TONI SIEGRIST
Gut 50 Personen der Reformierten Kirchgemeinde Saanen-Gsteig fanden sich am vergangenen Dienstag in der Kirche Gsteig ein. Die Präsidentin Monika Steiner konnte lauter gute Neuigkeiten bekannt geben, entsprechend rasch waren die Traktanden erledigt.
Die Jahresrechnung ...
TONI SIEGRIST
Gut 50 Personen der Reformierten Kirchgemeinde Saanen-Gsteig fanden sich am vergangenen Dienstag in der Kirche Gsteig ein. Die Präsidentin Monika Steiner konnte lauter gute Neuigkeiten bekannt geben, entsprechend rasch waren die Traktanden erledigt.
Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einer Punktlandung ab: genau gleich viele Ausgaben wie Einnahmen. Die Steuereinnahmen fielen höher aus als erwartet, die Investitionen konnten selber finanziert werden, es sind genügend flüssige Mittel vorhanden, kurz: die Finanzlage ist erfreulich gut und stabil.
Aufstockung der Stellenprozente
Wegen des Rückgangs der Anzahl Kirchgemeindebürger:innen hat die Kirchgemeinde Saanen-Gsteig ab diesem Herbst nur noch 250 Prozent Pfarrerstellen zugut. Die Kirchgemeindepräsidentin schlägt vor, 50 Prozent zusätzlich durch die Kirchgemeinde selber zu finanzieren, damit drei Pfarrer zu 100 Prozent angestellt werden können. Dafür wird die Katechetenstelle aufgehoben, die Jugendarbeit wird in Zukunft von den Pfarrer:innen selber organisiert.
Zwei neue Pfarrleute
Präsidentin Monika Steiner kann zwei Personen für die freien Pfarrerstellen vorstellen und zur Wahl vorschlagen: Ulrich Hossbach und Andrea Flückiger. Beide Personen wurden unter dem Vorbehalt gewählt, dass sie die Prüfung für die Aufnahme in den bernischen Kirchendienst bestehen. Damit hat die Kirchgemeinde wieder ein vollständiges Pfarrerteam.
Bequemere Sitze in der Kirche Saanen
Im Kirchenschiff werden die Bänke mit Sitzkissen ausgerüstet. Somit wird die Bequemlichkeit bedeutend erhöht. Mit dem Stimmen der Orgel kann auf die veränderte Akkustik Rücksicht genommen werden.
Im Anschluss trafen sich die Leute noch zu einem Umtrunk im Restaurant Bären. Das bot Gelegenheit, mit den Neugewählten im Pfarrteam ins Gespräch zu kommen, welche ausgiebig genutzt wurde. Die beiden Personen erfuhren dabei das herzliche Willkommen in der Kirchgemeinde. Die vielen Gespräche betrafen auch viele Bereiche des Gemeindelebens. Es zeigte sich auch hier: Die Kirchgemeinde ist sehr aktiv.