Das Cevi Saanen mit Sonic auf Weltreise
07.08.2026 GesellschaftMit Sonic als Reisebegleiter erkundeten die Kinder des Cevi Saanen im Sommerlager verschiedene Länder. Dabei standen Spiel, Gemeinschaft und spannende Abenteuer im Mittelpunkt.
Mit hilfsbereiten Kindern, welche sich Cevianer:innen nennen, ging ich auf eine Reise auf ...
Mit Sonic als Reisebegleiter erkundeten die Kinder des Cevi Saanen im Sommerlager verschiedene Länder. Dabei standen Spiel, Gemeinschaft und spannende Abenteuer im Mittelpunkt.
Mit hilfsbereiten Kindern, welche sich Cevianer:innen nennen, ging ich auf eine Reise auf der Suche nach Freundschaft und Sicherheit. Denn ich wurde verfolgt vom Doktor Robotnik und seinem Komplizen. Ach warte, ich habe vergessen, mich vorzustellen. Sie wissen gar nicht, wer ich bin! Ich bin Sonic, ein kleiner, schneller und blauer Igel. So, nachdem das geklärt ist, erzähle ich weiter. Am Montag, 13. Juli, begann die Reise. Als Erstes gingen wir nach «Griechenland» (Sörenberg). Diese Reise dauerte lange. Mit dem Zug hatten wir 3 Stunden und 30 Minuten. Doch uns war nie langweilig. Wir hatten viele verschiedene Spiele dabei und haben unseren Schweizerpass fertig gebastelt, damit wir an der Grenze nicht angehalten wurden. Als wir nach einer langen Wanderung in unserem Lagerhaus (in Sörenberg LU) angekommen sind, waren wir alle müde. Schon bald ging es weiter, wir haben verschiedene traditionelle griechische Spiele gespielt. Zum Abendessen gab es Fleischspiesse mit Tsatsiki, einem griechischen Joghurt. Nach diesem leckeren Essen in Griechenland gingen wir schon bald schlafen, doch nicht im Haus, sondern biwakierten draussen. Für mich als Igel war das kein Problem, draussen zu übernachten, doch für die Kinder war das ein aufregendes Erlebnis.
Die Sonne strahlte mir ins Gesicht und mir war klar, dies muss der Beginn des nächsten Tages sein.
Dienstag, 14. Juli
Dieser Tag begann mit Yoga. Kurz nach dem Yoga sah ich von Weitem eine Frau namens Maddie und einen Mann, der Tom hiess, auf Liegestühlen sitzen. Sie waren gerade in ein Gespräch vertieft. Als ich blitzschnell an ihnen vorbei rannte, haben sie mich mit ihrem Stuhl beworfen! Und dann begann ich zu bluten, sie haben mich verarztet und erklärt, dass sie sich vor mir gefürchtet hatten. Dies nahm ich ihnen nicht böse, da man nicht jeden Tag einen blauen Igel sieht. Ich lud Maddie, Tom und die Kinder ein, mit mir weiter zu reisen. Nun hatte ich wieder Hunger und wir gingen alle zusammen zum Esstisch. Mexikanische Musik erklang und nun war klar: Die Reise durch meinen Zauberring führte uns nach Mexiko.
In Mexiko angekommen, haben uns Juan Pablo und Maria begrüsst, sie kommen von Mexiko und hatten ein grosses Problem. Ihnen wurde ihr Haustier Axolotel Axel gestohlen und wir mussten ihnen helfen, es wieder zu finden. Bevor wir starteten, gab es leckeres Frühstück mit Bohnen. Kurz darauf begann eine Mini-WM, da zu dieser Zeit die Fussball-WM in Mexiko war. Wir spielten Fussball, Plachen-Volleyball und viele andere tolle Spiele. Als mir der Magen knurrte vor Hunger, gab es auch schon Zmittag. Anschliessend gingen wir zum Bach und haben bei diesem warmen Wetter die Abkühlung genossen, Steine gesammelt und angemalt. Dann gab es leckere traditionelle Tacos, welche mir sehr gut geschmeckt haben. Aber jetzt fragt ihr euch bestimmt, was denn nur mit Axolotel passiert ist.
Nach dem Abendessen hat es stark geregnet, wir gingen alle zusammen rein und trafen auf Pedro und Diego. Pedro und Diego haben unseren Axolotel gestohlen und nun mussten vier ausgewählte Kinder Aufgaben erledigen, damit wir ihn wieder zurückbekamen. Wie sich dann später herausstellte, war das ein sogenanntes «Nämmele» und diese vier Kinder bekamen folgende Namen: Coco, Simba, Raya und Miranda. Von jetzt an nennen wir sie im Cevi mit ihrem Cevi-Namen.
Mittwoch, 15. Juli
Heute führte uns der Weg durch meinen Zauberring nach China. In China trafen wir Chingchang Georg, einen Reisbauern. Mit ihm zusammen und den Kindern stiegen wir gemeinsam auf den grössten Berg der Welt, den Mount Everest (in unserem Fall das Brienzer Rothorn). Leider war das Wetter nicht sehr gut. Trotzdem hatten wir viel Spass.
Zum Zmittag hatten wir uns bei einem chinesischen Imbiss alle ein leckeres Sandwich gekauft. Als wir nach dieser tollen Wanderung im Lagerhaus ankamen, liessen wir den Nachmittag mit einer Runde Pingpong und Fussball ausklingen.
Nach dem chinesischen Riz Casimir haben wir zusammen noch das WM-Halbfinale England gegen Argentinien geschaut. Und dann war ich mal wieder sehr müde und wir gingen alle schlafen in unseren bequemen Betten.
Donnerstag, 16. Juli
Der Wecker klingelte und ich war verwirrt, da ich dachte, erst gerade eingeschlafen zu sein. Neben mir stand Tom, wach und angezogen. Er hatte Tränen in den Augen. Ich wusste nicht, was passiert war. Maddie war von Doctor Robotnik entführt worden! Wir mussten sie suchen, und alle gingen durch meinen Zauberring nach Israel, um Maddie wiederzufinden. Zuerst gab es einen kleinen Input über Israel und dann gingen wir alle zusammen zum Bach und assen Hotdog und Chips. Wir haben viele tolle Spiele gespielt und viel getanzt. Als wir zurückkamen, durften wir alle kreativ werden beim Basteln von unserem Lagerabzeichen. Danach gab es leckere Falafeln nach israelischer Art.
Nach dem Znacht spielten wir ein Nightgame, um Maddie zu befreien. Danach waren alle überglücklich, sie wieder bei uns zu haben!
Freitag, 17. Juli
Wir waren alle fix und fertig. Nachdem wir uns mit Doktor Robotnik und seinem Komplizen versöhnt hatten, beschlossen wir, wieder nach Hause zu gehen. Als wir alle gemeinsam geputzt und gepackt hatten, durfte ich ein letztes Mal meinen Zauberring ausstrecken und alle Kinder inklusive Maddie, Tom, Doktor Robotnik und mir gingen durch den Ring und landeten wieder in Saanen am Bahnhof, dort, wo die ganze Reise begann. Nun verabschiedeten wir die Kinder und liessen sie mit tollen Erinnerungen nach Hause gehen. Mir hat diese Woche mit diesem Team und den motivierten Kindern sehr viel Spass gemacht.
GESCHRIEBEN VON SONIC
AUTORINNEN: LAVINIA MÜLLER, FIONA NEFF, LUZIA FRIEDLI



