Die Berner Alpkäsemeisterschaft fand erstmals im Rahmen der OHA in Thun statt. Damit erhielt der Berner Alp- und Hobelkäse AOP während der traditionsreichen Publikumsmesse eine grosse Bühne. Medaillen für das Saanenland holten Peter Ryter und Ramon Forster aus ...
Die Berner Alpkäsemeisterschaft fand erstmals im Rahmen der OHA in Thun statt. Damit erhielt der Berner Alp- und Hobelkäse AOP während der traditionsreichen Publikumsmesse eine grosse Bühne. Medaillen für das Saanenland holten Peter Ryter und Ramon Forster aus Saanen für ihren Alpkäse AOP sowie Michael Schläppi und Katja Huber aus dem Grund für ihren Hobelkäse AOP.
«Bereits seit Beginn der OHA durfte CasAlp zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüssen. Das Interesse am Berner Alp- und Hobelkäse AOP, seiner Herstellung und den Menschen dahinter ist gross», schreibt die Sortenorganisation Berner Alp- und Hobelkäse AOP in einer Medienmitteilung.
Während der OHA können die Besucherinnen und Besucher die Vielfalt der Berner Alpen kennenlernen, Käse degustieren und sich direkt über die Herstellung und Herkunft der Produkte informieren. Die zahlreichen Begegnungen und Gespräche hätten gezeigt, dass regional produzierte Lebensmittel und das traditionelle Handwerk auf den Alpen beim Publikum auf grosses Interesse stossen, so die CasAlp.
125 Käse im Wettbewerb
Für die 27. Berner Alpkäsemeisterschaft seien insgesamt 125 Käse gestellt worden. Bewertet worden seien Berner Alpkäse AOP, Berner Hobelkäse AOP sowie Alpmutschli.
Die Beurteilung erfolgte am Freitag unter der Leitung von Maike Oestreich, Leiterin Alpkäsereiberatung am Inforama Berner Oberland. Die Jury setzte sich aus Fachleuten aus Produktion, Beratung und weiteren Bereichen rund um die Käsequalität zusammen.
Beurteilt worden seien unter anderem Aussehen, Lochung, Teig, Aroma und Geschmack. Für die Taxierung werde jeweils ein ganzer Käselaib eingereicht. Dadurch habe jeder Käse als Ganzes beurteilt werden können und der Wettbewerb sei entsprechend anspruchsvoll.
«Jeder der 125 Käse erzählt dabei auch seine eigene Geschichte. Standort und Vegetation der Alp, das Wetter während des Alpsommers, die Milch sowie die Arbeit und Erfahrung der Käserinnen und Käser prägen das Endprodukt. Genau diese Unterschiede sorgen für die grosse geschmackliche Vielfalt des Berner Alpund Hobelkäses AOP», schreibt die CasAlp.
Alpkäsemeisterschaft mitten im OHA-Geschehen
Mit dem Austragungsort OHA rücke die Berner Alpkäsemeisterschaft noch näher an die Konsumentinnen und Konsumenten. Während der Messetage hätten bereits zahlreiche Besuchende die Gelegenheit genutzt, Berner Alp- und Hobelkäse AOP zu degustieren und mehr über die Arbeit auf den Alpen zu erfahren.
Am Samstag habe das Messepublikum eine besondere Aufgabe erhalten: Beim Publikumsliebling konnten Besucherinnen und Besucher Käse degustieren, vergleichen und ihren persönlichen Favoriten bestimmen.
Dabei habe sich gleichzeitig die Gelegenheit geboten, selbst zu erfahren, worauf es bei einer professionellen Käsebeurteilung ankommt und wie unterschiedlich Käse aus verschiedenen Alpen schmecken können.
Den Höhepunkt der 27. Berner Alpkäsemeisterschaft bildete am Sonntag die feierliche Rangverkündigung an der OHA. Dabei wurden die besten Produzentinnen und Produzenten in den verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.
PD/AMO