Bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 standen in den vergangenen Tagen auch Athletinnen und Athleten aus der Region im Einsatz: Die Gsteigerin Sue Piller, der Gstaader Skispringer Sandro Hauswirth und der Zweisimmner Biathlet Joscha Burkhalter massen sich mit der ...
Bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 standen in den vergangenen Tagen auch Athletinnen und Athleten aus der Region im Einsatz: Die Gsteigerin Sue Piller, der Gstaader Skispringer Sandro Hauswirth und der Zweisimmner Biathlet Joscha Burkhalter massen sich mit der internationalen Konkurrenz.
JONATHAN SCHOPFER
Im Riesenslalom auf der Tofana klassierte sich Sue Piller als 24. «Zu wenig mutig», meinte die Gsteigerin Piller gegenüber SRF über ihren ersten Lauf im Riesenslalom und 2,33 Sekunden Rückstand auf die Erstplatzierte Italienerin Federica Brignone. Im zweiten Durchgang gelang ihr eine Steigerung und die 15. schnellste Laufzeit im Vergleich zur Konkurrenz. Durch die grössere Risikobereitschaft im zweiten Lauf seien dann aber «ein paar kleinere Fehler» dazugekommen. Hinzu kam, dass die 20-jährige Piller körperlich angeschlagen war: Rücken und Knie haben sich bemerkbar gemacht. Mit Schmerzmitteln sei es aber gegangen.
Camille Rast war mit Schlussrang 12 die Beste der Schweizer Equipe. An der Spitze dominierte Federica Brignone.
Sandro Hauswirth an der Grossschanze
«Beide Sprünge waren nicht ganz sauber», sagte Sandro Hauswirth gegenüber SRF nach seinem Auftritt auf der Grossschanze von Predazzo am 14. Februar. Der Gstaader qualifizierte sich mit dem 20. Zwischenrang und einer Sprungdistanz von 127 Metern für den Finaldurchgang. Da sprang er 124 Meter weit und klassierte sich auf Rang 28. Obwohl Hauswirth mit beiden Sprüngen nicht ganz zufrieden sei, zeigte er sich stolz auf den Weg bis zu den Olympischen Spielen und darüber, die Schweiz vor Ort repräsentieren zu dürfen. Unterstützt wurde der Athlet von einer Fangemeinde: Eltern, Verwandte und Bekannte feuerten ihn in Italien an.
Joscha Burkhalter bester Schweizer Biathlet
Der Zweisimmner Biathlet Joscha Burkhalter lief am 13. Februar im olympischen 10-km-Sprint auf Rang 14 – ohne Schiessfehler. Aus 50 Metern traf er bei den zwei Schiesseinlagen alle schwarzen Klappscheiben. Mit 1:22,3 Minuten Rückstand auf den Sieger Quentin Fillon Maillet (FRA), klassierte er sich als bester Schweizer.
Am 15. Februar in der 12,5-km-Verfolgung unterliefen Burkhalter bei insgesamt 20 Schüssen vier Schiessfehler – jeder Fehlschuss bedeutet eine 150-Meter-Strafrunde –, sodass er schliesslich Rang 33 belegte.