Das Warten hat ein Ende

  29.12.2017 Gstaad

Nach neun Monaten Bauzeit wurde das Hallenbad rechtzeitig vor den Feiertagen eröffnet. Die ersten Besucher zeigten sich begeistert – die Kleinen wie die Grossen. Das Bad hat definitiv an Attraktivität gewonnen.

ANITA MOSER
Rechtzeitig vor den Feiertagen wurde das Hallenbad am Samstag, 23. Dezember wieder eröffnet. Viele haben das Angebot vermisst. «Endlich hat das lange Warten ein Ende!», so die Reaktion am Eröffnungstag – dies vor allem von Frauen, die gerne zwei-, dreimal pro Woche ihre Bahnen ziehen. Aber das lange Warten hat sich gelohnt, das Hallenbad und auch der Umkleidebereich haben definitiv an Attraktivität gewonnen.

Grossandrang nach den Festtagen
Am Eröffnungstag hielt sich der Andrang noch in Grenzen – das Wetter war schön, die weissen Hänge lockten für Wintersport. Auch die ersten Tage verliefen relativ ruhig, man zählte zwischen 300 bis 400 Eintritte pro Tag. Am Stephanstag waren es bereits 520 und hoch zu und her ging es am Mittwoch, 27. Dezember. «Wir haben 690 Eintritte registriert», freut sich Geschäftsführer Ruedi Kunz. Gross ist auch die Nachfrage bei den Saisonabonnementen. Bis dato wurden über 750 Abos (integriert ins Einheimischen-Skiabo) verkauft. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde der Vorverkauf verlängert: Noch bis Ende Jahr kann das Zusatzangebot «Hallenbad» zum Saisonabonnement bezogen werden.

Turborutschbahn und Sprudelliegen
Die Rückmeldungen von den Badegästen waren bisher praktisch durchwegs positiv, wie Ruedi Kunz bestätigt. Und wenn es kritische Bemerkungen gibt, dann seien es meistens konstruktive – Tipps für Verbesserungen. «Wir alle, inklusive Badegäste, müssen uns erst an die Veränderungen, zum Beispiel an den anderen Ablauf im Eingangs-/Umkleidebereich, gewöhnen. Alles braucht seine Zeit», so Kunz.

Besonders beliebt ist das 34 Grad warme Aussenbecken mit den Sprudelliegen. Sie sind praktisch dauerbesetzt – von Gross und Klein. Vom Aussenbecken hat man einen direkten Blick auf die Skipiste und ein besonderes Feeling ist es, wenn am Morgen die Sonne über der Anlage aufgeht. «Man fühlt sich wie in den Ferien», so die Reaktion von einheimischen Badegästen.

Gut kommt bei Gross und Klein ebenfalls die lange Rutschbahn an. Wie lange die «Turborutschbahn» ist, wird nicht verraten, denn das ist die Wettbewerbsfrage. Einsendeschluss ist der 13. Februar, die Auslosung findet tags darauf statt.

Ciril Walker durfte am Samstag das Band zur Treppe durchschneiden und als Erster die Rutsche runtersausen. Nach ihm reihten sich dann auch Erwachsene – samt der Mitglieder der Baukommission – in die lange Schlange ein. Erst habe sie befürchtet, das Gefälle reiche kaum, um Tempo zu bekommen, sagte eine Mutter. Doch sie habe sich getäuscht, meinte sie lachend, nachdem sie mit Tempo im Becken gelandet war.

An Attraktivität gewonnen hat vor allem auch der Kinderbereich. Das Wasser im Kinderbecken ist mit 34 Grad gleich warm wie das Aussenbecken. Das Wasser im Nichtschwimmer- und im Schwimmerbecken hat 28 Grad. An diesen beiden Becken wurde nichts verändert.

Grosses Eröffnungsfest im Frühling
Sich zurücklehnen können die Verantwortlichen (noch) nicht. Im Gegenteil. «Wir sind voll am Einrichten des Fitnessbereichs», betont Cornelia Walker, stellvertretende Geschäftsführerin. Dieser wird am Dienstag, 2. Januar eröffnet und ab dann finden auch wieder Gruppenkurse statt. «Wir haben bereits erfreulich viele Anmeldungen», so Walker. Ab dem 3. Februar wird auch der Wellnessbereich offen sein. Im Frühling soll ein grosses Fest über die Bühne gehen – das Datum ist noch offen.


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