Berner Wanderwege geben Tipps für sicheres Wandern bei Hitze
07.08.2026 SportDie anhaltende Hitze stellt auch Wanderinnen und Wanderer vor neue Herausforderungen. Die Berner Wanderwege rufen zu einer sorgfältigen Tourenplanung auf und prüfen gleichzeitig, wie das Wanderwegnetz an den Klimawandel angepasst werden kann.
Mit den anhaltend ...
Die anhaltende Hitze stellt auch Wanderinnen und Wanderer vor neue Herausforderungen. Die Berner Wanderwege rufen zu einer sorgfältigen Tourenplanung auf und prüfen gleichzeitig, wie das Wanderwegnetz an den Klimawandel angepasst werden kann.
Mit den anhaltend hohen Temperaturen gewinnt das Thema Hitzeschutz auch beim Wandern an Bedeutung. Die Berner Wanderwege weisen darauf hin, dass Hitzewellen nicht nur die Tourenplanung beeinflussen, sondern das Wandern langfristig verändern werden.
«Bei der Thematik Klimawandel denken die meisten Menschen in Bezug auf das Wanderwegnetz wohl zunächst an Extremereignisse wie Starkregen, Steinschläge oder Murgänge», wird Geschäftsführer Jerun Vils in der aktuellen Medienmitteilung zitiert. «Doch auch die zunehmende Hitze wird das Wandern verändern. Wir müssen uns frühzeitig darauf einstellen.»
Zusätzliche Schatten- und Ruheplätze
Vor allem in tieferen Lagen sollen deshalb Massnahmen geprüft werden. Geplant sind unter anderem zusätzliche Schatten- und Ruheplätze. Zudem soll untersucht werden, ob sich einzelne Wanderwege langfristig verlegen lassen, damit sie auch an heissen Tagen attraktiv bleiben. Laut den Berner Wanderwegen besteht jedoch kein Anlass zur Sorge. Viele Wanderwege führen bereits heute durch Wälder oder entlang von Gewässern und bieten an Sommertagen angenehmere Bedingungen.
Für Wanderungen bei hohen Temperaturen empfehlen die Berner Wanderwege einen frühen Aufbruch oder eine Tour am Abend. Bei der Routenwahl sollten schattige Waldwege, Nordhänge oder höher gelegene Gebiete bevorzugt werden. Zur Grundausrüstung gehören Sonnenschutz, Sonnenbrille, Kopfbedeckung und helle Funktionskleidung.
Genügend Wasser trinken
Ebenso wichtig sei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Pro Wanderstunde sollten rund 0,75 Liter Wasser eingeplant werden. Getrunken werden sollte regelmässig und nicht erst bei Durst. Wasserhaltiges Obst und leichte Zwischenmahlzeiten seien bei Hitze besser geeignet als schwere Mahlzeiten.
Zudem weisen die Berner Wanderwege darauf hin, dass heisse Sommertage häufig mit Wärmegewittern enden. Deshalb sollten Wandernde den Himmel und die Wetterprognosen stets im Blick behalten. Im Zweifelsfall gelte: Sicherheit geht vor. Wer unsicher ist oder ein Gewitter drohen sieht, sollte eine Tour verschieben oder rechtzeitig umkehren.
PD/JOP
