Ausbau der Outdoor-Infrastruktur und nachhaltige Wegpflege als Schwerpunkte
12.11.2024 GstaadMit gezielten Massnahmen zur Förderung des Radsports setze die Ferienregion Gstaad weitere Meilensteine in ihrer Strategie, eine führende Destination für Mountainbike- und Outdoorsportler zu werden, schreibt Gstaad Saanenland Tourismus (GST) in einer Medienmitteilung. Neben ...
Mit gezielten Massnahmen zur Förderung des Radsports setze die Ferienregion Gstaad weitere Meilensteine in ihrer Strategie, eine führende Destination für Mountainbike- und Outdoorsportler zu werden, schreibt Gstaad Saanenland Tourismus (GST) in einer Medienmitteilung. Neben dem langfristigen Ziel, die Region als beliebten Spot für Mountainbiker und Velofahrer zu etablieren, lege GST in enger Zusammenarbeit mit den Standortgemeinden grossen Wert auf die Instandhaltung der bestehenden Wege und die Schaffung optimaler Serviceangebote für Gäste und Einheimische.
Mit neuen Trails, Routen und passenden Events im Frühsommer und Herbst sei Gstaad ein beliebter Spot für Mountainbiker und Rennradlerinnen in der Schweiz geworden, so GST. Die Ferienregion Gstaad floriere bei den Velofans und beabsichtige, mit der Radsportstrategie 2024–2029 im Sommer und Herbst mehr Gäste anzuziehen, welche die Ferienregion bis anhin nur als Wintergast kannten. So knüpfe die Radsportstrategie nahtlos an die Tourismusstrategie an, in jeder Saison Möglichkeiten für Outdooraktivitäten anzubieten. «Der Hauptfokus liegt weiterhin auf dem (E-)Mountainbike-Angebot mit dem stetigen und sorgfältigen Ausbau der Infrastruktur. Mit über 450 teilnehmenden Rennradfahrerinnen hat sich die Ferienregion Gstaad mit ‹La Reine – Strictly Female Gran Fondo› bereits einen fixen Startplatz im europäischen Rennkalender gesichert und veranstaltet das weltgrösste Strassenrad-Rennen – ausschliesslich für Frauen», so GST weiter. Wie der Veranstalter in einer eigenen Medienmitteilung schreibt, sind für die fünfte Ausgabe bereits rund 300 Anmeldungen eingegangen, dies sei eine Verdreifachung gegenüber der Vorjahresperiode. Zudem sei das Teilnehmerinnenfeld deutlich internationaler: Die Hälfte der vorliegenden Anmeldungen würden aus dem Ausland, einige gar von sehr weit her, etwa aus Schweden, Norwegen, Irland, Kanada, USA oder Peru, kommen.
Fortsetzung des Pilotprojekts Trail-Crew
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Saanen wurde 2023 das Pilotprojekt der Trail-Crew ins Leben gerufen, um die Qualität und Sicherheit der Wege in der Region zu optimieren. Der Fokus liege dabei auf der Koexistenz zwischen Wandernden und Biker:innen auf dem bestehenden Wanderwegnetz, informiert Gstaad Saanenland Tourismus. «Die motivierte Crew steht von Mai bis Oktober im Einsatz und leistet zusammen mit den Mitarbeitern des Werkhofs Saanen wertvolle Arbeit zur Instandhaltung und Verbesserung des bestehenden Trailnetzes.» In der sich zu Ende neigenden Saison 2024 seien ca. 25 Kilometer Wege in der Region unterhalten und sanft angepasst worden. Die Crew sei 2024 auch in benachbarten Gemeinden unterwegs gewesen und habe während drei Einsatztagen in St. Stephan die örtlichen Wegmeister unterstützt. «Die Resonanz auf das Engagement der Trail-Crew ist durchwegs positiv. Wir freuen uns, auch im Jahr 2024 ein sicheres und attraktives Trailangebot erweitert zu haben», erklärt Jan Brand, Leiter Infrastruktur bei Gstaad Saanenland Tourismus (GST). «Unser Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung der Infrastruktur, die Outdooraktivitäten unterstützt und gleichzeitig die Natur respektiert. Der Enthusiasmus und die Professionalität der Trail-Crew stärken das Vertrauen der Gemeinden in unsere Arbeit und fördern den gegenseitigen Austausch. Solche Kooperationen sind der richtige Weg zum einheitlichen Trailmanagement, von dem die gesamte Region profitiert.» Philipp Becker, Fachleiter Infrastrukturen bei der Gemeinde Saanen, ergänzt: «Die Trail-Crew ist eine gute Ergänzung zu unseren bestehenden Ressourcen und leistet einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Umsetzung der Bike-Strategie. Sowohl Einheimische als auch Gäste profitieren von dieser Kooperation zwischen GST und Gemeinde.»
Eine weitere strategische Massnahme im Bereich der Sportinfrastruktur stellten die kostenlose Waschstation an der Horneggli-Talstation in Schönried sowie das Angebot der sogenannten «First-Boxen», das zuvor von privaten Betreibern unterhalten wurde, dar, informiert GST weiter. Die First-Boxen würden eine Grundausstattung für Erste-Hilfe-Massnahmen und kleine Reparaturen bieten. Zudem sei ein flächendeckendes Netz an E-Bike-Ladestationen verfügbar: «Unser Ladesystem ist ein zentraler Bestandteil der Infrastruktur für sanfte Mobilität und wird weiterhin intensiv genutzt», so Brand abschliessend. «Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Angebote verdeutlicht unseren Anspruch, die Ferienregion Gstaad als erstklassige und nachhaltige Destination im Bereich Radsport und Outdoortourismus zu positionieren.»
Ausbau der Trail-Crew
2025 würden Gstaad Saanenland Tourismus und die Gemeinde Saanen die erfolgreiche Arbeit der Trail-Crew fortsetzen und punktuell auf umliegende Gemeinden ausweiten. «Ziel ist es, ein umfassendes Trailnetz für die gesamte Region zu schaffen.»
PD/AMO