Die schwache internationale Konjunktur und das entsprechend unterdurchschnittliche Wirtschaftswachstum machten sich 2025 auch auf dem Berner Arbeitsmarkt bemerkbar, wie die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion (WEU) in einer Medienmitteilung schreibt. Die Arbeitslosigkeit sei angestiegen ...
Die schwache internationale Konjunktur und das entsprechend unterdurchschnittliche Wirtschaftswachstum machten sich 2025 auch auf dem Berner Arbeitsmarkt bemerkbar, wie die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion (WEU) in einer Medienmitteilung schreibt. Die Arbeitslosigkeit sei angestiegen und die Zahl der Kurzarbeitsgesuche habe ebenfalls zugenommen. Im Jahresdurchschnitt 2025 sei die Arbeitslosenquote zwar immer noch bei relativ tiefen 2,1 Prozent gelegen, aber deutlich über dem Wert von 2024 (1,7 Prozent).
Das geht aus dem Bericht zur Lage auf dem Arbeitsmarkt 2025 hervor, den das Amt für Arbeitslosenversicherung und das Amt für Wirtschaft veröffentlicht haben. Neben statistischen Kennzahlen zum Berner Arbeitsmarkt bietet der Bericht einen ausführlichen Überblick über die Akteure und die Kontrolltätigkeit in der Arbeitsmarktaufsicht des Kantons Bern.
Direkte Bundessteuer 2025: Provisorische Rechnungen werden verschickt
Im Kanton Bern werden zurzeit rund 304’400 provisorische Rechnungen für die direkte Bundessteuer verschickt, wie die Finanzdirektion (FIN) in einer Medienmitteilung schreibt. Sie richteten sich an steuerpflichtige Personen, die für das Steuerjahr 2025 voraussichtlich mindestens 300 Franken direkte Bundessteuer schulden. Wer jetzt keine provisorische Rechnung erhalte, zahle entweder keine direkte Bundessteuer oder begleiche diese im Rahmen der Schlussabrechnung. Der effektiv geschuldete Betrag werde nach Einreichen der Steuererklärung 2025 berechnet und in der definitiven Schlussabrechnung berücksichtigt.
Mit den provisorischen Rechnungen würden insgesamt über 819 Millionen Franken eingefordert, schreibt die FIN. Von den Einnahmen verblieben 19,6 Prozent beim Kanton Bern. Die Gemeinden und Kirchgemeinden erhielten 1,6 Prozent. Der restliche Betrag gehe an den Bund.
PD/AMO