. Die Zvieri-Frauen kommen und decken den Tisch mit Köstlichkeiten. Und am Freitag findet über den Mittag der Spaghetti-Plausch statt. Am Sonntag wird die Kinderwoche in der «grossen Saanenkirche» feierlich abgeschlossen.

David, Elia, Daniel, Simson und Noah
Es gibt aber Namen aus der Bibel, die kennt jeder. Die Geschichten dazu viele auch. Nicht üblich ist, dass einen diese prominenten Figuren besuchen und von ihren Erlebnissen erzählen. Das hat die biblischen Geschichten dieses Jahr sehr greifbar und lebendig gemacht. Die Kinder waren beeindruckt vom grossen Goliath. Und umso mehr vom Hirtenjungen David, der den Riesen mit einer Steinschleuder zu Boden brachte. Elia hat für grosse Dinge gebetet und Gott hat geantwortet: zuerst mit Feuer vom Himmel, dann mit Regen nach einer langen Trockenzeit. Daniel blieb seinem Glauben an Gott treu trotz schlimmer Verfolgung. Aber in der Löwengrube liess ihn Gott nicht im Stich: Ein Engel versperrte den Löwen die Rachen! Der starke Simson zerriss Stricke und Ketten. Sein Geheimnis waren seine langen Haare. Und Noah baute eine Arche, obwohl weit und breit kein Wasser in Sicht war. Weil er Gott ernst nahm und ihm gehorchte. Die Kiwo-Leiterinnen waren sich einig und kamen beim Erzählen alle zum gleichen Schluss: «Die Geschichten der Rekordhalter sind verschieden. Der Gott, der dahinter steckt, ist der gleiche: Menschen allein stehen oft vor dem Unmöglichen. Aber wenn sie an Gottes Möglichkeiten ansaugen, geschieht Rekordverdächtiges! Und diese Gotteserfahrungen machen Menschen zu mutigen Hoffnungsträgern!»

Weitere Fotos unter https://tinyurl.com/y8r29jke


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