Nein zu beiden nationalen Vorlagen und zur Berner Bildungsinitiative

  27.09.2026 Politik

Bei den eidgenössischen Abstimmungen vom Sonntag, 27. September, haben die Stimmberechtigten ein deutliches Nein zur Neutralitätsinitiative und zur Ernährungsinitiative abgegeben. Der Kanton Bern hat die Bildungsinitiative mit 59,9 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.

Gemäss dem vorläufigen amtlichen Endresultat des Bundes wurde die Neutralitätsinitiative mit 70,15 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Bei der Ernährungsinitiative betrug der Nein-Anteil 72,52 Prozent. Beide Vorlagen wurden in sämtlichen Kantonen verworfen. Im Kanton Bern stimmten 73,4 Prozent gegen die Neutralitätsinitiative und 71,8 Prozent gegen die Ernährungsinitiative. Alle zehn Verwaltungskreise sind ausgezählt. Der Kanton weist die Ergebnisse noch als provisorisch aus.

Auch die Berner Bildungsinitiative fand keine Mehrheit: 198’560 Stimmberechtigte lehnten sie ab, 132’785 stimmten zu. Das entspricht einem Nein-Anteil von 59,9 Prozent. Die Stimmbeteiligung betrug 45,3 Prozent. Die Initiative wollte eine flächendeckend hohe Bildungsqualität, die dafür notwendigen Mittel und genügend qualifizierte Lehrpersonen in der Kantonsverfassung verankern.

PD/JOP

Mehr zu den Abstimmungen und den Ergebnissen aus Saanen, Gsteig und Lauenen lesen Sie in der kommenden Ausgabe des «Anzeigers von Saanen».


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