Obschon der Kernbeisser in der Schweiz recht verbreitet ist, bekommt man ihn nur selten zu Gesicht, da er sehr scheu ist und sich mehrheitlich hoch in den Baumkronen von Laubbäumen aufhält. Sein Hauptverbreitungsgebiet befindet sich im Unterland und Jura, wo er auch seine bevorzugte ...
Obschon der Kernbeisser in der Schweiz recht verbreitet ist, bekommt man ihn nur selten zu Gesicht, da er sehr scheu ist und sich mehrheitlich hoch in den Baumkronen von Laubbäumen aufhält. Sein Hauptverbreitungsgebiet befindet sich im Unterland und Jura, wo er auch seine bevorzugte Nahrung findet. Es sind dies vorwiegend Samen, Kerne und Früchte jeglicher Art.
Wie es der Name schon sagt, hat der Kernbeisser eine Vorliebe für Kirschkerne, die er als einziger Vogel der Schweiz mit seinem extrem starken Schnabel aufbeissen kann, da sein Unterkiefer mit dem Schädel verwachsen ist und so dem enormen Druck standhalten kann. Ein weiteres interessantes Detail ist, dass sich sein Schnabel zur Brutzeit hellbraun verfärbt. Das abgebildete Männchen zeigt ihn im sogenannten Schlichtkleid (Winter), wie ich ihn dieser Tage am Futterbrett beobachten konnte.
BERT INÄBNIT